Rail.S/VDE-Symposium: Sicherheit & Zulassung elektrischer Bahnausrüstungen
Die Bahn ist der vielfach erklärte Hoffnungsträger für die Verkehrs- und Energiewende. Aber kann sie das überhaupt leisten? Technisch und betrieblich wäre sie zweifellos in der Lage dazu. Aber wie schnell gelingt uns die
Umsetzung von „mehr Bahn“ unter den aktuellen Randbedingungen?
Die Bahnbranche hat ein Grundsatzproblem: Alles dauert viel zu lange. Und damit ist erhebliches gesellschaftliches Enttäuschungspotenzial vorprogrammiert: Die guten Lösungen sind alle da, aber wir schaffen es nicht, sie in
endlicher Zeit auch umzusetzen und produktiv werden zu lassen. Woran liegt das?
Wir haben unendlich lange Planungs- und Genehmigungsverfahren, inhaltlich und prozedural überladene Zulassungs- und Qualitätsprozesse, unüberschaubare und sich
ständig vermehrende Zuständigkeiten auf europäischer und nationaler Ebene mit zahlreichen Beteiligten in vielfältigsten Rollen. Und das alles vor dem Hintergrund abnehmenden Sachverstands, zunehmenden Regelungsglaubens oder einfach nur klassischer Besitzstandswahrung.
Von außen betrachtet könnte man meinen: Der Bahnsektor steht sich massiv selbst auf den Füßen. Und die große Frage ist: (Wie) Können wir das aus eigener Kraft verändern? Wie schaffen wir mehr Bahn mit weniger Aufwand?
Das Symposium „Sicherheit und Zulassung elektrischer Bahnausrüstungen“ wird zweijährlich im Wechsel mit dem Symposium „Elektrische Fahrzeugantriebe und -ausrüstungen“ vom Rail.S e. V. und VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e. V., Energietechnische Gesellschaft (ETG), Fachbereich A2 „Bahnen mit elektrischen Antrieben“ veranstaltet und organisiert.
Zielgruppe