Samstag, 03. Dezember 2016


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TU Berlin: Jörg Steinbach wird neuer Präsident

Erweiterter Akademischer Senat wählt Ulrike Woggon zur 1. Vizepräsidentin / Amtszeit beginnt am 1. April 2010

(lifePR) (Berlin, ) Die Technische Universität Berlin hat einen neuen Präsidenten gewählt. Der Prozesswissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach wird ab 1. April 2010 das Amt übernehmen. Die Mitglieder des Erweiterten Akademischen Senats der TU Berlin haben ihn in geheimer Wahl am 6. Januar 2010 mit 33 Ja-Stimmen gewählt. Jörg Steinbach folgt damit Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler, der nach zwei Amtsperioden aus Altersgründen aus dem Amt des Präsidenten ausscheidet.

"Ich bin überzeugt, dass nach den letzten schwierigen Jahren der Umstrukturierung eine kraftvolle Entwicklung für die TU Berlin begonnen hat. Ich werde diesen Prozess weiter voranbringen und die Fakultäten, die diese Erfolge erarbeiten, unterstützen. Als Präsident werde ich dafür sorgen, dass diese und weitere Erfolge zur notwendigen Reputationssteigerung unserer Universität führen. Die von mir skizzierte Veränderung hin zu einer gesellschaftlich ausgerichteten TU Berlin verlangt gleichzeitig ein neues Miteinander. Die neue Generation muss die geforderte Verantwortung übernehmen, begleitet von einem von gegenseitigem Respekt geprägten Diskurs. Und dieser Diskurs muss alle Statusgruppen gleichberechtigt berücksichtigen", sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Als 1. Vizepräsidentin - und damit Stellvertreterin des neuen Präsidenten - wählten die Gremienmitglieder ebenfalls am 6. Januar 2010 die Physikerin Prof. Dr. Ulrike Woggon. Sie bekam 39 Ja-Stimmen. Ihr Aufgabenbereich als Vizepräsidentin umfasst Forschung und Berufungen.

Beide Kandidaten wurden in geheimer Wahl gewählt, erforderlich waren die Stimmen der Mehrheit (31 Stimmen) der Gremienmitglieder. 61 Personen gehören dem Erweiterten Akademischen Senat an. (Informationen und Mitglieder: www.tu-berlin.de/asv/menue/gremien/erweiterter_as/)

Zur Person: Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach

Der 1956 in Berlin geborene Jörg Steinbach studierte von 1975 bis 1981 an der TU Berlin Chemie, promovierte dort 1985 mit dem Thema "Untersuchung der Sicherheit indirekt gekühlter Semibatch-Reaktoren" und habilitierte sich 1994 an der TU Berlin in "Technischer Chemie". Von 1985 bis 1996 arbeitete er bei der Schering AG in Berlin, unter anderem als Fachgruppen- und Sektionsleiter und ab 1992 als Referatsleiter Anlagensicherheit in der Hauptabteilung Zentrale Sicherheit. Während seiner Schering-Tätigkeit verbrachte er vier Monate in den USA und Mexiko. 1996 wurde er auf die Professur "Anlagen- und Sicherheitstechnik" an die TU Berlin berufen. Er war Prodekan, Dekan, Studiendekan und seit 2002 begleitet er das Amt des 1. Vizepräsidenten der TU Berlin mit den Aufgabengebieten Lehre und Studium sowie Berufungsangelegenheiten. Er ist Mitglied zahlreicher DECHEMA-Arbeitsgruppen. Er ist bekannt gegebener Sachverständiger nach §29a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Er ist Vorstandsvorsitzender von Uni-ASSIST, vom "Akkreditierungsverbund für Ingenieurstudiengänge" und der "Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik". Von 2007 bis 2009 war er Präsident der Europäischen Gesellschaft für Ingenieur-Ausbildung (SEFI). Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

Den Lebenslauf, ein ausführliches Interview aus der Hochschulzeitung "TU intern" (Dezember-Ausgabe) sowie Pressefotos finden Sie unter: www.tu-berlin.de/?id=74260

Zur Person: Prof. Dr. Ulrike Woggon

Die 1958 in Berlin geborene Ulrike Woggon studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1985 folgte die Promotion an der HU Berlin und 1995 habilitierte sie sich an der Universität Karlsruhe mit dem Thema "Optical Properties of Semiconductor Quantum Dots". Von 1997 bis 2008 war sie Professorin für Experimentalphysik an der Universität Dortmund und wechselte 2008 an die TU Berlin, wo sie das Fachgebiet "Nichtlineare Optik" vertritt. Gastaufenthalte absolvierte sie am Ioffe-Institut in Leningrad, an der Vilnius-Universität, am Optical Sciences Center, University of Arizona, Tucson, Arizona und an der University of Osaka in Japan. Ihr wurden zwei Patente erteilt, ein drittes Patent ist angemeldet. Sie ist in zahlreiche internationale Drittmittelprojekte involviert. Seit 2000 hat sie unterschiedliche Funktionen an den Universitäten ausgeübt, unter anderem als Institutsdirektorin oder als Mitglied der Senatskommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Dortmund. Ulrike Woggon ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Den Lebenslauf, einen ausführlichen Bericht aus der Hochschulzeitung "TU intern" (Dezember-Ausgabe) sowie Pressefotos finden Sie unter: www.tu-berlin.de/?id=74260

Zum weiteren Vorgehen:

Der Präsident und die 1. Vizepräsidentin müssen nun vom Senat von Berlin bestellt werden. Für das Amt der 2. und 3. Vizepräsidentinnen beziehungsweise -präsidenten können Kandidatinnen und Kandidaten sowohl vom Präsidenten, dem Akademischen Senat oder dem Erweiterten Akademischen Senat der TU Berlin vorgeschlagen werden. Zum Team von Jörg Steinbach gehören Prof. Dr. Wolfgang Huhnt für das Amt des 2. Vizepräsidenten (Lehre und Studium) und Dr. Gabriele Wendorf für das Amt der 3. Vizepräsidentin (Nachwuchsförderung, wissenschaftliche Weiterbildung, Lehrerbildung und Corporate Identity) - beide sind TU-Mitglieder.

Die Mitglieder des Erweiterten Akademischen Senats wählen mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der erste Wahlgang in diesem Gremium ist für den 3. Februar 2010 vorgesehen. Sollte ein zweiter Wahlgang notwendig sein, so findet er am 10. Februar 2010 statt.

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