Donnerstag, 08. Dezember 2016


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VW beschleunigt Markteinführungen in China

Vahland: "Wir sind derzeit ausverkauft" - VDA-Chef Wissmann: "Bedeutung Chinas für deutsche Hersteller wird weiter wachsen"

(lifePR) (Wolfsburg, ) Nach den überraschend guten Absatzzahlen im ersten Quartal will der VW-Konzern sein Wachstum in China durch das Vorziehen von Markteinführungen und den Ausbau seiner Fertigung noch beschleunigen. "Wir sind derzeit ausverkauft und würden ohne Erweiterungen bald an die Kapazitätsgrenzen stoßen", sagte VW-China-Chef Winfried Vahland dem am Donnerstag erscheinenden Magazin auto motor und sport. "Wir haben unsere ursprüngliche Vorhersage korrigiert und erwarten ein stärkeres Pkw-Marktwachstum in China 2010. Wir möchten mindestens mit dem Markt wachsen", betont Vahland. "In den nächsten Monaten werden wir die Markteinführungen von unseren Modellen beschleunigen. 2010 führen wir sieben neue Modelle ein, die vor Ort gefertigt werden. Davon haben wir in diesem Jahr bereits den Golf GTI und den Tiguan erfolgreich eingeführt. Das Angebot wird zusätzlich zu den sieben Modellen durch weitere emotionale Fahrzeuge bereichert, die wir 2010 importieren werden, wie zum Beispiel der neue Audi A8 oder Audi R8 Spyder."

Zudem plant der Konzern Investitionen in Milliardenhöhe. "Zwischen 2010 und 2012 wird das Unternehmen insgesamt 4,4 Milliarden Euro in neue Produkte und den Ausbau der Fertigungskapazitäten in China investieren, die aus dem Cash Flow der chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften finanziert werden", so Vahland. "In den Werken Nanjing und Chengdu soll die Produktion bis 2012 auf jeweils 300.000 bis 350.000 Einheiten erhöht werden." Parallel dazu soll auch die Belegschaft wachsen. "Aufgrund unseres Wachstums in China, werden wir die Belegschaft kontinuierlich der steigenden Nachfrage nach unseren Modellen anpassen." Das gilt auch für das Netz der aktuell 1.300 Händler in China und Hong Kong. Deren Zahl solle bis 2018 auf 2.000 steigen.

Der Konzern hatte im 1. Quartal mit knapp 456.000 Autos 60 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als vor einem Jahr. Die Marke VW legte um 53 Prozent zu, Audi verkaufte 77 Prozent mehr Fahrzeuge, Skoda schaffte ein Plus von 121 Prozent. 2009 hatte der VW-Konzern 1,4 Millionen Fahrzeuge in China verkauft, 2018 sollen es zwei Millionen werden. Dazu werden jährlich mindestens vier neue oder aktualisierte Modelle vorgestellt. Vahland: "China bleibt der größte Automobilmarkt für den VW-Konzern."

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, rechnet damit, dass "die Bedeutung des chinesischen Automarktes für alle deutschen Hersteller weiter zunehmen" wird. "Die deutschen Hersteller haben in China einen beachtlichen Marktanteil", sagte Wissmann auto motor und sport. "Fast jedes fünfte Auto, das in China neu zugelassen wird, zählt zu einer der deutschen Konzernmarken. Rund 80 Prozent der Premiumfahrzeuge, die in China verkauft werden, sind deutsche Marken." Großes Wachstumspotential sieht Wissmann in der geringen Motorisierung des Landes. "China hat bei der individuellen Mobilität noch großes Potenzial: Während in Deutschland rund 500 Autos auf 1.000 Einwohner kommen, sind es in China erst 21. Außerdem nimmt die Nachfrage nach Premiumfahrzeugen überproportional zu. Davon profitieren vor allem unsere Unternehmen: Die deutschen Premiumhersteller hatten in den vergangenen zwölf Monaten in China Zuwächse von teilweise über 100 Prozent." Der Automarkt Chinas werde "mittelfristig noch weiter überproportional wachsen."

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