Samstag, 10. Dezember 2016


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6. Europäischer Logistiktag im Zeichen der Nachhaltigkeit - Welche Möglichkeiten bietet die Bahn?

Symposium auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Verstärkt arbeitet die Automobilindustrie daran, ihren Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu leisten - die Optimierung ihrer Produktpalette in Richtung weiterer Verbrauchs- und Emissionssenkung ist aber nur ein Ausdruck ihrer ökologischen Anstrengungen. Weniger bekannt sind ihre Anstrengungen, auch ihre Distributionslogistik mehr und mehr auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz auszurichten. Gemeinsam arbeiten Logistikmanager der Automobilindustrie und ihre Logistikdienstleister daran, wie sie die Verteilung von Neufahrzeugen umweltschonend und zugleich effizienter gestalten können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Möglichkeiten die Bahn bietet. Weitere erfolgversprechende Maßnahmen sind der verstärkte Einsatz der Binnenschifffahrt, die Optimierung von Distributionsstrukturen sowie die intensive Nutzung von Bündelungseffekten.

All diese Potenziale werden auf dem 6. Europäischen Logistiktag, der im Rahmen der 62. IAA Nutzfahrzeuge vom Verband der Automobilindustrie (VDA), der Bundesvereinigung Logistik und der DVZ in Zusammenarbeit mit der ECG veranstaltet wird, diskutiert. Der Logistiktag steht unter dem Thema "Neuwagenlogistik im Zeichen von Nachhaltigkeit und Effizienzgewinn" und findet am Mittwoch, den 1. Oktober 2008, 10.30 - 14.00 Uhr, im Convention Center, Saal 3B, auf dem Messegelände Hannover statt. Top-Manager der Bahn, der Industrie, von Fachspeditionen und Transportunternehmen zeigen auf, wie sich die Ziele Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im betrieblichen Alltag vereinbaren lassen. Ein Schwerpunktthema ist dabei die Rolle der Eisenbahn bei der europaweiten Verteilung von Fahrzeugen. Führende Praktiker diskutieren über neue Einsatzmöglichkeiten des Verkehrsträgers Schiene, aber auch über Limitierungen und Hindernisse bei der Nutzung.

Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie funktioniert die Messung des Klimaschutzes in der Fahrzeuglogistik? Welche Trends gibt es in der Fertigwagenlogistik? Welche Effizienzreserven gibt es noch in der automobilen Prozesskette? Welche Vorteile bringt eine herstellerübergreifende Standardisierung der Prozesse beim Fahrzeugtransport? Welche Potenziale bietet der Einsatz des Verkehrsträgers Schiene? Welche Beispiele gibt es für den erfolgreichen Einsatz von Eisenbahntransporten in der Automobillogistik? Welche Hindernisse müssen die Bahnen abbauen, um ihren Marktanteil bei den Autotransporten zu vergrößern?

Die Moderation liegt in den Händen von Björn Helmke, Chefredakteur der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ). Frits D. Mehrtens, Präsident der European Car Transport Group of Interest (ECG), Brüssel, spricht über Trends in der Fertigwarenlogistik; Dr. Jörg Mosolf von der Horst Mosolf GmbH & Co. KG, Kirchheim, erläutert Vorteile und Grenzen einer herstellerübergreifenden Harmonisierung von Prozessen im Fahrzeugtransport. Auf einer Podiumsdiskussion wird die Frage "Fahrzeuglogistik im Zeichen der Nachhaltigkeit - Welche Möglichkeiten bietet die Bahn?" behandelt. Diskussionsteilnehmer sind Axel Marschall, Leiter Strategie Transport und Logistik der Deutsche Bahn AG; Dr. Jörg Mosolf; Gerald Binz, Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BLG Autorail GmbH sowie Heiko Schultz, Leiter Transportlogistik der Audi AG.

Die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse - die 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover - wird vom VDA veranstaltet und setzt neue Rekordmarken bei der Anzahl der Aussteller, der Internationalität sowie der belegten Ausstellungsfläche. Die Zahl der Aussteller liegt mit rund 2.000 um ein Viertel über dem bisherigen Rekordjahr 2006, die Ausstellungsfläche wird mit 275.000 Quadratmetern um 10 Prozent größer als vor zwei Jahren sein. Die IAA unterstreicht damit eindrucksvoll ihre weltweite Führungsposition unter den Mobilitätsmessen. Die Nutzfahrzeugmesse wird auch in diesem Jahr die ideale Plattform für Aussteller und Fachbesucher sein, um Geschäfte anzubahnen und Verträge abzuschließen.

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