Freitag, 02. Dezember 2016


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Neue Familienreihe am Sonntagmorgen am Eduard-von-Winterstein-Theater

(lifePR) (Annaberg-Buchholz, ) Oft hat man nicht die Zeit, einen vergnüglichen Tag mit der Familie zu verbringen. Und oft hat man bei schlechtem Wetter nicht den Raum, und die Decke fällt einem auf den Kopf. Das Eduard-von-Winterstein-Theater hat nun mit Hilfe unserer neuen Theaterpädagogin Asia Schreiter einen "Spielraum" für die Familie geschaffen- und "Spielraum" heißt auch die neue Veranstaltungsreihe, die ein Mal im Monat am Sonntagmorgen auf der Studiobühne laufen wird. Verschiedene Theatergruppen, vornehmlich aus Sachsen, werden jedes mal ein buntes Programm für junge Familien auf die Bühne zaubern. Da geht es um das Ampelmännchen Apfelgrün, dass auch mal ans Meer will, oder um Kaspers Lieblingsgericht, welches er erstmalig selbst kochen möchte, die Schneekönigin oder verwunschene Prinzessinnen. Mit Marionetten, Puppen oder Handpuppen können die Familien auch einmal die Vielfalt des Genres Puppentheater kennen- und- lieben lernen. Asia Schreiter freut sich auf das facettenreiche Programm und die jungen Künstler, die nun regelmäßig für die Kinder da sein werden. Die Weihnachtsmärchensaison ist schnell vorbei, und das Warten auf die Greifensteinsaison wird so auch etwas versüßt. Die Preise für die Karten sind mehr als familienfreundlich. Die erste Truppe heißt "Solomimo", und wird am 19.10. um 10.30 Uhr ein musikalisches Stück für Kinder ab 4 Jahren präsentieren. Sie wird von Olaf Stelmecke geleitet. Der Sänger, Musiker, Schauspieler und Autor lebt und arbeitet seit einigen Jahren in seiner erzgebirgischen Wahlheimat als freischaffender Künstler. Im Oktober 2006 erhielt er den 1. Preis beim Chansonwettbewerb "Chanson & Lied" in Stuttgart. Er veröffentlichte Theaterstücke und Kinderlieder. Für sein Rockdrama "Charon" erhielt er 1998 den Kulturpreis des Mittelsächsischen Kulturraumes. Seine Texte wurden 2005 mit dem Literaturpreis des Kulturraumes Erzgebirge ausgezeichnet. Im Oktober 2006 erschien die von der Kritik hoch gelobte CD "Lieder vom Verschwinden".

Die Abenteuergeschichte, die zum ersten "Spielraum" gezeigt wird, handelt vom Ampelmännchen Apfelgrün, das nicht mehr leuchten möchte. Es sehnt sich hinaus in die weite Welt. Einmal nur möchte es das Meer sehen. Doch wer kann ihm helfen? Die Menschen verstehen seine Sprache nicht, sie beachten das Ampelmännchen nur, wenn sie auf die andere Straßenseite wollen. Da kehrt eines Tages der berühmte Eisbärenforscher Josef Eisbecher aus Grönland zurück. Josef will schnell in seine Wohnung, denn er hat seine Pudelmütze und seine Siebensachen vergessen....

"Die Beauty Queen von Leenane"- eine Kooperation zwischen Eduard-von-Winterstein-Theater und Alte Brauerei e.V.Wie im letzten Jahr, werden wir auch in dieser Spielzeit ein Stück in Kooperation mit dem Jugendzentrum "Alte Brauerei e.V." in Annaberg-Buchholz produzieren, zu dem wir alle Jugendlichen ab 16 Jahren herzlich einladen möchten."Die Beauty Queen von Leenane" ist das erste Stück des irisch-stämmigen Autors und Filmregisseurs Martin McDonagh mit dem er quasi über Nacht berühmt wurde.

Leenane, ein kleiner verschlafener Ort im äußersten Westen Irlands, hat seinen Bewohnern außer einer schönen Landschaft nichts zu bieten. Es gibt keine Arbeit, das Leben ist trist und ereignislos. Auch für Maureen Folan (Gisa Kümmerling), die mit ihrer Mutter Mag (Gabriele Kümmerling) in einem kleinen Häuschen auf einem abgelegenen Hügel wohnt. Bis eines Tages Ray Dooley (Daniel Koch/ Sven Zinkan) vorbeikommt, und die beiden zu einem Fest einlädt. Mag lehnt ab, aber Maureen kauft sich für den Abend eigens ein neues Kleid...

Am nächsten Morgen ist plötzlich alles anders, denn Pato Dooley (Tim Osten), Rays Bruder, der in England arbeitet und nur zum Fest herübergekommen ist, kommt aus Maureens Schlafzimmer...

Endlich scheint es für Maureen einen Weg zu geben, aus der Abhängigkeit herauszukommen, ihre Mutter zu verlassen und mit Pato ein neues Leben zu beginnen. Aber Mag ist jedes Mittel recht, um das zu verhindern. Der Konflikt eskaliert, es kommt zur Katastrophe...

McDonagh schildert auf sehr berührende, eindringliche, ja erschütternde Weise verpasstes Leben, Existenzangst, aber auch Hoffnungen und Lebensträume, die jedoch an der Realität, vielleicht auch am eigenen Unvermögen, zerbrechen. Das schwierige Verhältnis der Generationen spielt ebenso eine Rolle, wie Arbeitslosigkeit und Fremdenfeindlichkeit.

Themen also, die auch und gerade für Jugendliche von Interesse sind. Die sehr emotionale Darstellungsweise ist besonders geeignet, um zum Nachdenken und zur Diskussion anzuregen.

Die Premiere findet am Freitag, den 10.10. statt und bietet auch eine gute Gelegenheit, im Anschluss mit den Darstellern und Freunden in der Alten Brauerei zu verweilen und zu feiern.

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