Dienstag, 06. Dezember 2016


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RMT #21 Racing in Le Mans bei heftigen Sturz ausgeschieden

(lifePR) (Nieder-brechen, ) Das erste Rennen zur Langstrecken Weltmeisterschaft endete für das Team "RMT #21 Racing Germany" aus Limburg wieder ohne Happy End. Dabei sollte beim 24 Stunden Klassiker von Le Mans die Saison gut beginnen. Neu aufgebaute Motorräder und mit dem Fahrertrio Frederik Moreira, Michael Weynand und Viktor Kispataki sehr schnelle Toppiloten. 63 Teams waren angereist um in Frankreich vor über 100000 Zuschauern um Punkte zu kämpfen. Die Woche von Dienstag bis zum Renntag verlief für das Team sehr entspannt. Schon im ersten freien Training waren die Fahrer deutlich schneller als im vergangenen Jahr. Im ersten Qualifikationstraining belegte RMT Platz 13, nach dem zweiten Zeittraining Platz 16. Die Qualifikation für die Superpole, wo die besten Top 20 nach den Zeittrainings teilnehmen, war erreicht. Bei der Superpole dürfen die Teams laut FIM Reglement nur einen Reifensatz nutzen. Es gibt drei Superpoles, beim ersten dürfen die Top 20, beim zweiten die Top 15 und beim dritten die Top 8 teilnehmen. Der Ausgang stellt zeitgleich die Startaufstellung. Die Hürde der ersten Superpole nahm das Team leicht. Moreira stellte die Honda CBR 1000 RR mit einer Zeit von 1,39.6 min auf Platz 7. Doch beim zweiten Durchgang hatte er in seinen zwei schnellen Runden einmal einen Fehler in der letzten Doppelrechts vor Start und Ziel, beim zweiten Versuch, nach zwei Sektorbestzeiten stürzte ein Konkurrent vor ihm und somit verbot die gelbe Flagge eine Verbesserung der Zeit. Somit verfehlte das Team die Qualifikation zur Superpole 3. Trotzdem war das Team zufrieden, bei dieser starken Konkurrenz so weit vorne zu stehen.

Bei einer atemberaubenden Kulisse am Sonntagmittag startete der ehemalige Werksfahrer bei Kawaskai Frederik Moreira das Rennen für RMT Racing. Eurosport übertrug die Startphase live im TV - die Zuschauer auch zu Hause vor dem Fernseher konnten miterleben wie er sich schnell auf Platz 7 vorarbeiten konnte. In der Anfangsphase stürzte der Topfavorit "Suzuki France" und fiel nach Reparatur und Kollision mit dem Team Maco Moto aus. Beim Team von Thomas Roth verlief alles nach Plan. Außer Tanken, Vorder- und Hinterreifen wechseln - und nach ca. 18 Sekunden wieder auf die Strecke zurückkehren, lief die Honda wie ein Uhrwerk. Moreira, Weynand und Kispataki blieben fehlerfrei. Platz 7 war gesichert - von den Rundenzeiten im Rennen waren weitere Positionsgewinne in Aussicht. Doch nach knapp 8 Stunden kam Weynand nicht mehr über die Ziellinie. Bei einem Überholmanöver eines langsameren Teams, traf er das Motorrad am Heck, nachdem dieser plötzlich seine Linie wechselte. Weynand blieb kein Platz mehr auf der Strecke und landete im Kiesbett. Das Motorrad überschlug sich bei hoher Geschwindigkeit und wurde stark beschädigt. Weynand blieb unverletzt, brauchte jedoch 40 Minuten um das Wrack wieder in die Box zu bringen. Die Mechaniker waren bereit und wechselten außer Rahmen und Motor alle Teile. Was beim Vertragshändler einen halben Tag an Zeit in Anspruch nimmt, brachte die Truppe in 19 Minuten zustande. Die zahlreichen Journalisten vor der Box klatschten Beifall als Moreira wieder auf die Strecke ging. Leider musste das Motorrad nach zwei Runden wieder in der Box abgestellt werden. Zu früh stellte das Team sich auf eine weiterfahrt ein - vermutlich war selbst der Rahmen verzogen und ein Geradeauslauf nicht mehr möglich. Das Aus für das angagierte Privatteam war besiegelt. Es gewann GSG Kawasaki vor Yamaha Austria und dem Team RAC 41.

Der zweite Lauf findet im spanischen Albacete ende Mai statt. Dort wird das Team einen zweiten Anlauf nehmen endlich wieder ein Top Resultat zu erreichen. Weiteres unter www.rmt-racing.com

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