Mittwoch, 24. Mai 2017


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Verschreibungspflichtige Medikamente nicht weitergeben

US-Studie:Mehr als ein Viertel der Patienten reicht Arzneimittel an Dritte weiter

(lifePR) (Berlin, ) Verschreibungspflichtige Medikamente sollten von Patienten nicht an Dritte weitergereicht werden. "Wer rezeptpflichtige Medikamente ohne Wissen seines Arztes einnimmt, spielt mit seiner Gesundheit. Besonders Schwangere oder Frauen, die bald Kinder bekommen wollen, sollte keine Arzneimittel einnehmen, die für andere bestimmt sind und fruchtschädigend sein können. Kinder sollten ohne ausdrückliche Verordnung keine rezeptpflichtigen Medikamente bekommen, die für Erwachsene bestimmt sind", warnt Apotheker Prof. Dr. Hartmut Morck, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung.

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass mehr als ein Viertel der Patienten verschreibungspflichtige Medikamente weitergegeben. Am häufigsten werden Medikamente gegen Allergien, Schmerzen und Antibiotika mit anderen geteilt. "Das Weiterreichen von Antibiotika ist besonders gefährlich, denn die unsachgemäße Einnahme kann zu Resistenzen führen", so Morck. Die wichtigsten Motive der Patienten für das Weiterreichen sind, dass Dritte das Medikament in der Vergangenheit schon einmal verordnet bekommen haben oder meinen, das gleiche gesundheitliche Problem zu haben. Knapp die Hälfte der Patienten findet es normal, innerhalb der Familie Medikamente herumzureichen. In der US-Studie wurden von 2001 bis 2006 etwa 36.000 zufällig ausgewählte Haushalte befragt. Über die Studie berichtet die Pharmazeutische Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

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