Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Opel denkt über Adam-Modellfamilie nach

Vom Ampera schon 3.500 Stück verkauft / Spekulation um Opel Diplomat

(lifePR) (Rüsselsheim, ) Der Autobauer Opel denkt darüber nach, das neue Minicar Adam zu einer Modellfamilie auszubauen. Entsprechende Pläne bestätigte der neue Opel-Entwicklungschef Michael Ableson im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. "Die Idee einer Adam-Familie ist interessant. Und ich gebe zu, wir haben viele Optionen", sagte Ableson auf die Frage, ob vom Adam auch Varianten wie ein Adam-SUV und ein Adam-Cabrio geplant seien. "Aber es gibt noch keine Varianten, über die ich sprechen könnte." Einen zweisitzigen Adam als Konkurrenten zum Smart werde es auf jeden Fall nicht geben. "Unsere Studien zeigen, dass die Kunden Autos bevorzugen, die mehr Platz für die Passagiere bieten."

Sehr zufrieden ist der Entwicklungschef mit dem Absatz des Elektro-Autos Ampera und hält das Ampera-Konzept, die Reichweite durch einen Range Extender zu erweitern, auch auf kleine Elektroautos für übertragbar. "Wir sehen Potenzial für kleine Elektroautos für kurze Strecken. Aber sie haben eine geringe Reichweite, lange Ladezeiten und hohe Batteriekosten. Die enthusiastischen Reaktionen auf den Ampera zeigen, dass das Kundeninteresse an einem E-Auto mit Range Extender größer ist, weil es mehr Reichweite bietet und keine Einschränkungen bedeutet", betont Ableson.

"Mit einem Marktanteil von 20 Prozent ist der Ampera das am besten verkaufte Elektroauto in Europa", unterstreicht der Entwicklungschef. "Dort, wo es staatliche Zuschüsse gibt, sind wir mit dem Verkauf zufrieden. Unsere Hauptabsatzmärkte sind die Niederlande und England. Von Ende Februar bis Ende Juli sind in Europa mehr als 3.500 Ampera verkauft worden - damit sind wir klar die Nummer eins in Europa."

Neue Nahrung bekommt unterdessen die Spekulation, dass Opel wieder in die Oberklasse zurückkehren könnte, in der die Marke mit Modellen wie Diplomat und Kapitän einmal sehr erfolgreich war. " Es könnte für Opel interessant sein, das Portfolio nach oben auszubauen", deutet Ableson erste Überlegungen an. "Aber im Moment hat ein solches Modell oberhalb unseres Flaggschiffs Insignia keine Priorität."

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