Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Meine Hubertusburg. Erzählungen und Visionen“

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Meine Hubertusburg. Erzählungen und Visionen“ und der neuen Dauerpräsentation „Die Geschichte von Schloss Hubertusburg“ am Samstag, 11. September, 10 Uhr im Schloss Hubertusburg, Wermsdorf, Ovalsaal

mit

Matthias Müller, Bürgermeister der Gemeinde Wermsdorf

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Solène Vincent, Kuratorin der Ausstellung

Nach dem großen Besucherzuspruch für die Sonderausstellungen „Die königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763“ (2013) und „Friedrich August und Maria Josepha. Es war die Hochzeit des Jahrhunderts – Das verlorene sächsische Rokoko“ (2019) wird die Erfolgsgeschichte nun fortgeschrieben.

Unter dem Titel „Meine Hubertusburg. Erzählungen und Visionen“ stehen diesmal die Bürger*innen der Gemeinde Wermsdorf und Umgebung im Fokus. In Workshops wurden zentrale Themen erarbeitet, die die Bewohner*innen des Ortes und die Geschichte des Schlosses geprägt haben. Neben der wechselvollen Gebäudenutzung der vergangenen Jahrzehnte stehen so auch der große Wald, die Menschen selbst und mögliche Visionen in insgesamt sechs Räumen dem Diskurs offen.

Persönliche Geschichten werden von Exponaten aus den Sammlungen der SKD flankiert, etwa der „Allegorie von Krieg und Frieden“ aus Elfenbein aus dem Grünen Gewölbe, Gewehren aus der Rüstkammer, Fotografien aus dem Archiv der Avantgarden oder Puppenköpfen aus der Hand von Kriegsgefangenen aus der Puppentheatersammlung. Zeitzeug*innenberichte erzählen von Aufstieg und Niedergang, von Genuss und Leid und vielen anderen Dingen, die in engem Zusammenhang mit dem einst größten Jagdschloss Europas und seiner Umgebung stehen.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der Zeit des Abstandhaltens ist es den SKD ein zentrales Anliegen, unter ihrem Jahresmotto „Einsamkeit und Empathie“ die Menschen wieder in die Museen zu holen und miteinander ins Gespräch zu bringen. In diesem Sinne versteht sich das dezentrale Engagement des Museumsverbundes als Anknüpfung an die eigene Sammlungsgeschichte und (Re-)Aktivierung der Orte in Sachsen, mit welchen die SKD mit ihrem Ursprung als kurfürstliche Kunstkammer seit Jahrhunderten im Austausch standen.

Die Ausstellung präsentiert rund 100 Objekte aus fast allen Sammlungen der SKD und Privatbesitz der Wermsdorfer*innen. Sie werden um zeitgenössische Positionen aus der Schenkung Sammlung Hoffmann, dem Kunstfond und Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bereichert.

„Meine Hubertusburg. Erzählungen und Visionen“ ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinde Wermsdorf und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Es wird ergänzt durch die Präsentation über die Geschichte von Schloss Hubertusburg. Beide Ausstellungen sind in der Zeit vom 11. September bis 7. November 2021 auf Schloss Hubertusburg zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.