Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Porschespezialist Manfred Krämer hält die automobilen Klassiker lebendig

Mythos Porsche auf der Klassikwelt Bodensee: Eine komplette Messehalle zeigt die Legenden aus Zuffenhausen

(lifePR) (Friedrichshafen, ) Terminator Arnold Schwarzenegger, Tatortkommissar Richie Müller, Matrix-Hauptdarsteller Keanu Reeves, Tennislegende Martina Navratilova - sie alle haben eines gemeinsam: Mindestens einen Porsche in der Garage. Der Sportwagen fasziniert seit dem Urmodell 356 Autofans aus aller Welt, vom Hollywoodstar bis zum Büroangestellten. Höchste Zeit also für die Klassikwelt Bodensee (12. bis 14. Juni), sich in diesem Jahr intensiv dem Mythos Porsche in einer eigenen Halle zu widmen: Ob 356, 911 oder 928 - die dreistelligen Zahlenkombinationen und der Typenzusatz Carrera, Turbo oder Targa erzeugen bei Sportwagenfans Gänsehaut. Nicht zu vergessen - die Porsche Diesel Traktoren, die in den Fünfziger und Sechziger Jahren in Manzell am Bodensee gebaut wurden.

Manfred Krämer aus Vogt kennt sie alle in- und auswendig. Er führt einen kleinen Restaurierungsbetrieb im Allgäu, der unter den Fahrern klassischer Sportwagen als "Porsche-Klinik" bekannt ist. Seit 35 Jahren wartet und restauriert er Porsche-Klassiker, überwiegend Serienfahrzeuge und manchmal auch Traktoren. Das Privileg dabei: Seit mehr als drei Jahrzehnten fährt er jeden Tag Porsche. Mittlerweile kommt Kundschaft aus der ganzen Welt nach Vogt. Seine kunstvollen, original- und detailgetreuen Restaurierungsarbeiten sind innerhalb der Porsche-Szene legendär - eine seiner "Arbeiten" steht in Shanghai in einem Hochhaus. Über seine Kundschaft spricht der 64-jährige Allgäuer nicht so gerne, der als Meister bei Porsche Zuffenhausen im Motorenbau arbeitete, bevor er sich selbständig machte. "Lassen Sie uns lieber über die Autos sprechen", sagt er zurückhaltend, geht zielstrebig auf einen grünen 911 Baujahr 1965 zu und erklärt. "Den hier habe ich mal als junger Mann fahren dürfen. In abgewohntem Zustand habe ich ihn wieder gefunden und zum Leben erweckt. Jetzt fahre ich manchmal damit zu Szenetreffen oder einfach am Sonntagnachmittag durch unser schönes Allgäu."

Was aber macht den Mythos Porsche aus? "Es ist das Prinzip von Leistung und Technik", sagt Manfred Krämer mit Funkeln in den Augen. "Ein Porsche war immer so konzipiert, dass man mit ihm nicht nur Rennen fahren, sondern auch Rennen gewinnen konnte. Deshalb war ein Serienporsche seinen Zeitgenossen immer ein paar Drehzahlen voraus". In den 50ern sorgten die Carreras für Furore. In den 70ern war zunächst der 911 RS 2,7 der schnellste Serienstraßenwagen in Deutschland mit 245 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit. Kurz darauf ging der Titel an den 911 Turbo mit 260 Stundenkilometern. 1975 führt Porsche als erster Hersteller serienmäßig beidseitig feuerverzinktes Stahlblech ein als Rostschutz für die Karosserie. Und auch Umweltschutz war ein wichtiges Thema: 1979 ist der 911 als USA-Export der erste Hochleistungssportwagen mit einem geregelten Katalysator. Alle USA-Porsche, auch die 928er, gab es nur noch mit Kat, weit vor der Kat- Einführung in Deutschland.

"Diese technischen Meilensteine sind für uns als Techniker und Restauratoren eine besondere Verantwortung. In unserem Betrieb werden die Originalteile erhalten, so gut es nur geht. Das sichert die Originalität, die Authentizität und den Wert des Fahrzeugs", so Krämer. Und der Wert eines klassischen, originalen Porsches steigt seit Jahren stetig. Sechsstellige Beträge sind keine Seltenheit mehr - ein Porsche ist eine Wertanlage mit Spaßrendite, solange er von fachkundiger Hand gepflegt wird. "Übrigens", ergänzt Manfred Krämer, der seinen Fachbetrieb für historische Fahrzeuge an seine beiden Söhne Manuel und Philipp übergeben hat: "Ein Porsche ist ein Fahrzeug - und kein Standzeug. Hohe Kilometerleistungen bis 800 000 Kilometer und mehr sind kein Problem, wenn die Wartung stimmt. Wissen Sie, ein Porsche hat eine Seele." Auch diese Worte sind Ausdruck des Respekts vor der Originalsubstanz eines Porsches.

Diesen Respekt zollt auch die Klassikwelt Bodensee in der "Mythos Porsche"-Halle B2: Auf über 6 000 Quadratmetern stehen Porsche-Fahrzeuge, die für Legenden gesorgt haben. Viele Besitzer dieser Automobile sind in Porsche-Clubs organisiert, die sich ebenfalls auf der Klassikwelt-Bodensee präsentieren. Das Porsche-Museum ist mit der Sonderschau "Projekt: Geheim!" in Friedrichshafen und zeigt nie gesehene Prototypen der Firmen-Geschichte. "50 Jahre Porsche-Targa" stellt die Historie der Targa-Modelle als offene Versionen vom Fahren in seiner schönsten Form vor. Und auch die Traktoren, die in Friedrichshafen gebaut wurden, sind integriert.

Die Klassikwelt Bodensee 2015 findet von 12. bis 14. Juni 2015 statt und ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 16 Euro, ermäßigter Eintritt 14 Euro. Weitere Infos unter: www.klassikwelt-bodensee.de und https://www.facebook.com/KlassikweltBodensee.

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