Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 544479

Das ADAC Opel Rallye Junior Team glänzt in Belgien

(lifePR) (Ypern, )
Starke Leistung des ADAC Opel Rallye Junior Teams bei der Ypern Rallye
Marijan Griebel feiert im ADAM R2 trotz eines Reifenschadens Platz zwei
Emil Bergkvist wird in Führung liegend von einem Motorschaden gestoppt


Das ADAC Opel Rallye Junior Team hat mit einer überragenden Leistung bei der Kenotek Ypres Rallye rund um die belgische Stadt Ypern in Westflandern seine derzeitige Führungsrolle in der Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) untermauert. Opel-Werkspilot Marijan Griebel (26, Hahnweiler) und sein Copilot Stefan Clemens (28, Thailen) belegten in ihrem ADAM R2 zum zweiten Mal in dieser EM-Saison den zweiten Rang. Und dabei waren sie am Ende sogar bitter enttäuscht. Denn die beiden Deutschen waren mit einem Vorsprung von 36 Sekunden als Führende in die letzte von siebzehn anspruchsvollen Asphalt-Wertungsprüfungen gegangen und fuhren eindeutig auf Siegeskurs, als sie wenige Kilometer vor dem Ziel ohne Eigenverschulden ein Reifendefekt hinten links ereilte. Zwar brachte Griebel den ADAM R2 auf einer Felge fahrend ins Ziel, der Zeitverlust betrug aber dennoch annähernd eine Minute. Der zweite Schlussrang hinter seinem polnischen Markenkollegen Aleks Zawada und vor dem Sachsen Julius Tannert in einem weiteren Kunden-ADAM R2 war für den Pfälzer ein schwacher Trost.

Griebel rang um die richtigen Worte: "Wenn man zwei Tage lang ohne gravierende Fehler fährt, das Auto läuft wie ein Uhrwerk, das ganze Team perfekte Arbeit leistet, und dann gleitet einem ein sicher geglaubter Sieg durch die Hände, ist das einfach nur bitter. Und das schon wieder so kurz vor Schluss. Mit einigen Tagen Abstand werde ich mich vermutlich über unsere saubere Leistung und den überlegenen Auftritt des ADAC Opel Rallye Junior Teams freuen können. Aber im Moment überwiegt die Enttäuschung. Immerhin haben wir allen gezeigt, was wir können. Der Opel-Dreifachsieg beweist deutlich, dass der ADAM R2 insbesondere auf Asphalt momentan das Maß aller Dinge in seiner Klasse darstellt. Von daher nehmen wir jede Menge Selbstvertrauen mit in die beiden letzten Saisonveranstaltungen der FIA ERC Junior in Estland und Tschechien."

Schon einige Stunden zuvor waren alle Podestträume für Emil Bergkvist (21, Torsåker) und dessen Beifahrer Joakim Sjöberg (29, Ösmo) ausgeträumt. Die schwedischen Tabellenführer der FIA ERC Junior, die sich mit ihren deutschen Teamkollegen vom ersten Kilometer an einen harten Kampf um Sekundenbruchteile geliefert hatten, waren am Ende von WP11 zum ersten Mal in Führung gegangen, als sie ihren ADAM R2 in der nächsten Wertungsprüfung mit einem Motorschaden abstellen mussten. "Im Moment ist die Enttäuschung riesengroß", gestand Bergkvist. "Wir hatten hier absolut das Zeug für den Sieg. Aber solche Dinge kommen im Motorsport nun einmal vor, und es gibt niemanden, dem ich dafür einen Vorwurf machen könnte. Ehrlich gesagt, ist es mir auch lieber, um den Sieg zu kämpfen und durch viel Pech auszuscheiden, als zu langsam zu sein und Vierter zu werden. Und im harten Kampf um den Meistertitel in der Junior-EM haben wir nach wie vor beste Chancen. Wir werden diesen Ausfall sehr genau analysieren und in Estland noch stärker zurückkommen. Das ist ein Versprechen."

In der Tat ist die Ausgangslage für das ADAC Opel Rallye Junior Team in der Junior-EM weiterhin ausgezeichnet. Weil nur vier der sechs Saisonergebnisse in die Endwertung eingehen und für Bergkvist unter anderem bereits zwei Siege zu Buche stehen, könnte der Ausfall in Ypern am Ende ohnehin ein Streichresultat darstellen. Und da auch seine beiden zuvor härtesten Verfolger nicht ins Ziel kamen, hat Bergkvist seinen Vorsprung in der Zwischentabelle nach vier Läufen sogar um zwei auf 26 Punkte ausgebaut. Griebel rückte mit seinem zweiten Rang sowie den Bonuspunkten aus den beiden Tageswertungen auf Rang drei der Gesamtwertung vor. Sein Rückstand auf Teamkollege Bergkvist beträgt gegenwärtig 43 Zähler.

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