Freitag, 09. Dezember 2016


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Jari-Matti Latvala, Werksfahrer von Ford in der Rallye-WM, nimmt die 24h-Nürburgring in Angriff

(lifePR) (Köln, ) .
- 25-jähriger Rallye-Routinier aus Finnland tauscht sein World Rally Car gegen den Ford Focus RS des Teams FH Köln Motorsport powered by Ford
- Erster Testeinsatz auf der legendären Nordschleife mit Bravour bestanden
- Latvala bildet mit Journalistin Anja Wassertheurer, Rennfahrerin Daniela Schmid und Nürburgring-Routinier Stefan Schlesack schlagkräftiges Team

Jari-Matti Latvala, als Werksfahrer des Teams BP Ford Abu Dhabi eine feste Größe in der Rallye-Weltmeisterschaft, geht beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Der zweifache WM-Laufsieger aus Finnland greift in das Lenkrad jenes Ford Focus RS, den die Fachhochschul-Studenten des Teams FH Köln Motorsport powered by Ford für den Langstreckenklassiker in der Eifel (13. bis 16. Mai) vorbereiten.Latvala, selbst noch 25 Jahre jung, teilt sich das Cockpit mit der "sport auto"-Journalistin Anja Wassertheurer, der österreichischen Rennfahrerin Daniela Schmid sowie seinem deutschen Rallye-Kollegen und Nordschleifen-Routinier Stefan Schlesack. Bei einem Testeinsatz im Rahmen des zweiten Saisonlaufs zur Langstreckenmeisterschaft (VLN) auf dem Nürburgring sammelte der schnelle Mann aus Tuuri am Wochenende erste Erfahrungen in der berühmt-berüchtigten "Grünen Hölle" und zeigte sich von dem Traditionskurs begeistert.

"Eine fantastische Strecke", strahlte Latvala nach seinen ersten Runden in dem rund 305 PS starken, auf dem Serienmodell basierenden Ford Focus RS. "Ich habe mich auf diesen Einsatz wirklich gefreut, denn die Nordschleife genießt auch unter uns Rallye-Fahrern einen legendären Ruf - zu Recht, wie ich jetzt weiß. Das Team der Fachhochschule Köln hat den Rennwagen tadellos vorbereitet, ich bin sehr beeindruckt. Von meinem Ford Focus World Rally Car aus der Rallye-WM bin ich zwar Allradantrieb gewohnt, dennoch hat mich die Traktion des Fronttrieblers sehr positiv überrascht."

Für den schnellen Mann aus dem finnischen Tuuri steht nicht nur der erste Einsatz bei einem 24-Stunden-Marathon bevor, bei seinem Testeinsatz am vergangenen Wochenende feierte erüberhaupt seine Rundstrecken-Rennpremiere. Über mangelnde Erfahrung am Steuer schneller Modelle von Ford kann sich der Finne dennoch nicht beklagen: Bereits im Alter von acht Jahren driftete er am Steuer eines Escort erster Generation in seiner Heimat über private Schotterwege, mit 16 nahm er an ersten Rallye-Sprints teil, als 17-Jähriger schrieb er sich in die britische Rallye-Meisterschaft ein. 2002 bestritt er seinen ersten WM-Lauf und saß nur ein Jahr später erstmals in einem privaten Ford Focus RS-World Rally Car. Seit 2008 gehört Jari-Matti Latvala zum BP Ford Abu Dhabi-Werksteam und entschied bereits bei seinem zweiten Start den schwedischen WM-Lauf für sich. Ein weiterer Sieg folgte 2009 in Italien.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sieht der Schnee- und Schotterspezialist als perfekte Vorbereitung auf bevorstehende Asphalt-Veranstaltungen wie zum Beispiel die in Trier basierte WM-Rallye Deutschland (20. bis 22. August). "Mit jedem Kilometer auf der Nordschleife sammle ich mehr Erfahrungen auf diesem Untergrund", so Latvala. "Dies könnte mir im Laufe des Jahres noch zugute kommen."

Die Rundstrecken-Routine, die dem Werksfahrer von Ford noch fehlt, bringen seine Mitstreiter mit. Für Anja Wassertheurer - Ressortleiterin Test und Technik des Fachmagazins "sport auto" - ist es bereits der zwölfte Start bei dem Langstreckenklassiker, Daniela Schmid hat den 24-Stunden-Marathon schon dreimal bestritten. Und Stefan Schlesack (50) war von 1987 bis 1994 nicht nur als Werksfahrer von Ford in der Deutschen Rallye-Meisterschaft unterwegs, wo er mit seinem Sierra RS Cosworth zweimal den Titel in der seriennahen Gruppe N gewann - der Remscheider zählt seit 1988 auf der Nordschleife praktisch zum Inventar und darf seither allein beim 24-Stunden-Rennen auf sieben Klassensiege zurückblicken.

Vorbereitet und eingesetzt wird der Ford Focus RS, den Latvala, Wassertheurer, Schmid und Schlesack in der Eifel pilotieren, von 20 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Köln unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Frank Hermann. Das Team FH Köln Motorsport powered by Ford erfreut sich der tatkräftigen Unterstützung durch den Automobilzulieferer TRW, die Sachverständigen-Organisation Dekra, den Reifenspezialisten Dunlop und den Mineralölhersteller Castrol. Die Fachzeitschrift "sport auto" begleitet das Projekt als Medienpartner.

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