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Gemeinsam sind wir stark!

Mit über 25.000 Besuchern enden die erfolgreichsten ACHAVA Festspiele in Weimar

(lifePR) (Weimar, )
Erstmalig luden die ACHAVA Festspiele Thüringen in drei Städte ein, um den interkulturellen und interreligiösen Dialog erlebbar zu machen. Fast 50 Veranstaltungen luden zum Zuhören, genießen und gemeinsamen Aktivitäten ein. Der Dialog stand im Mittelpunkt.

Dabei startete die Stadt Eisenach mit einem umfangreichen Programm das Festival, darunter die Eröffnung der Ausstellung im Lutherhaus über das „Entjudungsinstitut“ und das abendliche Konzert mit dem weltberühmten Mandolinenspieler Avi Avital und dem Thüringer Bach Collegium. Am zweiten Tag strömten die Besucher in die Innenstadt zum ACHAVA Straßenfestival – eine kongeniale Mischung aus Ständen, Workhops und dem Zelt der Begegnung. Das große Miteinander brach auch am Wochenende nicht ab: Podiumsdiskussionen, Konzerte, Stadtführungen und ein festlicher Gottesdienst mit Margot Käßmann waren stets gut besucht, die Resonanz durchweg gut bis überschwenglich. Im Eisenacher Festzelt fand nach 80 Jahren erstmalig wieder ein jüdischer G*ttesdienst statt. Fast 200 Gäste nahmen teil. Insgesamt konnte Eisenach über 10.000 Besucher vermelden. Alexandra Husemeyer, Koordinatorin in der Wartburgstadt, erhielt noch Tage später viele Komplimente und Lob für das gelungene Festwochenende. Die Mischung aus Nachbarschaftsfest, Ausstellung, interaktivem (Kennen)lernen und Feiern „gegen Rechts“ löste eine große Welle von positiven Emotionen bei den Teilnehmern aus.

In Erfurt füllte sich der Dom St. Marien an zwei Abenden zur Uraufführung der „Missa cum Jubilo“ des Domorganisten Silvius von Kessel. Die Staatskapelle Weimar und drei Chöre füllten mit der machtvollen Interpretation einer Marienmesse so manches Auge mit Tränen. Am Montag startete dann das Schülerforum im Thüringer Landtag mit 350 Kindern und Jugendlichen, die gebannt dem Holocaust-Überlebenden Naftali Fürst und weiteren Referenten lauschten. Während Naftali Fürst in den folgenden Tagen weitere Thüringer Schulen besuchte, begannen parallel die musikalischen Workshops in Weimarer Schulen, die am 27. September in der Weimarhalle bei einem großen Konzert ihren Abschluss fanden. Die ACHAVA Festspiele bestritten auch einen Großteil des Programms zu „Triennale der Moderne“ in Weimar. Das Eröffnungskonzert – die speziell für ACHAVA konzipierte Uraufführung „Stimmen des Volkes“ mit der Staatskapelle Weimar und der A-cappella-Band Maybebop in der ausverkauften Weimarhalle riss das be- und gerührte Publikum zum Mitsingen und abschließend standing Ovations hin.

Im ebenfalls vollen Haus tanzte TRIAS aus Düsseldorf das „Triadische Ballett“. Unter den Gästen konnten sogar die Enkelin und Urenkelin des Bauhaus-Meisters Oscar Schlemmer begrüßt werden.

Der mit 11.000 Euro 2. ACHAVA Jazz Award wurde am Samstag an das “Miguel Zenón Quartett“ in der Weimarhalle überreicht. Dieses belohnte Jury und Zuschauer musikalisch mit lateinamerikanisch inspirierten Jazz-Kompositionen. Anschließend spielte das Avishai Cohen Trio ein umjubeltes Set.

Das Abschlusskonzert am Sonntag bestreitet bujazzo – das Bundesjugendjazzorchester mit der eindrucksvollen Produktion „Das Bauhaus spielt auf – Klingende Utopien“.

„Die ACHAVA Festspiele Thüringen haben eine neue Dimension erreicht. Mit über 25.000 Besuchern im 5. Jahr kamen mehr Gäste als je zuvor. Wir danken den Städten Eisenach, Erfurt und Weimar, die das diesjährige Festival intensiv und mit großem Engagement professionell unterstützt haben. Die Zusammenarbeit war eine wahre Freude. Unsere Schirmherrn Ministerpräsident Bodo Ramelow, Jüdischer Zentralratspräsident Josef Schuster, der Zentralratspräsident der Sinti und Roma, Romani Rose und viele andere Partner nahmen an Veranstaltungen teil. Eine besondere Ehre war auch der mehrtägige Aufenthalt des Holocaust-Überlebenden Naftali Fürst, der in Thüringer Schulen über seine Erlebnisse sprach. Die ACHAVA Festspiele Thüringen geben Besuchern Ideen und Gelegenheit sich aktiv gesellschaftlich einzubringen. Sie sind eine Plattform für Dialog und Gedankenaustausch. Unser Bemühen Gemeinsamkeiten mit dem vermeintlich „Fremden“ aufzuzeigen, Unsicherheit in Interesse und Unwissenheit in Entgegenkommen zu verwandeln ist mit Erfolg gekrönt worden.“, bilanziert Martin Kranz, Intendant der ACHAVA Festspiele Thüringen.

Folgende ACHAVA-Veranstaltungen können noch besucht werden

Arik Brauer. Phantastisch-Realistisch. Ein Lebenswerk

Im Juli wurde die Ausstellung vom Künstler selbst gemeinsam mit Kai-Uwe Schierz in der Erfurter Kunsthalle eröffnet. Der 90-jährige Künstler arbeitet noch immer täglich. Die ungebrochene Lust am Schaffen geht einher mit einer reichen Lebenserfahrung, die sich in seinen Liedern und Geschichten ebenso äußert wie in seinen Bildern. Als ein Mitinitiator und Hauptvertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus ist Arik Brauer heute international anerkannt. Die Landschaften und Figuren seiner Bilder sind phantastisch geformt, entsprungen einer überaus reichen Imagination. Neben wiedererkennbaren, mit seinen und unseren Erfahrungen in und mit der Wirklichkeit assoziierbaren Figuren – Menschen, Tieren, Pflanzen, Bauwerken – trifft man in diesen Bildern auch auf Fabelwesen, mitunter reine Phantasiegebilde. Arik Brauer wünscht sich, dass seine Kunst die Phantasie der Betrachter anregt und beflügelt, aber genauso, dass die Geschichten, die er „ins Bild setzt“ und die sich aus dem eigenen Erleben ebenso speisen wie aus der Geschichte der Kunst und uralten Überlieferungen, unsere Empathie stimulieren mögen und unseren Sinn für die Welt, in der wir leben.

Die Ausstellung läuft noch bis 27. Oktober 2019 in der Kunsthalle Erfurt.

DIE ZEUGEN - Es geht weiter.

Die ACHAVA Festspielen freuen sich nun, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung mit Portraits des Weimarer Fotografen Thomas Müller auf jeden Fall bis zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Buchenwald im April 2020 verlängert wird.

Wir danken insbesondere der Stadt Weimar, die das möglich gemacht und die Realisation der Ausstellung mit Bildern von Buchenwald-Überlebenden von Beginn an unterstützt hat. DIE ZEUGEN ist eine Ausstellung des Weimarer Fotografen Thomas Müller. Die eindringlichen Portraits von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald werden erstmalig öffentlich gezeigt. Als überlebensgroße Bilder säumen sie die Straße von Weimarer Hauptbahnhof Richtung Stadtzentrum bis zum neuen bauhaus museum-weimar. Mehrere Jahre portraitierte Thomas Müller ehemalige Häftlinge. Daraus wurden 16 Bilder ausgewählt, beispielsweise von Naftali Fürst und Vasile Nußbaum.

Die Ausstellung geht nun bis zum April 2020.

Ein Paradiesbaum für den Petersberg – BUGA 2021 in Erfurt

Ein Pressetermin und eine Podiumsdiskussion kündigten das BUGA Projekt von ACHAVA für das kommende Jahr an. Der Erfurter Paradiesbaum wird in Israel von zwei Künstler aus Stahl und Kupfer gestaltet und auf dem Petersberg aufgestellt. Bis dahin können Thüringer und ihre Gäste in Kunstdrucken befestigte Kupferblatt-Paare kaufen und diese dann im Herbst 2020 zum Petersberg hängen. Das gemeinschaftliche Kunstprojekt soll ein bleibendes Denkmal für Frieden und Toleranz schaffen. Die Blätter können ab dem 7. Oktober 2019 in allen Sparkassen Filialen Thüringens, sowie teilnehmenden Hotels und der Digitalen Erlebniswelt 360°Thüringen am Erfurter Hauptbahnhof für jeweils 20 Euro erworben werden.

Weitere Informationen unter www.paradiesbaum.org. 
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