Samstag, 21. April 2018


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Viele Zuschauer bei den FFC-Testspielsiegen im Trainingslager in Bad Hersfeld und Fulda

Frankfurt am Main, (lifePR) - Am vergangenen Freitag fand im Hessenstadion in Bad Hersfeld vor gut 800 Zuschauern das erste Testspiel des 1. FFC Frankfurt gegen die hessische Polizeiauswahl statt. Die Begegnung im Stadion an der Oberau endete nach Treffern von Sandrine Bretigny (3), Kerstin Garefrekes (3), Bianca Schmidt (3), Jessica Wich (3), Lira Bajramaj, Melanie Behringer, Kim Kulig und Simone Laudehr mit 16:0. FFC-Cheftrainer Sven Kahlert: "Wir haben in jeder Halbzeit zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Danach konnten wir jedoch viele taktische Maßnahmen ausprobieren und zu gut herausgespielten Torerfolgen kommen."

Auch die erste größere Bewährungsprobe gegen den FC Barcelona am gestrigen Sonntag konnte der dreimalige UEFA-Cup-Sieger vom Main erfolgreich gestalten. Gegen den amtierenden spanischen Meister lief die FFC-Torfabrik ebenfalls auf Hochtouren: Der 1. FFC Frankfurt siegte vor einer großartigen Kulisse auch in der Höhe verdient mit 8:1.

"Das war der bisher intensivste Test in unserer Vorbereitung. Wenn die Mannschaft unter kühleren Bedingungen auch so gut spielt wie bei dieser glühenden 35-Grad-Hitze, dann ist mir für die Saison und unsere Ziele nicht bange", freut sich Manager Siegfried Dietrich nach den gewonnenen Eindrücken auf die kommende Saison.

Die Partie fand mit einem großartigen von Werner Damm moderierten Rahmenprogramm im Sportpark Johannisau statt. Kein geringerer als Reck-Weltmeister Eberhard Gienger flog den Spielball per Fallschirm ein. Mehr als 1200 Zuschauer kamen nach Fulda, um sich das Duell gegen den spanischen Champion anzuschauen, bei dem insgesamt zwei Dutzend Nationalspielerinnen auf dem Rasen zu sehen waren. "Unter den Zuschauern waren auch viele Fans, die eigens aus Frankfurt angereist waren. Und viele aus dem osthessischen Raum, die sicherlich auch Spiele am Brentanobad besuchen werden", kommentierte Siegfried Dietrich den Zuschauerandrang.

So einfach zu gewinnen, wie es das Resultat ausdrückt, war die Auseinandersetzung aber nicht. Zur Halbzeit stand es nach zwei Treffern des Neuzugangs Sandrine Bretigny 2:0 (19./22.). Die französische Torjägerin hätte beinahe einen Hattrick erzielt, doch ihr Schuss verfehlte um Zentimeter das gegnerische Tor. Außerdem hatten die Frankfurterinnen fünf, sechs weitere Chancen, den Vorsprung zu erhöhen. "Die Offensive war schon stark, obwohl auch da noch nicht alle Laufwege stimmen, der Ball manchmal zu lange gehalten wird, anstatt weitergeleitet zu werden", so Trainer Sven Kahlert, der nach der Pause einen sehr entschlossenen Gegner erlebte, der für die nächste Viertelstunde seine Defensiv-Abteilung einem Härtetest unterzog und dabei auch auf 1:2 verkürzte.

"Auch hinten läuft noch nicht alles, wie ich es mir vorstelle, aber es wird von Tag zu Tag besser. Und dann darf man nicht vergessen, dass die Spielerinnen mitten in einer sehr harten Vorbereitung stecken und auch die Hitze einiges abverlangte", meinte Sven Kahlert, der danach frische Kräfte aufs Spielfeld schickte. Das machte sich sofort bemerkbar. Zwischen der 65. und der 69. Minute erhöhten Kerstin Garefrekes, Ana-Maria Crnogorcevic, Bianca Schmidt und Simone Laudehr auf 6:1. Jessica Wich (74.) und noch einmal Garfrekes (89.) sorgten dann für den 8:1-Endstand.

Sven Kahlert war mit der Leistung trotz der noch genannten Schwachstellen, an denen weiter gearbeitet wird, schon ziemlich zufrieden: "In der Offensive passte vieles, vor allem über außen lief es sehr flexibel. Als Vorteil zeichnet sich ab, dass jede Spielerin unseres Kaders eine andere Spielweise und Interpretation ihrer Position bevorzugt. Eine Sandra Smisek agiert auf der "6" anders als eine Simone Laudehr, eine Svenja Huth außen anders als Melanie Behringer. Ähnlich sieht es auf den anderen Positionen aus. Das macht unser Spiel unberechenbar und gibt uns die Möglichkeit, die Spielerinnentypen aufzustellen, die gegen den jeweiligen Gegner am wirksamsten sind."

Der 1. FFC Frankfurt spielte mit Desirée Schumann (46. Nadine Angerer) - Bianca Schmidt (78. Alexandra Krieger), Saskia Bartusiak, Meike Weber, Babett Peter - Kerstin Garefrekes, Sandra Smisek (64. Simone Laudehr), Kim Kulig (75. Jasmin Herbert), Svenja Huth (57. Melanie Behringer) - Lira Bajramaj (57. Jessica Wich) - Sandrine Bretigny (64. Ana-Maria Crnogorcevic).

Am Abend vor dem Spiel trafen sich beide Mannschaften bei einem Grillabend. Das war nicht die einzige Annehmlichkeit während des durch die Partnerschaft mit dem Verein "Schule machen ohne Gewalt (SMOG) e. V." zustande gekommenen Trainingslagers. "Super Bedingungen, die wir in Bad Hersfeld vorgefunden haben. Die Plätze sind ganz nah und im guten Zustand, das Hotel Thermalis bietet alles, was wir benötigen, einschließlich eines top ausgestatteten Wellness- und Fitness-Bereichs, die Organisatoren und das Personal im Hotel Thermalis lesen uns jeden Wunsch von den Augen ab", zeigt sich Sven Kahlert ebenso begeistert wie der FFC-Manager. "Es ist das am besten organisierte Trainingslager in der Geschichte unseres Vereins. Wir haben hier auch die Möglichkeit, mehr Fans und Spielerinnen aus der Region für uns zu gewinnen. Dazu trug auch die Autogrammstunde bei, die unsere Spielerinnen in der City-Galerie Bad Hersfeld gaben", fügte Siegfried Dietrich ergänzend hinzu.

Das Trainingslager endet am Mittwoch, dem 22. August 2012. Am Sonntag, dem 26. August 2012, findet um 17.00 Uhr im Ulrike-Meyfarth-Stadion in Wesseling der letzte Test vor dem Ligastart statt. Dann wird es im finalen Testspiel zu einer Wiederauflage des letztjährigen UWCL-Achtelfinalspiels gegen Paris St.-Germain kommen.

Das erste Punkspiel findet am 2. September 2012 um 11.00 Uhr im Frankfurter Stadion am Brentanobad gegen den FF USV Jena statt.

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