Dienstag, 06. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 66453

Innovationen, die sich rechnen:

ZF auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008

(lifePR) (Schweinfurt, ) -Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung
-Mehr Sicherheit und Komfort

Wirtschaftlichkeit ist Trumpf in der Nutzfahrzeugbranche. Der Markt erwartet von Innovationen vor allem eines: Kostenvorteile. ZF zeigt auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge 2008, welchen Beitrag die Antriebs- und Fahrwerktechnik leisten kann. Hybridantriebe und vernetzte Aggregate geben einen Ausblick auf das Nutzfahrzeug der Zukunft.

Hybridtechnik macht Nutzfahrzeuge noch wirtschaftlicher
Mit einem vollständigen Produktportfolio baut ZF seine führende Position als Hybridtechniklieferant für Nutzfahrzeuge aus. Das Leistungsspektrum des Konzerns reicht von der Hybridkernkomponente, der elektrischen Maschine, bis zum kompletten Hybridsystem.

Für den Einsatz in Nkw bietet ZF Sachs Hybridmodule unter dem Produktnamen DynaStart an. Diese Kernkomponente eines Parallelhybridantriebs ist mit bis zu 120 kW sehr leistungsstark und stellt ein zusätzliches Drehmoment von bis zu 1.000 Nm bereit. Vorzüge sind die kompakte axiale Bauweise, Robustheit sowie die Praxistauglichkeit, denn die Komponenten wurden gezielt auf den Einsatz im Antriebsstrang entwickelt. DynaStart wird auch als einbaufertiges Modul inklusive Trennkupplung angeboten. Damit ist rein elektrisches Fahren möglich.

ZF zeigt auf seinem Stand in Halle 17 auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover erstmals serienreife Hybridgetriebe, die auf bewährter Antriebstechnik für Nutzfahrzeuge aufbauen. Die Hybridversion der eTronic ist für den Einsatz in leichten Nutzfahrzeugen im Verteilerverkehr optimiert. Diese Vorzüge bietet auch die HyTronic, die Hybridvariante der AS Tronic lite für leichte Lkw. Für Busse setzt ZF zukünftig auf eine Hybridvariante des automatischen Getriebes EcoLife. Die Hybridgetriebe können alle Funktionen eines Vollhybridsystems abdecken. Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008 stellt ZF außerdem ein Konzept für einen seriellen Hybridantrieb für Stadtbusse vor, das die ZF Passau GmbH, der Unternehmensbereich Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme, entwickelt. Zwei jeweils 120kw starke Elektromotoren sind in der Achse integriert und werden beim Bremsen auch zur Energierückgewinnung genutzt. Das Konzept des seriellen Hybridantriebes ermöglicht insbesondere Stadtbussen im harten innerstädtischen Einsatz mit seinen vielen Anfahr- und Bremsvorgängen einen besonders wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb. Attraktiv für Bushersteller: Die Elektroportalachse benötigt nicht mehr Bauraum als die bewährte Niederflur-Portalachse des Typs AV 132. Die Achse befindet sich derzeit in der Erprobung im Mercedes-Benz Citaro G Hybrid.

Funktionale Vernetzung verbessert Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit
Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung bestehender Antriebs-, Fahrwerk- oder Lenksysteme zu neuen intelligenten Funktionen. Dazu zeigt ZF auf der IAA vernetzte Systeme, die mehr Vorzüge bieten als die Summe ihrer Bestandteile. Im Mittelpunkt eines Entwicklungsprojekts stehen derzeit drei praxisrelevante Zielsetzungen mittels Vernetzung: die Kompensation von Lastwechseln, Fahrdynamik-Stabilisierung und das so genannte autonome Fahren.

Ein effizientes System zur Vermeidung des unkomfortablen Nickens und Wankens am Nutzfahrzeug kann aus dem Verbund von elektronischem Dämpfersystem CDC (Continuous Damping Control) für Fahrwerk als auch für Kabine und dem automatischen Getriebesystem AS Tronic resultieren. Sind diese Systeme über einen Datenbus und eine gemeinsame elektronische Steuerung verbunden, können beim Anfahren und Schalten durch das CDC das charakteristische Nicken und Wanken von Fahrzeug und Kabine reduziert werden.

Die Überlagerungslenkung für Nutzfahrzeuge stellt allein schon ein Sicherheitsplus dar. Denn sie erlaubt eine Gierratenregelung: Ungeplante Seitwärtsbewegungen des Fahrzeugs (etwa durch Seitenwind, Spurrinnen oder Bremsen auf unterschiedlich griffigem Untergrund) werden vom System situationsabhängig automatisch korrigiert. Vernetzt mit dem CDC ist sichergestellt, dass die Radaufstandskräfte für die Lenkeingriffe optimal sind - was noch einmal ein deutliches Sicherheitsplus bietet, da es die Schlingergefahr deutlich verringert.

In Richtung eines visionären Logistikkonzepts zielt die Vernetzung von Aktivlenkung und Getriebe im Sinne des so genannten autonomen Fahrens: Bei der Einfahrt in den Betriebshof übergibt der Fahrer sein Fahrzeug einem Leitsystem, das den Lkw von dort an "fernsteuert" und selbstständig Rangiervorgänge durchführt. Ein solches, an fahrerlosen Transportsystemen angelehntes Konzept könnte dazu beitragen, Fahrzeugbeschädigungen zu vermeiden und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, da der Fahrer nur dort eingesetzt wird, wo er wirklich gebraucht wird. Mit der Entwicklungsstudie, zu der auch ein funktionsfähiger Prototyp gehört, demonstriert ZF, dass die eigene Systemtechnik für einen solchen Vernetzungsansatz geeignet ist. Eine Positionierung als Systemanbieter für das autonome Fahren ist nicht geplant.

Wirtschaftliche Antriebstechnik: Das neue PowerLine
Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008 zeigt ZF erstmals das neue Automatgetriebe für leichte Nutzfahrzeuge bis 15 Tonnen: Das 6-Gang-Lastschaltgetriebe PowerLine deckt den Drehmomentbereich zwischen 600 und 1.000 Nm ab und eignet sich für den Einsatz mit Diesel- und Benzinmotoren. Damit schließt ZF eine Lücke im Produktprogramm zwischen den Pkw-Lastschaltgetrieben und Lastschaltgetrieben für mittlere/schwere Nutzfahrzeuge. Das PowerLine zielt damit auf leichte Nutzfahrzeuge und Kleinbusse sowie Pickups. Das Getriebe wird voraussichtlich ab 2010 in den USA in Serie produziert. Erster Kunde wird Nissan sein.

Den Endkunden bringt das neue Getriebe mehr Fahrkomfort und mehr Wirtschaftlichkeit. Gegenüber vergleichbaren Lastschaltgetrieben für leichte Nutzfahrzeuge ist das PowerLine deutlich sparsamer. Erreicht wird dies durch einen neuartigen Drehmomentwandler, der ein frühes Schließen der Wandlerüberbrückungskupplung möglich macht. Dadurch werden die verbrauchsintensiven Betriebsphasen, bei denen die Kraftübertragung hydraulisch erfolgt, verkürzt.

ZF Trading GmbH

ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit rund 60.000 Mitarbeitern an 119 Standorten in 25 Ländern. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich sein zu können, investiert ZF jährlich fünf Prozent des Umsatzes (2007: 694 Mio. Euro von 12,6 Milliarden Euro) in Forschung und Entwicklung.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Mitsubishi Space Star bestes Benzinmodell im neuen ADAC "EcoTest"

, Mobile & Verkehr, MMD Automobile GmbH

Der Mitsubishi Space Star besticht nicht nur durch hohe Qualität, schickes Design und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch in puncto...

Jetzt bestellbar: Neuer Opel KARL ROCKS startet bei 12.600 Euro

, Mobile & Verkehr, Adam Opel AG

Der Kleine passt in die Zeit: eigenständig, frech, praktisch, wirtschaftlich und Opel-typisch – bestens vernetzt. Der Opel KARL ROCKS ist ab...

Umweltschonend mit dem Elektroauto zum Skivergnügen!

, Mobile & Verkehr, bike-energy

Im snow space Flachau können Sie Ihr Elektroauto ab sofort ganz bequem an vielen Ladestationen aufladen!    Umwelts­chonend und ökologisch –...

Disclaimer