Montag, 05. Dezember 2016


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Halbzeit bei Toyota Rückrufaktion

Modifikation der betroffenen Fahrzeuge in Rekordzeit

(lifePR) (Köln, ) Toyota Deutschland hat im Rahmen der Gaspedal-Rückrufaktion bereits über 110.000 der insgesamt 215.796 betroffenen Fahrzeuge auf dem deutschen Markt überprüft und modifiziert. Damit ist fast die Hälfte der im Februar begonnenen Modifikationen abgearbeitet. Toyota hatte seine Kunden über das Kraftfahrtbundesamt angeschrieben und gebeten, die Werkstätten aufzusuchen. Grund war das mögliche Auftreten einer Fehlfunktion bei der Bedienung des Gaspedals bei acht Modellen in Europa, die durch Einsatz eines passgenauen Distanzstücks behoben werden kann. Toyota Deutschland geht davon aus, dass die Rückrufaktion bis Ende Mai in Deutschland größtenteils abgeschlossen sein wird.

Für Toyota stehen bei diesem Rückruf die Sicherheit und die Zufriedenheit der Kunden im Fokus. Auch die ADAC Motorwelt bestätigte, dass die durchgeführte Maßnahme technisch einwandfrei funktioniere, und die Sicherheit der Autofahrer gewährleistet sei. Toyota Deutschland Geschäftsführer Alain Uyttenhoven: "Der intensive Austausch mit den Händlern zeigt uns, dass der Großteil der Kunden in Deutschland trotz der Umstände besonnen und mit Verständnis auf die Rückrufaktion reagiert hat." In Deutschland gibt es bisher keinen Fall, in dem ein Zusammenhang zwischen der möglichen Fehlfunktion des Gaspedals und einem Unfall dokumentiert ist.

Darüber hinaus hat der TÜV Rheinland im Auftrag von Toyota ein Gutachten erstellt, indem er zu dem Schluss kommt, dass Toyota-Fahrzeuge auch im unwahrscheinlichen Fall eines klemmenden Gaspedals einwandfrei zum Stehen gebracht werden können. Hierzu wurde der Bremsweg der vom Rückruf betroffenen Modelle iQ, Aygo, Yaris, Auris, Verso, Avensis und RAV4 bei voller Zuladung gemessen. Die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Fahrzeugverzögerung und Bremsweg wurden dabei in allen Fällen eingehalten. Auch die Bremsleistung des Prius wurde vom TÜV Rheinland untersucht, nachdem über Einzelfälle von angeblich ungewollter Beschleunigung berichtet worden war. Hier konnte ebenfalls Entwarnung gegeben werden. Die getesteten Prius, Modelle der zweiten und dritten Generation, bremsten auch bei getretenem Gaspedal und unter Volllast innerhalb der gesetzlichen Vorschriften ab.

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