Samstag, 10. Dezember 2016


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Warnemünde mit extremen Gegensätzen

(lifePR) (Rostock, ) "Die Laser sind heute um 9.00 Uhr rausgefahren und standen dann vier Stunden auf der Ostsee herum. Sie taten mir ehrlich gesagt leid. Ich hätte ihnen weniger Wind als gestern, aber mehr Wind als heute gewünscht", sagt Hauptwettfahrtleiter Robert Niemczewski und fügt den Wunsch an, im nächsten Jahr dennoch möglichst viele Teilnehmer erneut begrüßen zu dürfen. Die Dyas und Seascapes bekamen trotz Schwachwind einige Wettfahrten zusammen, da auf den östlichen Bahnen etwas mehr Wind vorherrschte. Ebenso von der Flaute betroffen waren die Teilnehmer an der hanseboot Rund Bornholm Regatta, die nach dem gestrigen Start und ordentlichem Tempo des nächtens anschließend im Laufe des Dienstags südlich der dänischen Insel "abparkten". Fünf Teilnehmer gaben zum Redaktionsschluss bereits auf. "Alles okay, nichts Dramatisches", bestätigt Wettfahrtleiter Uwe Wenzel.

Die "Glashäger" lag in Front und die ersten Ankünfte werden am späten Dienstagabend bzw. in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Ein Großteil wird das Festland im Laufe des Mittwochs erreichen und hoffentlich nicht allzu viel von dem vorhergesagten Starkwind abbekommen.

Laser Europa Cup beendet

Aufgrund der Absage der Wettfahrten änderte sich beim Laser Europa Cup nichts an den Platzierungen des Vortages. Bei den "Nachwuchsseglern" der Laser 4.7 gewinnt die Ukrainerin Kateryna Gumenko deutlich mit vier Punkten Vorsprung vor Julia Büsselberg. Die Berlinerin gewinnt in der U16-Wertung. Bei den Jungs konnte Nico Naujock von der Jüngsten-Nationalmannschaft den zweiten Platz in der U16-Wertung belegen.

Im Gesamtklassement der Laser 4.7 siegte der Schweizer Gregoire Peverelli.

In der Olympischen Bootsklasse Laser Radial weiblich gingen Gold und Silber nach Frankreich. Für Pernelle Michon war es bereits der zweite Sieg beim Europa Cup in diesem Jahr nach ihrem Sieg in Frankreich. Beste Deutsche wurde Lisa Fasselt. In der U17-Wertung konnte sich Lokalmatadorin Hannah Anderssohn vom Warnemünder Segel-Club in diesem Jahr auf den ersten Platz schieben und gewinnt diese mit 23 Punkten Vorsprung.

Der Brite Jon Emmett steht bei den Herren ganz oben auf dem Treppchen, dicht gefolgt vom Berliner Philipp Loewe, welcher in der U21-Wertung wiederum den ersten Platz belegt.

Die anspruchsvolle Laser Standard-Klasse wurde von dem Polen Jakub Marciniak vor seinem Teamkollegen Tadeusz Kubiak gewonnen. Den Preis, der Pokal des Oberbürgermeisters, überreichte Senator Dr. Chris Müller.

Mecklenburgs Olympiahoffnung Max Wilken belegte Platz 15 in der Gesamtwertung, sicherte sich in der U19-Wertung jedoch Bronze. Sieger in dieser Kategorie wurde der Kieler Johann Kohlhoff. Die Siegerehrung der Laser-Klasse dauerte auch aufgrund der vielen U-Wertungen über eine Stunde. Robert Niemczewski bedankte sich aber für die Geduld bei der größten Klasse der WARNEMÜNDER WOCHE.

Die Seascape 18 sind heute noch eine Wettfahrt gesegelt und haben damit insgesamt drei Wettfahrten bei ihrer German Open geschafft. Nachdem am gestrigen Tag die Greifswalder Crew um Steuerfrau Anne Krüger noch knapp Erster war, setzte sie sich heute gegen die Rostocker Segler durch und holte sich Gold. Bei den Dyas führen nach sechs Wettfahrten Thomas Eckardt aus Berlin und Jan-Peter Hein aus Ratzeburg.

Sportliche Zwischenbilanz

Aus sportlicher Sicht absolvierten bis heute bei einem durchwachsenen Mix aus schwachem Wind und stürmischen Bedingungen insgesamt 728 Teilnehmer auf 433 Booten und Surfbrettern innerhalb von zwölf Bootsklassen 106 Wettfahrten. Unter den Sportlern aus 27 Nationen sind die Segler aus Großbritannien und Frankreich (je 21 Teilnehmer), Polen (20) und Litauen (18) die teilnehmerstärksten internationalen Starter. Laser-Seglerin Susannah Pyatt aus Neuseeland nahm die weiteste Distanz aus ihrem Heimatland nach Warnemünde auf sich. Bis zum Abschluss der 78. WARNEMÜNDER WOCHE sind weitere 99 Wettfahrten in elf Bootsklassen geplant. Die Kitesurfer schließen sich ab Freitag mit bis zu zwölf Dreier-Teams, jeweils zwei Herren und eine Dame, den Segelsportlern auf der Ostsee an und ergänzen das Starterfeld. Bis Sonntag treten sie bei der Team Challenge der Kitesurf Trophy in den drei Disziplinen "Slalom", "Big Air"

und "Best Trick" gegeneinander an.

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