Samstag, 03. Dezember 2016


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IHK bekräftigt ihr "Nein" zum Eisenbahndock

Kammer plädiert für Vertagung

(lifePR) (Emden, ) Die IHK für Ostfriesland und Papenburg (IHK) lehnt die Ansiedlung eines Einkaufszentrums am Eisenbahndock in Emden weiterhin ab. Dieses würde nach Auffassung der Kammer eine Sogwirkung entfalten, die sich negativ auf die Emder Innenstadt auswirke. Gegen die Ansiedlung eines Nahversorgers, der den Bewohnern des neuen Wohngebietes Güter des täglichen Bedarfs anbietet, hat die IHK hingegen keine Einwände. Sie appelliert deshalb an die Stadt Emden, die Entscheidung über den für das Zentrum notwendigen Bebauungsplan D 146 von der Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag zu nehmen.

Diese Auffassung teilte die IHK gestern (9. März) Oberbürgermeister Alwin Brinkmann sowie den Vorsitzenden der fünf Fraktionen im Rat der Stadt mit. In ihrem Schreiben weist die IHK darauf hin, dass sie das Einkaufszentrum bereits im Rahmen einer Stellungnahme gegenüber der Stadt im Frühjahr 2009 abgelehnt und dabei auf das schon jetzt vorhandene starke Ungleichgewicht zwischen der Innen- und der Außenstadt hingewiesen habe. Derzeit würden nur noch rund 20 Prozent des Umsatzes in der Innenstadt erzielt gegenüber 80 Prozent in den Randlagen der Stadt. Mit der Realisierung eines Einkaufszentrums am Eisenbahndock würde sich diese Unwucht zu Lasten der Innenstadt weiter verstärken. An dieser Position halte die IHK fest. Daran ändere auch die jetzt von der Stadt Emden geplante Verkleinerung des Einkaufszentrums nichts. Der Wegfall des Discounters sei nicht von entscheidender Relevanz.

Die IHK fordert die Stadt Emden auf, alle Kräfte zunächst auf die Stärkung der Innenstadt zu konzentrieren. Emdens Einzelhandel müsse sich von innen nach außen entwickeln und nicht umgekehrt. Die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel am Stadtrand oder sogar mehrere Kilometer vor den Toren der Stadt lasse dem Stadtzentrum seit langem kaum noch "Luft zum Atmen". Auch unter touristischen Aspekten sei die Innenstadtentwicklung vordringlich. Die vielen Touristen kämen nur in die Innenstadt, wenn sie attraktiv und vital sei. Auch Besucher der kulturellen "Leuchttürme" Kunsthalle, Landesmuseum und Johannes a Lasco Bibliothek erwarteten ein lebendiges Stadtzentrum.

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