Sonntag, 04. Dezember 2016


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MICHELIN, BMW und Erwan Nigon gewinnen die IDM Superbike

Neue Laufflächen-Mischungen mit hervorragender Performance über einen breiten Temperaturbereich sind wesentlicher Erfolgsfaktor

(lifePR) (Karlsruhe, ) MICHELIN hat in seiner ersten Saison in der Internationalen Deutschen Meisterschaft „IDM“ gemeinsam mit seinem Partner Van Zon-alpha Technik und dem französischen Fahrer Erwan Nigon den ersten Titel eingefahren und BMW damit seinen ersten deutschen Superbike-Titel beschert. Der französische Reifenhersteller verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Superbike-Rennsport. Dadurch war es möglich, schnell und zielgerichtet Reifen für den speziellen Einsatzzweck zu entwickeln: Die Laufflächen-Mischungen sind ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Sie ermöglichen hervorragende Leistungen über einen breiten Temperaturbereich, wärmen sich schnell auf und bieten über den gesamten Rennverlauf nahezu konstante Eigenschaften sowie hervorragenden Grip.

MICHELIN engagiert sich in der Saison 2012 erstmalig in der IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft). Sie gilt auch deshalb als besonders interessant und herausfordernd, weil es hier einen freien Wettbewerb zwischen den Reifenherstellern gibt. Ziel zu Beginn des Jahres war es daher im Wesentlichen, Erfahrungen zu sammeln. „Rennsiege oder gar der Titelgewinn lagen zunächst überhaupt nicht in unserem Fokus“, betonte Bertrand Roch, Direktor des Michelin Teams.

Schon bald fand sich das Team jedoch mehr und mehr in einer Führungsrolle: Der erste Sieg folgte schon beim zweiten Lauf in Oschersleben. „Unsere bisherigen Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend und vielversprechend, sie lassen weitere Top-Platzierungen bei den kommenden Läufen möglich erscheinen“, sagte damals Rennleiter Werner Daemen. Fortan landete die Nummer 7, die von Erwan Nigon pilotierte BMW S 1000 RR, regelmäßig auf dem Podium und fuhr weitere Siege ein. Nach Oschersleben gewann das Team auch am Red Bull Ring, sicherte sich einen dritten Erfolg am Sachsenring und qualifizierte sich auf dem Nürburgring für die Poleposition.

Spätestens jetzt war der Titelgewinn das klare Ziel. Die Ingenieure organisierten zusätzliche Tests und trieben die Entwicklung spezieller, für die kommenden Rennen entwickelter Reifen voran. Diese Bemühungen führten zu Pneus einer neuen Generation mit einem noch breiteren Arbeitsbereich. Sie funktionieren sowohl vormittags bei 18° C als auch bei 36° C am Nachmittag und deckten damit alle Eventualitäten der beiden letzten Saisonrennen ab. Zudem steigerten sie durch ihre Vielseitigkeit und Beständigkeit das Vertrauen des Fahrers.

Diese Qualitäten zeigten sich unter anderem in konstanten Rundenzeiten in beiden 21-Runden-Durchläufen des letzten Rennens. Das hohe Potenzial der Reifen untermauerte auch Erwans schnellste Rennrunde (1 Minute 28.061 Sekunden in Runde 9) während des ersten Rennens am Sonntag. Im ersten Durchlauf reichte das für den zweiten Platz, was bedeutete, dass im zweiten Rennen ein vierter Platz ausreichte, um im letzten Rennen den Titel zu holen.

„Es ist einfach unglaublich!“, freute sich Erwan Nigon danach. „Diese Meisterschaft war eine große Herausforderung, aber ich habe die ganze Saison um den Sieg gekämpft. Die Unterstützung durch mein Team war sehr wichtig und ich möchte allen herzlich danken. Michelin ist meine zweite Familie geworden, der Titelgewinn ist deshalb eine tolle Belohnung für uns alle.“ Nicolas Goubert (Technischer Direktor Michelin Competition): „Uns alle begeistert dieses Ergebnis und wir möchten unseren Partnern BMW und Van Zon-alpha Technik für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit während der gesamten Saison danken. Das Resultat belegt das außergewöhnliche Potenzial dieser Fahrer-Bike-Reifen-Kombination. Diese Saison hat uns viel gelehrt und wird uns auch zukünftig bei der Entwicklung unserer Reifen helfen.“

Das hohe Potenzial der MICHELIN Reifen zeigt sich auch jetzt schon an anderer Stelle: Auch die letzte Runde der französischen Superbike-Meisterschaft in Albi sah mit Sébastien Gimbert einen Sieger auf MICHELIN Reifen. Er startete von der Poleposition und siegte in beiden Läufen mit bis zu sieben Sekunden Vorsprung.

Michelin Reiseverlag - Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA

Der weltweit agierende Reifenhersteller Michelin beschäftigt 115.000 Mitarbeiter und besitzt Vertriebsorganisationen in über 170 Ländern. Angespornt von der Vision einer umweltverträglichen Mobilität entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen Reifen für nahezu alle Fahrzeugarten, wie Flugzeuge, Automobile, Fahrräder, Erdbewegungsmaschinen, Ackerschlepper, Lastkraftwagen und Motorräder. Produziert wird in 69 Werken in 18 Ländern auf fünf Kontinenten. Um seine anspruchsvollen Produkte und Technologien permanent weiterzuentwickeln, besitzt Michelin Versuchs- und Entwicklungszentren in Europa, den USA und Japan. Über das Kerngeschäft hinaus ist Michelin als Herausgeber von Reise-, Hotel- und Restaurantführern sowie Land- und Straßenkarten weltweit bekannt und bietet unter www.ViaMichelin.de eine Internetplattform für die persönliche Routen- und Reiseplanung. Michelin Lifestyle Limited (MLL) ergänzt die breite Produktpalette rund um die Mobilität mit innovativen Merchandising-Artikeln. Die hohe Qualität der Michelin Produkte belegen auch die zahlreichen Auszeichnungen. So ist Michelin aktuell zum Beispiel "Reifenhersteller Nummer 1" im Image-Ranking 2011 der "VerkehrsRundschau", "Beste Reifenmarke für Nutzfahrzeuge" bei der Leserwahl der Fachmagazine "trans aktuell", "Fernfahrer" und "lastauto omnibus", "Beste Marke 2012" bei der "Auto Bild"-Leserwahl in der Kategorie Qualität und erhielt als "Beste Reifenmarke" den "Best Brands Award 2012" der Fachzeitschrift "Motorrad". Seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellt sich das Unternehmen unter anderem, indem es seit 1998 regelmäßig die Michelin Challenge Bibendum veranstaltet: eines der weltweit größten Foren für nachhaltige Mobilität.

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