Freitag, 22. Juni 2018


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Entsorgungskosten reduzieren: Biomüll sauber trennen

Verunreinigungen erschweren Weiterverwertung und Rohstoffgewinnung

Koblenz, (lifePR) - Über 23.000 Tonnen Bioabfall hat der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) im vergangenen Jahr im Landkreis Mayen-Koblenz eingesammelt. Das sind 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Biomüll ist ein Rohstoff, den man vielfältig weiterverwerten kann. So kann daraus Biogas, Dünger für die Landwirtschaft oder Kompost für den Hausgarten gewonnen werden. Wären da nicht Verunreinigungen wie Restabfälle und Kunststoffbeutel, die die schnelle Verrottung und Vergärung verhindern. Große Teile des gesammelten Biomülls können dadurch nicht so hochwertig verwertet werden, wie es vorgesehen ist. Neben der Menge an entgangenem wertvollen Rohstoff, fallen beim AZV höhere Entsorgungskosten an, die letztendlich auf alle Gebührenzahler im Kreisgebiet umgelegt werden müssen, also auch auf die Haushalte, die ihren Abfall sauber trennen. Um den Trend umzukehren, hat der AZV in den vergangenen Monaten intensive Aufklärungsarbeit geleistet und für ein sauberes Trennen geworben. Nun soll bei den Abfuhren mit auffälligen roten Aufklebern auf Verunreinigungen hingewiesen werden. Zunächst werden die markierten Tonnen noch geleert. Wenn die Behälter allerdings bei den darauffolgenden Abfuhren weiterhin Abfälle enthalten, die nicht in den Biomüll gehören, werden diese nicht mehr abgefahren. Sie bleiben stehen, bis sie nachsortiert wurden. Möglich ist auch eine Entsorgung im Rahmen einer regulären Restmüllabfuhr, wofür dann Kosten anfallen. In welchen Gemeinden die falsch befüllte Biotonnen stehen bleiben, wird rechtzeitig vor den Leerungsterminen bekannt gegeben.

Mehr Infos rund um die Biotonne beim AZV unter Telefon 02625/9696-61 oder bei der Umweltberatung der Kreislaufwirtschaft unter 0261/108-317 oder -441, per Email an christian.pail@azv-rme.de oder im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de .

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