Mittwoch, 07. Dezember 2016


„Kinder zu fördern ist die beste Investition in die Zukunft“

Aus Freude über die zahlreichen Bewerbungen für den Bürgerpreis der TaunusSparkasse hat die Jury die Anzahl der Preisträger und das Preisgeld in diesem Jahr erhöht

(lifePR) (Bad Homburg v.d. Höhe, ) "Kinder fördern - in die Zukunft investieren". Das war das Motto des Bürgerpreises, den die TaunusSparkasse heute bereits nach 2006 und 2007 zum dritten Mal in Folge an ehrenamtlich engagierte Bürger aus ihrem Geschäftsgebiet vergeben hat. Gesucht wurden Personen und Projekte, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement für die Förderung von Kindern einsetzen.

Insgesamt sieben Preisträger

In der Kategorie "Lebenswerk" wurden Johanna Wagner aus Weilrod, Heinrich Zahrt aus Hattersheim und die aus Bad Soden stammende Ursula Dillmann für ihr langjähriges Engagement für Kinder ausgezeichnet. Die Hofheimerin Margarete Bastian, der Bad Homburger Dr. Heinz Delle und die in Bad Homburg lebende Oberurselerin Sonja Palm erhielten die Auszeichnung in der Kategorie "Alltagshelden".

Weil nicht nur Erwachsene Kinder fördern, sondern auch Kinder und Jugendliche sich aktiv für Kinder einsetzen, wurde der Bürgerpreis auch in der Kategorie "Junior" ausgeschrieben. In dieser Kategorie wird das Kinderparlament der Stadt Bad Soden prämiert, das aus insgesamt 30 Schülern der 3. und 4. Klassen Bad Sodener Grundschulen besteht. Somit werden insgesamt sieben Preise an Menschen vergeben, die sich ehrenamtlich für Kinder engagieren.

Die Preise für die Erwachsenen wurden heute im Dienstleistungszentrum der TaunusSparkasse von Landrat Ulrich Krebs und Landrat Berthold R. Gall in ihrer Funktion als Kuratoriumsvorsitzende der Gemeinnützigen Stiftung der TaunusSparkasse und dem Vorstandsvorsitzenden der TaunusSparkasse, Hans-Dieter Homberg, verliehen. Die 30 Kinder des Bad Sodener Kinderparlaments werden am Donnerstag dieser Woche im Ausbildungszentrum der Feuerwache in Bad Soden ausgezeichnet.

"Kinder zu fördern ist die beste Investition in die Zukunft", sagte Hans-Dieter Homberg. "Es freut uns besonders, dass wir so zahlreiche Bewerbungen erhalten haben. Deshalb haben wir uns im Kuratorium unserer Gemeinnützigen Stiftung dazu entschieden, die Anzahl der Preisträger von fünf auf sieben und das Preisgeld um 2.500 Euro auf insgesamt 7.500 Euro zu erhöhen", so Homberg weiter. Die Vielzahl der Bewerbungen zeige, dass zahlreiche Menschen in der Region bereit seien, ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement zu leisten.

Hohes Maß an Kreativität gefordert

"Ehrenamtliches Engagement im Bereich Kinderförderung ist besonders vielschichtig", sagte Landrat Ulrich Krebs mit Blick auf die zahlreichen Einsendungen in diesem Jahr. In seiner Laudatio während der Preisverleihung, die er als Kuratoriumsvorsitzender vornahm, verwies er zudem auf das hohe Maß an Kreativität mit dem die Preisträger ihr Engagement betreiben. Krebs unterstrich, dass es sich bei den nominierten Preisträgern um "Beispiele" handele: "Sie stehen für das ehrenamtliche Engagement sehr vieler Menschen, die bereit sind, Freizeit und Geld für Kinder zu investieren. Das honoriert die TaunusSparkasse mit dem Bürgerpreis."

Gewinner in der Kategorie "Lebenswerk"

In der Kategorie "Lebenswerk" wurden drei Personen ausgezeichnet, die sich seit mindestens einem Vierteljahrhundert für Kinder engagieren: Johanna Wagner betreute 35 Jahre lang den Kinderkreis in Emmershausen. Über ihr Engagement für die Kinder des Kinderkreises war sie 40 Jahre lang Mitglied im Kirchenvorstand in Emmershausen und führte den Kirchenchor als Chorleiterin. 12 Jahre gehörte sie der Gemeindevertretung von Emmershausen an und betreute 18 Jahre lang die Menschen, insbesondere auch die Kinder des Aussiedlerwohnheims von Emmershausen.

Heinrich Zahrt organisiert seit 34 Jahren die Ferienspiele für Hattersheimer Kinder. Mit seinem handwerklichen Geschick vermittelt er den Kindern den korrekten Umgang mit Holz und den entsprechenden Werkzeugen, die man zur Bearbeitung von diesem Werkstoff benötigt. Er unterstützt die Kinder dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Darüber hinaus kann er Kinder mit seinem großen Erfahrungsschatz und seinen Erzählungen begeistern. Als Gründungsmitglied des Deutschen Roten Kreuzes hat er in Okriftel 30 Jahre lang die Leitung der Jugendgruppe übernommen. Auch in Hattersheim hat er ein Jugend-Rot-Kreuz gegründet.

Ursula Dillmann war über Jahrzehnte eine tragende Stütze des Ersten Sodener Schwimm-Clubs (ESSC). Sie hat Generationen von Bad Sodenern das Schwimmen beigebracht. Zwischen 1952 und 2005 hatte sie über 1.000 Schwimmschüler. Als der Verein noch über keine Schwimmhalle verfügte, turnte Ursula Dillmann mit den Kindern und bot Kinder- und Frauengymnastik an. Sie organisierte während der Schulferien zahlreiche Segelfahrten für Kinder- und Jugendliche, an die sich viele Bad Sodener heute noch gerne zurück erinnern. Frau Dillmann hat in ihrer Funktion als Angestellte der Kurverwaltung Veranstaltungen für Kurgäste organisiert.

Die Preisträger in der Kategorie "Lebenswerk" erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Preisträger in der Kategorie "Alltagshelden"

In der Kategorie "Alltagshelden" wurden ebenfalls drei Preisträger ausgezeichnet. Dr. Heinz Delle engagiert sich seit 2002 unermüdlich für die naturwissenschaftliche Frühförderung in Kindergärten, in dem er die Kinder in spielerischer Art und Weise für naturwissenschaftliche Phänomene begeistert. Der pensionierte Diplom-Chemiker hat sich zum Ziel gesetzt, seine ausgeprägte Berufserfahrung an die Kinder weiterzugeben und gemeinsam mit ihnen die Welt der Naturwissenschaften zu erkunden. Die Kinder danken es ihm mit Freude am Experimentieren. Darüber hinaus gibt Dr. Heinz Delle sein Wissen nicht nur an Kinder weiter, sondern sensibilisiert in regelmäßig stattfindenden Workshops auch die Erzieherinnen und Erzieher für Experimente aus Naturwissenschaft und Technik mit dem Ziel, dass diese auch eigenständig die Kinderförderung in diesem Bereich vorantreiben können.

Ein Leben für Kinder und Musik - so könnte man das Engagement von Sonja Palm aus Bad Homburg mit einem Satz beschreiben. Seit 20 Jahren leitet die gebürtige Oberurselerin den Kindermusikverein Stierstädter Spatzen, in dem sie selbst seit 1978 Mitglied ist. Seit 1995 ist Sonja Palm auch Geschäftsführerin und seit 2003 1. Vorsitzende des Vereins. 2001 gründete sie die "KIGA-KIDS" der Kindergartengruppe Dornholzhausen, mit denen sie gemeinsam musiziert. 2004 gründete sie die Kindermusikgruppe "GITAR-KIDS" Bad Homburg. Sonja Palm organisiert Ferienspiele, Workshops, Musik- und Sprachkurse für Kinder und ist seit neun Jahren auch als Tagesmutter tätig.

Margarete Bastian arbeitet seit 15 Jahren für die Heiligenstockschule in Hofheim. Mit ihrer Arbeitsgemeinschaft "Natur begreifen" bringt sie Grundschulkindern den direkten Umgang mit verschiedenen Tieren bei und damit auch Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen und emotionale Erfahrungen zu machen. Für ihre Arbeit wurde sie 2003 mit dem Ehrenbrief des Hessischen Kultusministeriums ausgezeichnet, 2007 mit dem Ehrenbrief der Stadt Hofheim.

Die Preisträger in der Kategorie "Alltagshelden" erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Die Preisträger in der Kategorie "Junior"

In der Kategorie "Junior" hat die Jury sich für das Kinderparlament Bad Soden entschieden. Dieses besteht aus 30 Schülern der 3. und 4. Klassen Bad Sodener Grundschulen. Die jungen Delegierten werden von der Schule ernannt. So sind Kinder für Kinder unmittelbar an der politischen Willensbildung beteiligt. Mehrfach wurden Anregungen und Vorschläge des Kinderparlaments bereits in die Tat umgesetzt, zum Beispiel der Lehrpark Rohrwiese oder auch diverse Tempo-30-Zonen.

Die Kinder des Kinderparlaments erhalten als Preis einen spannenden Tag im Kronberger Opel-Zoo inklusive Zooralley.

Gewinner nehmen am bundesweiten Wettbewerb teil

Die Gewinner des Bürgerpreises der TaunusSparkasse nehmen am bundesweiten Wettbewerb der Sparkassen teil. Die nationalen Preise sind mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und werden am 2. Dezember in Berlin übergeben.

Vielfältiges Engagement für das Ehrenamt

Mit ihrem Bürgerpreis honoriert die TaunusSparkasse ehrenamtliches Engagement und verhilft besonderem Einsatz zu einer Öffentlichkeit und Wertschätzung, die er sonst nicht bekäme. Er ist Teil einer nationalen Initiative, die im Frühjahr 2003 von Abgeordneten des Bundestages, den Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie den Sparkassen gegründet wurde. Ziel ist es, 22 Millionen bürgerschaftlich engagierten Menschen in Deutschland in ihrem Einsatz zu unterstützen.

Der Bürgerpreis der TaunusSparkasse steht in der Kontinuität einer Vielzahl von Maßnahmen der TaunusSparkasse: Sie versteht sich als Bank für die Region und für die Menschen, die hier leben. Sie bereichert sie nicht nur ganz wörtlich mit ihren Bankdienstleistungen, sondern auch im übertragenen Sinn:
- Gewinne, die die TaunusSparkasse macht, fließen nicht ab in die Ballungsräume, sondern kommen den Menschen hier vor Ort zugute, die zu ihrer Erzielung beigetragen haben: Allein im vergangenen Jahr hat sie rund 1,4 Millionen Euro für Spenden und Sponsoring zur Verfügung gestellt. In vielen Fällen wird damit auch ehrenamtliche Arbeit in den verschiedenen Vereinen und Gruppen gefördert.
- Sie beteiligt sich an der EhrenamtsCard, indem sie jedem Karteninhaber ein kostenloses Online-Konto anbietet, und
- sie fördert das ehrenamtliche Engagement ihrer eigenen Mitarbeiter durch einen Tag Sonderurlaub und die Bereitstellung von Informationsbroschüren.

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