Samstag, 10. Dezember 2016


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Tannert feiert die "Halbzeit-Meisterschaft"

Julius Tannert baut seine Tabellenführung im ADAC Opel Rallye Cup weiter aus / Dritter Saisonsieg für den Sachsen nach dem Ausritt des führenden Jacob Madsen / Neuville und Vuorisalo feiern erneut Podestplätze, starkes Debüt von Mandel

(lifePR) (Eisenach, ) Mit seinem dritten Saisonsieg im vierten Saisonlauf hat Julius Tannert bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg seinen Vorsprung in der Gesamtwertung des ADAC Opel Rallye Cups deutlich ausgebaut. Unmittelbar vor den Toren der Produktionsstätte des Opel ADAM im Werk Eisenach lieferten der 25-Jährige aus Zwickau und seine luxemburgische Beifahrerin Jennifer Thielen einmal mehr eine überzeugende Vorstellung ab, profitierten dabei aber auch von den Missgeschicken der Verfolger. So versenkte der bis dahin an der Spitze des Cup-Klassements fahrende Däne Jacob Lund Madsen seinen Cup-ADAM in der achten Wertungsprüfung (WP) in einem Graben. Der Pole Jerzy Tomaszczyk, der nach seinem zweiten Rang bei der Rallye Thüringen hinter Tannert den zweiten Tabellenrang übernommen hatte, lehnte sich schon in WP1 an eine Leitplanke an und vergab somit früh die Chance auf ein gutes Ergebnis.

Damit genießen Tannert/Thielen zu Saisonhalbzeit einen vermeintlich komfortablen Vorsprung von 73 Punkten auf die nächsten Verfolger, die nach ihrem zweiten Rang bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg nun Yannick Neuville/Christina Kohl heißen. Doch Tannert weiß sehr genau, wie trügerisch die scheinbare Sicherheit sein kann: "Wir haben erst Halbzeit. Noch sind vier Läufe zu fahren und sehr viele Punkte zu holen. Wir freuen uns erst mal über einen perfekten Verlauf dieser Rallye, mit dem wir so nicht gerechnet hätten. Wobei es mir für Jacob sehr leid tut. Der Fight mit ihm war klasse und hat viel Spaß gemacht. In der Meisterschaft haben wir jetzt ein schönes Polster und werden versuchen, in den nächsten Rallyes mit Köpfchen zu fahren."

"Ein gutes Ergebnis", kommentierte der Belgier Yannick Neuville seinen zweiten Rang. "In Hinblick auf die bevorstehende ADAC Rallye Deutschland sind wir bewusst nicht mit letztem Risiko gefahren. Von daher lief die Rallye für uns perfekt. Natürlich ist der Rückstand auf Julius in der Tabelle ziemlich groß - aber aufgegeben wird erst, wenn der Titel rechnerisch nicht mehr möglich ist." Dritter im Ergebnis der ADAC Rallye Wartburg wie auch im Zwischenklassement des ADAC Opel Rallye Cups ist der Finne Samuli Vuorisalo, der sich nach der Zieldurchfahrt sehr selbstkritisch gab: "Ich bin mit der Platzierung zufrieden, nicht aber mit meiner Leistung. Ich konnte das Tempo von Julius nicht mitgehen. Immerhin haben wir wieder viel gelernt und sind nun sehr gespannt auf die große Aufgabe bei der ADAC Rallye Deutschland." Im Rahmen des deutschen Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft trägt der ADAC Opel Rallye Cup vom 21. bis 23. August gleich zwei komplette Meisterschaftsläufe aus.

Den Kampf um den vierten Rang bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg entschieden Patrick Orth/Thomas Fuchs für sich, nachdem die vor ihnen liegenden Niklas Stötefalke/Bianca Lustig mit ihrem ADAM zu Beginn der letzten Schleife in einem Graben gelandet waren. "Es war wichtig und nicht einfach, das richtige Maß zwischen Attacke und Sicherheit zu finden, um vor der ADAC Rallye Deutschland keinen großen Schaden zu riskieren. Ich freue mich sehr über diese Top-5-Position. Die war langsam fällig", so Orth. Die Ränge fünf und sechs belegten die Schweden Pontus Åhman/Patrik Barth sowie die Hessen Sebastian von Gartzen/Enrico Flores-Trigo.

Einen starken Eindruck hinterließen auch Melanie Schulz, die mit ihrem "Aushilfs-Beifahrer" Felix Herbold auf Rang neun ihr erstes Top-10-Ergebnis im ADAC Opel Rallye Cup einfuhr, sowie Gastfahrer René Mandel. Der amtierende Autocross-Europameister fühlte sich im zweiten ADAM des Teams von Jürgen von Gartzen bei seiner ersten Rallye auf Anhieb pudelwohl und landete am Ende gemeinsam mit Beifahrer Armin Rozsa auf einem bemerkenswerten siebten Rang, wobei insgesamt 1:40 Strafminuten wegen zu Stempelverstößen an den Zeitkontrollen ein noch besseres Ergebnis verhinderten. "Ich bin dennoch sehr zufrieden", erklärte Mandel. "Es ging mir hier vor allem darum, zu sehen, wie ich generell im Rallyeauto zurecht komme. Es hat prima geklappt und unheimlich viel Spaß gemacht, mich Stück für Stück an mein Limit heranzutasten. Das vom Auto war nämlich längst noch nicht erreicht. Ich denke, ich komme wieder."

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