Freitag, 09. Dezember 2016


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Eckdaten für das künftige 24h-Reglement verabschiedet

37. ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2009

(lifePR) (Köln, ) Mit der Veröffentlichung einer Vorab-Information zur Ausschreibung 2009 haben die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein die wesentlichen Eckpunkte für das zukünftige Reglement des ADAC Zurich 24h-Rennens bekannt gegeben. Die Modifikationen zielen im Wesentlichen darauf, einer noch größeren Zahl von Fahrzeugen Chancen auf den Gesamtsieg zu eröffnen und den Wettbewerb weiterhin für eine möglichst große Zahl von Marken und Fabrikaten offen zu halten - ab 2009 können deshalb auch GT3- und GT4-Fahrzeuge starten. Zudem werden die Einsatzkosten der Teams überschaubar und das Sicherheitsniveau weiterhin auf dem bestmöglichen Stand gehalten.

Durch die ab 2009 neu eingeführten Klasse SP9 für GT3-Fahrzeuge mit FIA-Homologation und SP10 für GT4-Fahrzeuge mit SRO-Homologation wird der Start hoch attraktiver Fahrzeuge ermöglicht, die den Kreis der siegfähigen Teams noch einmal erweitern sollen. Um die zusätzlichen Starter nahtlos in das Starterfeld zu integrieren, wird das Reglement des ADAC Zurich 24h-Rennens in einer Reihe von Punkten geändert. Erhalten bleibt der Geist des Regelwerks, das zwischen den unterschiedlichen Fahrzeug-Konzepten und technischen Reglements schon in der Vergangenheit durch Faktoren wie Gewicht, Reifengrößen oder Tankvolumina ausglich. Künftig werden die Leistungen in den größten Fahrzeugklassen beim ADAC Zurich 24h-Rennen (SP 6, SP7, SP8 und E1-XP) über Air-Restrictoren begrenzt, deren Dimensionen auf Basis von Hubraum und Gewicht festgelegt werden. Für die GT3- und GT4- Fahrzeuge sind eigene Regelungen nicht notwendig, da hier die Reglements der FIA bzw.

SRO angewendet werden, die die Leistungsunterschiede innerhalb dieser Klassen bereits fein justieren. Für alle "großen" Fahrzeugklassen werden außerdem Tankvolumina definiert und Zuflussbegrenzer (Schnelltankventile) eingeführt, die ein weiteres Steuerungsinstrument zum Ausgleich der Fahrzeugleistungen bereitstellen. Zudem müssen diese Fahrzeuge technische Vorrichtungen für eine Datenaufzeichnung aufweisen. Zur exakteren Einstufung von neuen Fahrzeug-Fabrikaten müssen Fahrzeugtypen, die erstmals beim 24h-Rennen antreten wollen, zuvor mindestens zwei Läufe zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bestreiten.

Alternative Antriebsarten weiterhin am Start

Einen weiteren Schritt zur Förderung der Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten gehen die Organisatoren durch den Wegfall der speziellen Diesel-Klassen im technischen Reglement. Künftig werden Dieselfahrzeuge in die Division 2 / Gruppe 24h-Spezial beim ADAC Zurich 24h-Rennen eingeordnet und sind damit endgültig in der "Motorsport-Normalität" angekommen.Die mit Turbo ausgestatteten Selbstzünder sind in Zukunft in den Klassen D1T - D3T zu finden. Dieselfahrzeuge mit Hubräumen über 3 Litern (Klasse D4T - Zulassung nur nach Sonderantrag) werden in Zukunft mit Air-Restrictor und Ladedruckbegrenzung an den Start gehen. Die Klasse der alternativen Antriebsarten bleibt künftig technischen Neuerungen wie etwa Erdgasantrieb vorbehalten.

Sicherheit wird weiter groß geschrieben

Als wichtigen Nebeneffekt der Modifikationen im technischen Reglement erwarten die Organisatoren eine maßvolle Senkung der Spitzenleistungen der Top-Fahrzeuge. So gewinnt einerseits der Wettbewerb an der Spitze des Feldes weiter an Spannung, zusätzlich wird so die weitere Erhöhung der Sicherheit für die Teilnehmer vorangetrieben. Einen ähnlichen Effekt hat die Streichung der kleinsten Hubraumklassen. Künftig sind beim ADAC Zurich 24h- Rennen keine Fahrzeuge mehr am Start, die weniger als 1.750 ccm Hubraum haben. So werden die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen einzelnen Teilnehmern verringert und Überholvorgänge entschärft. Die individuelle Fahrersicherheit wird durch die obligatorische Einführung des HANS-Systems gefördert.

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