Virtuelle Pressekonferenz zum Welt-Alzheimertag 2026
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz,
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.,
Hirnliga e.V.
Freitag, 18. September 2026
10:00 Uhr | virtuell
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Pressevertreterinnen und –vertreter,
vor 120 Jahren wurde die Alzheimer-Erkrankung das erste Mal beschrieben. Heute wissen wir deutlich mehr darüber, welche Faktoren das Demenzrisiko beeinflussen können: Durch eine konsequente Prävention könnten rund 36 Prozent aller Demenzerkrankungen in Deutschland vermieden werden. Dieses Potential wird bislang jedoch nicht ausreichend genutzt.
Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertags am 21. September „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ macht deutlich: Demenz betrifft nicht nur hochaltrige Menschen. Auch jüngere können erkranken – und das bereits vor dem 60. Lebensjahr. Prävention beginnt jetzt!
Gleichzeitig wird die aktuelle Diskussion über Reformen im Gesundheits- und Pflegebereich vor allem von der Frage geprägt, wo Einsparungen möglich sind – oftmals zulasten von Patienten, Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen. Zwar findet sich der Begriff „Prävention“ an verschiedenen Stellen, doch das alleine reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob Menschen tatsächlich Zugang zu wirksamen Präventionsmöglichkeiten finden. Dazu zählt nicht nur eine frühzeitige Diagnosestellung, sondern auch darauf aufbauende Angebote wie eine spezialisierte geriatrische Rehabilitation und konkrete Unterstützung im Alltag.
Anlässlich des Welt-Alzheimertages wollen wir daher den Blick auf zentrale Fragen richten:
- Was müssen die aktuellen Reformen im Gesundheits- und Pflegebereich leisten, damit das Potenzial der Demenzprävention tatsächlich genutzt wird und Menschen möglichst lange selbstständig und unabhängig leben können?
- Welchen Beitrag leistet aktuell die klinische Alzheimer-Forschung und welchen Vorteil hat das konkret für die Betroffenen?
- Swen Staack
Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz - Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Rapp
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. - Prof. Dr. med. Isabella Heuser
Vorsitzende der Hirnliga e.V.
Bei Interesse melden Sie sich bitte formlos per E-Mail an unter: anmeldung@deutsche-alzheimer.de
Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an
- die Geschäftsstelle der Hirnliga e.V.,
Herrn Dr. Thomas Kunczik, t.kunczik@hirnliga.de oder - die Geschäftsstelle der Deutschen Alzheimer Gesellschaft,
Tel: 030 - 259 37 95 0, presse@deutsche-alzheimer.de