Koloniale Strukturen in deutschsprachigen Kinderbüchern
Unter dem Titel „Subsaharisch-afrikanische Narrative in der Kinderliteratur im Spiegel Postkolonialer Theorien“ nimmt der kamerunische Literaturwissenschaftler, der zurzeit DAAD-Gastdozent an der PHKA ist, eine dekonstruierende Analyse von gängigen Konzepten und Bildern vor und lädt dazu ein, eurozentrische Denkmuster aufzubrechen, marginalisierten Stimmen Gehör zu verschaffen und gerechtere Darstellungsformen zu entwickeln. Vortragssprache ist Deutsch, der Eintritt zu der rund 30-minütigen Veranstaltung in PHKA-Gebäude 3 (Raum 009) ist frei.
Zum gleichen Thema ist vom 30. Juli bis einschließlich 6. August im Erdgeschoss-Foyer von PHKA-Gebäude 3 eine frei zugängliche Ausstellung mit wissenschaftlichen Postern von PHKA-Lehramtsstudierenden zu sehen. Im Rahmen eines Masterseminars, das dieses Semester von Dr. Nicole Bachor-Pfeff, wissenschaftliche Mitarbeiterin am PHKA-Institut für deutsche Sprache und Literatur, zusammen mit Prof. Nyemb veranstaltet wurde, haben die angehenden Lehrkräfte, die später Deutsch unterrichten möchten, in Gruppenarbeit mehrere Kinderbücher analysiert. Auf den Postern haben sie ihre Ergebnisse zusammengefasst. Es geht um rassismuskritische Bildung, postkoloniale Perspektiven, Sprachbewusstheit und Kritisches Weißsein.
Vortrag und Ausstellung finden in Verbindung mit dem PHKA-Profilfeld Bildung in der demokratischen Gesellschaft statt.