Mittwoch, 18. Januar 2017


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Panda haben sich gepaart

(lifePR) (Wien, ) Trotz strömendem Regen sind bei den Pandas Yang Yang und Long Hui heftige Frühlingsgefühle entfacht: Zwei Mal haben sich die Pandas im Tiergarten Schönbrunn gestern gepaart. Für ihr Liebesspiel haben sie wieder dieselbe Stelle im Gehege gewählt, wie beim letzten Mal. Allerdings stellten sie sich dieses Jahr schon weitaus routinierter an. Die Panda-Pflegerinnen haben die Vorzeichen bereits gekannt und waren deshalb seit Tagen bei ihrer Arbeit mit einem Fotoapparat ausgerüstet. So sind ihnen auch Schnappschüsse von der Paarung gelungen. "Yang Yang hat seit Tagen weniger gefressen und sehr häufig markiert. Und Long Hui hat seine Partnerin nicht aus den Augen gelassen. Die Pandadame ruft ihn schließlich, tänzelt vor ihm herum und zeigt ihm genau an, wann der richtige Moment gekommen ist", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Pandaweibchen sind nur zwei bis drei Tage im Jahr empfängnisbereit. Trotz der Paarung ist unklar, ob es tatsächlich Nachwuchs geben wird. Bis zu einer möglichen Geburt in drei bis sechs Monaten heißt es nun für den Tiergarten also abwarten. Die stark schwankende Tragzeit ist auf ein Phänomen zurückzuführen, das auch bei anderen Säugetieren bekannt ist und als "Keimruhe" bezeichnet wird. Dabei schwimmt der Keim in einem frühen Embryonalstadium mehrere Wochen in der Gebärmutter, bevor er sich einnistet. "Bei Pandas gibt selbst ein Ultraschallbild wenige Tage vor der Geburt nicht hundertprozentig Aufschluss über eine Trächtigkeit. Denn: Das Jungtier ist nur wenige Zentimeter groß, da kann schon eine einzelne Darmschlinge das Junge am Ultraschallbild verdecken", so Schratter. Die Geburt von Fu Long am 23. August 2007 im Tiergarten Schönbrunn war eine Sensation. Fu Long war der erste Panda in einem europäischen Zoo, der auf natürliche Weise gezeugt wurde.

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