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Pressemitteilung BoxID: 392639 (ACV Automobil-Club Verkehr e.V.)
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Auto-Frühjahrskur für die Sicherheit

Experten-Tipps: Worauf bei der Autopflege nach dem langen und harten Winter zu achten ist

(lifePR) (Köln, ) Nach einem langen Winter mit eisigem Finale wird es dennoch Zeit, ans Frühjahr zu denken. Salz und frostige Temperaturen haben auch den Autos heftig zugesetzt. Der ACV Automobil-Club Verkehr rät daher allen Autofahrern, ihr Fahrzeug für die kommende Frühjahrs- und Sommersaison gründlich zu checken und mögliche Schäden frühzeitig zu reparieren. Die Experten der GTÜ haben dazu praktische Tipps zusammengestellt, was beim Fitnessprogramm fürs Fahrzeug zu beachten ist.

Waschstraße: Das Komplettprogramm in einer gepflegten, modernen Waschanlage mit Unterbodenwäsche sorgt für Sauberkeit auch an schwer zugänglichen Stellen, damit nicht Feuchtigkeit versetzt mit Streusalz dem Rost übers Jahr hinweg unnötig Vorschub leisten. Die Folgen sind oft erst Jahre später zu sehen, dafür umso gravierender, wenn bei der Hauptuntersuchung Korrosion an Karosserie und funktionsrelevanten Teilen zu beanstanden ist, die bei guter Pflege vermeidbar gewesen wäre.

Vollreinigung für den Motor: Ein Blick unter die Motorhaube zeigt an, wie notwendig nach dem Winter eine Motorwäsche ist. Dampfstrahler sind das Mittel der Wahl, deren Wirkung durch vorheriges Einsprühen des Motors mit Kaltreiniger verstärkt wird. Eine anschließende, dauerhafte Konservierung des Motorraums mit Schutzwachs wird von vielen Automobilherstellern empfohlen. Aber Vorsicht. Teure Elektronik ist in Gefahr, wenn Sie aus zu kurzer Distanz direkt auf die Teile sprühen. Der Funktionsausfall von Steuergeräten oder die ebenfalls mögliche Beschädigung von Schläuchen und Leitungen bedeuten unmittelbare Betriebsgefahr. Daher sollten diese Arbeiten von einem Fachmann ausgeführt werden.

Felgen: Vor dem Waschgang mit speziellem, säurefreiem Reiniger einsprühen. Die GTÜ hat zwölf handelsübliche Reiniger getestet. Als sehr empfehlenswert erwies sich das P21S Felgen-Reiniger Power Gel von Dr. Wack. Die Prüfer benoteten im Test nicht nur die Reinigungswirkung der Produkte, sondern auch deren Materialverträglichkeit bezüglich Metall, Gummi, Polycarbonat und Plexiglas. Ein wichtiges Kriterium, um nicht mit einer gut gemeinten Pflegeaktion die Sicherheit des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Wenn die maschinelle Felgenreinigung ein blitzblankes Ergebnis geliefert haben sollte, empfehlen die Experten Nacharbeit von Hand, damit nicht eingebrannter Bremsstaub auf Dauer nahezu unauslöschliche Spuren auf den Alu-Rädern hinterlässt.

Innenraum: Die Reinigung ist keinesfalls nur eine Frage des persönlichen Sauberkeitsbedürfnisses, sondern in einigen Belangen ein echtes Sicherheitserfordernis. Beispiel Scheibenreinigung. Der Dunst, der sich über die Zeit von innen an der Scheibe als homogene, gräuliche Schicht ablagert, wird häufig "übersehen", trübt aber den Durchblick und erhöht die Blendgefahr. Zur Frühjahrskur gehört auch die gründliche Reinigung der Fußmatten, in denen sich undefinierbarer Dreck von draußen gesammelt hat.

Reifen: Die Faustregel, Winterreifen von "Oktober bis Ostern" zu fahren, ist nur bedingt richtig. Der Wechsel auf Sommerreifen sollte erst erfolgen, wenn garantiert nicht mehr mit Schnee- und Eisglätte gerechnet werden muss. Das ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich und manchmal auch erst nach den Eisheiligen im Mai der Fall. Andererseits fährt man mit Winterreifen bei Wärme bedeutend schlechter. Wenn es dann so weit ist, achten Sie beim Wechsel von Winter- auf Sommerräder auf die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm. Die GTÜ-Experten empfehlen jedoch aus Gründen der Verkehrssicherheit für Sommerreifen eine Restprofiltiefe von mindestens 3 mm.