Samstag, 03. Dezember 2016


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Spektakuläres Schauspiel vor Tausenden von Besuchern

300 Schiffe eröffnen mit Einlaufparade die Sail Bremerhaven 2015

(lifePR) (Bremerhaven, ) Rund 300 Windjammer, Traditionssegler und Sportboote werden sich Mitte August zu einem spektakulären Schauspiel auf der Weser versammeln. Sie nehmen an der Einlaufparade "Sail-in" teil, die am Mittwoch, 12. August, Auftakt für die Sail Bremerhaven 2015 ist. Bis zum 16. August werden in den Häfen der Stadt mehr als 270 traditionelle Segelschiffe aus 20 Nationen zu Gast sein. Die Parade zum Auftakt wird von Bundespräsident Joachim Gauck abgenommen, der für das maritime Fest der Völkerverständigung eigens seinen Sommerurlaub unterbricht und für einen Tag nach Bremerhaven kommt. Die Veranstalter erwarten zur Sail insgesamt eine Millionen Besucher.

Mit der Einlaufparade wollen die Veranstalter den Besuchern gleich zu Beginn des internationalen Festivals der Windjammer ein besonderes Erlebnis bieten. "Wir freuen uns, dass sich die größten und schönsten Segelschiffe der Welt für dieses Ereignis angemeldet haben", sagt der Vorsitzende des Organisationskomitees, der frühere Bremerhavener Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken. Unter Führung der 65 Meter langen Bremerhavener Bark "Alexander von Humboldt 2" werden 44 Groß- und Traditionssegler den Kern der Paradeformation bilden.

Die Parade formiert sich in drei Reihen auf einer Länge von sieben Kilometern. Zu den größten teilnehmenden Schiffe zählen das chilenische Segelschulschiff "Esmeralda" (113 Meter), die russischen Viermastbarken "Sedov" (117 Meter) und "Krusenstern" (114 Meter), das polnische Vollschiff "Dar Mlodziezy" (110 Meter) sowie die norwegischen Großsegler "Statsraad Lehmkuhl" (98 Meter) und "Christian Radich" (76 Meter). "Wir erwarten außerdem eine Menge Schiffe, die man als Besonderheit bezeichnen kann", sagt der Leiter des Organisationsbüros, Heino Tietjen. Dazu zählt unter anderem der Nachbau der "Nao Victoria" aus Spanien, mit der Ferdinand Magellan im 16. Jahrhundert die erste Weltumseglung gelang.

Die weiteste Anreise haben die indische Bark "Tarangini" (54 Meter) sowie die 44 Meter lange "Young Endeauver", die aus Australien zur Sail kommt. Insgesamt bringen die Schiffe gut 3500 Besatzungsmitglieder aus aller Welt nach Bremerhaven. "Dass so viele Nationen ihre Schiffe zu uns schicken, ist eine tolle Anerkennung unserer Arbeit", freut sich Beneken. Der Aspekt der Völkerverständigung war für Bundespräsident Joachim Gauck der Anlass, seinen Urlaub für den Tagesbesuch in Bremerhaven zu unterbrechen. Das Staatsoberhaupt ist Schirmherr der Sail.

Der Ablauf des "Sail-in" ist für die Organisatoren eine logistische und planerische Herausforderung. Die teilnehmenden Schiffe versammeln sich in der Außenweser nördlich des Containerterminals. Gegen 12 Uhr wird die Formation ihre Fahrt aufnehmen und 45 Minuten später den Weserdeich vor der Bremerhavener Stadtmitte passieren. Aus der laufenden Paradeformation werden die Schiffe dann in einer bestimmten Reihenfolge die Schleusen ansteuern und in die Häfen einlaufen. "Für die Besatzungen und für die Koordinatoren der Parade bedeutet dies eine Reihe von komplizierten Manövern, für die Zuschauer wird es über Stunden ein beeindruckendes Schauspiel sein", sagt Tietjen.

Zum Sail-in erwartet das Organisationskomitee Tausende von Besuchern. "Den besten Blick hat man von unserer natürlichen Tribüne, dem Weserdeich", sagt Tietjen. Er empfiehlt den Gästen den so genannten Lohmanndeich zwischen der Schleuse Neuer Hafen und der Kaiserschleuse. "Am besten ist es für die Besucher, schon gegen halb elf auf dem Deich zu sein", rät Tietjen: "Dann ist bereits eine Menge auf dem Wasser los."

Die "Sail Bremerhaven" hat sich seit der Premiere 1986 zum größten Windjammer- und Traditionsseglertreffen in Deutschland entwickelt. Um diesen Stellenwert zu halten und wegen des immensen Organisationsaufwandes wird das Internationale Festival der Windjammer seit 1995 nur alle fünf Jahre ausgerichtet. Die Sail ist für die Stadt ein wichtiger Image- und Wirtschaftsfaktor. Nach Angaben des Bremerhavener Tourismuschefs Raymond Kiesbye initiiert das fünftägige Großereignis mit mehr als 100 Einzelveranstaltungen einen Gesamtumsatz von mindestens 30 Millionen Euro in der regionalen Wirtschaft.

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