Projektstart für SG4Health - Entwicklung einer mobilen Plattform zur Behandlung von Adipositas

„Serious Games” als Motivation und Therapieunterstützung für betroffene Kinder und Jugendliche

Konsortium für "SG4Health" (lifePR) ( Offenbach am Main, )
Eine steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen ist deutschlandweit von Übergewicht und seinen Folgen betroffen. Die Gründe dafür sind vielfältig, oft lassen sie sich zurückführen auf einen immer stärker passiv gestalteten Alltag. Ein neues Forschungsprojekt lotet nun die Möglichkeit aus, Computerspiele als positive Maßnahme im Behandlungsprozess zu begreifen und so die "schlechte Angewohnheit" therapieunterstützend nutzen zu können.

Nicht zuletzt seit Erscheinen der Nintendo Wii oder Konzentrationsspielen wie Dr. Kawashimas Gehirnjogging beginnt sich der pauschal negative Ruf von Computerspielen als Freizeitbeschäftigung zu relativieren. Sie dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern können auch als Motivationsinstrument für Lernprozesse den Willen fördern, abstrakt, also spielerlisch erworbene Konzepte und Prinzipien in den realen Alltag langfristig zu integrieren.

Hier setzt das Projekt "SG4Health" an und stellt die Themen sportliche Betätigung, in Fachkreisen auch "Exergames" genannt, und gesunde Ernährung in den Mittelpunkt seiner Forschung. SG4Health (kurz für: "Serious Games for Health") ist auf knapp zwei Jahre angelegt, erklärtes Ziel ist die Entwicklung einer Technologie-Plattform zur spielebasierten Therapieunterstützung von Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Die Spieleeinheiten können von Ärzten und Therapeuten ohne Programmierkenntnisse zusammengestellt und auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden. Ende 2013 sollen die Ergebnisse vorgestellt und der Weiterentwicklung bzw. Anpassung an bestehende Therapiekonzepte bereit gestellt werden.

Die von der App-Agentur zuuka GmbH, der Serious Gaming Gruppe am Fachgebiet Multimedia Kommunikation, Technische Universität Darmstadt und dem Software-Entwickler KTX entwickelten Programme und Dienste werden Ärzten, Therapeuten und Betroffenen (Eltern) über das SG4Health Informations- und Kommunikationsportal zur Verfügung stehen. Das gemeinsame Projekt wird im Rahmen von Hessen ModellProjekte aus Mitteln der LOEWE - Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz - gefördert und fachlich von den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret beraten und unterstützt.

Weitere Informationen zu Forschungsprojekt und Konsortium befinden sich auf: www.sg4health.de
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