Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Erste Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres verhalten YOKOHAMA rechnet dennoch mit positivem Abschluss

(lifePR) (Düsseldorf, ) Trotz zwischenzeitlich rückläufiger Zahlen rechnet YOKOHAMA mit einem positiven Ausgang des aktuellen Geschäftsjahres, das am 31. März 2010 endet. Für das erste Halbjahr meldet YOKOHAMA jedoch einen konzernweiten Absatz-Rückgang von 21,3 Prozent im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode. In den sechs Monaten bis zum 30. September 2009 kumulierten sich die Verkäufe auf 202,1 Milliarden Yen (1,51 Milliarden Euro). Innerhalb der Reifendivision wirkte sich vor allem eine Nachfrageschwäche auf den Hauptmärkten Japan, Nordamerika und Europa negativ aus. Ein Trend, der auch in der Multiple Business Group von YOKOHAMA durchschlug, wo insbesondere der Absatz von Hochdruckschläuchen, Förderbändern, Dichtmitteln und Luftfahrtprodukten sank.

YOKOHAMA kalkuliert mit einem operativen Zwischen-Verlust von 2,4 Milliarden Yen (17,9 Millionen Euro). In der ersten Hälfte des vorangegangenen Geschäftsjahres vermeldete das Unternehmen noch einen operativen Gewinn von 5,6 Milliarden Yen (41,8 Millionen Euro). Der aktuelle Nettoverlust hingegen beträgt 3,9 Milliarden (29,1 Millionen Euro), wohingegen im gleichen 6-Monats-Zeitraum des vergangenen Geschäftsjahres noch ein Gewinn von 554 Millionen Yen (4,1 Millionen Euro) erwirtschaftet wurde. Der Rückgang der Profitabilität ergab sich nicht nur aufgrund des geschrumpften Absatzvolumens, sondern auch aus einer nachlassenden Produktivität aufgrund gesunkener Stückzahlen. Dies trifft insbesondere die Bereiche Reifen und Hochdruckschläuche. Zudem wirkte sich die Aufwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar und dem Euro in diesem Zusammenhang negativ aus. In der Summe zehrten diese negativen Entwicklungen die von YOKOHAMA insgesamt erreichten Kosteneinsparungen mehr als auf.

Im Vergleich zur ersten Hälfte des vorangegangenen Geschäftsjahres ging der Absatz in der Reifengruppe von YOKOHAMA um 19,5 Prozent auf 156 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro) zurück. Der operative Verlust in diesem Bereich beträgt zwischenzeitlich 2,5 Milliarden Yen (18,7 Millionen Euro), verglichen mit einem operativen Gewinn von 3,2 Milliarden Yen (23,9 Millionen Euro) im vergangenen Bezugsraum. Der Absatzrückgang in der Multiple Business Group beträgt 26,7 Prozent und beläuft sich auf 46 Milliarden Yen (355 Millionen Euro). Die Gruppe meldete zudem einen 93,6-prozentigen Rückgang beim operativen Gewinn auf 174 Millionen Yen (1,3 Millionen Euro). Die Abwärtstrends in beiden Konzernfelder spiegeln somit gesunkene Absätze, geringe Auslastung der Produktionsanlagen sowie die Aufwertung des Yens wider.

Bezogen auf das gesamte Geschäftsjahr rechnet YOKOHAMA damit, dass der Nettoabsatz um insgesamt 10,1 Prozent zurückgehen und nur noch 465 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Euro) betragen wird. Damit fällt die Prognose um 25 Milliarden Yen (187 Millionen Euro) niedriger aus, als im Mai 2009 vorhergesagt. Die neue Kalkulation berücksichtigt jedoch, dass der Absatz insgesamt geringer ausfiel, als zunächst erwartet.

Dennoch rechnet der Konzern mit einer Verbesserung der Profitabilität und begründet dies mit kontinuierlichen Fortschritten bei der Einsparung von Kosten und weiteren internen Prozessen. YOKOHAMA hält deshalb an seiner früheren Prognose fest, die davon ausgeht, dass sich der operative Gewinn um 32,7 Prozent auf 17 Milliarden Yen (127 Millionen Euro) verbessern wird. Unverändert rechnet man zudem mit einem abschließenden Nettogewinn von 7 Milliarden Yen (52 Millionen Euro) - verglichen mit einem Nettoverlust von 5,7 Milliarden Yen (42,5 Millionen Euro) im vergangenen Jahr.

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