Montag, 29. Mai 2017


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Erstmals "Jahresbericht zur Wirtschaftsförderung" vorgestellt 2007: Über 5.000 neue Arbeitsplätze in den Brandenburger Regionen

(lifePR) (Potsdam, ) Das vergangene Jahr war überaus erfolgreich für die Wirtschaftsförderung in Brandenburg. Landesweit wurden durch Investorenwerbung und die Unterstützung des Brandenburger Mittelstandes 5201 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Investitionen der Unternehmen beliefen sich insgesamt auf 1,31 Milliarden Euro.

"Brandenburgs Wirtschaft befindet sich im Aufwind. Das machen die Zahlen der Neuansiedlungen und der Investitionen Brandenburger Unternehmen in 2007 deutlich. Dies zeigt zugleich: Der Standort Brandenburg wird immer attraktiver und bekommt auch im internationalen Wettbewerb einen immer besseren Klang", sagte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns heute bei der Präsentation des ersten gemeinsamen Jahresberichts der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) und der regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften. Damit liegt erstmals ein Bericht über die Entwicklung jeder einzelnen Region Brandenburgs vor.

"Die Erfolge können sich sehen lassen. Sie sind das Ergebnis der guten Zusammenarbeit aller Wirtschaftsförderkräfte im Land; denn: Wirtschaftsförderung ist Teamwork", betonte der Vorsitzende der ZAB-Geschäftsführung, Dr. Detlef Stronk. "Die Grundlage für diese erfreulichen Resultate ist zum einen die enge Kooperation unseres Hauses mit der InvestitionsBank des Landes Brandenburg und der Brandenburg Capital im Verbund 'Partner für die Zukunft'. Eine gleichwertige Rolle spielt zum anderen aber auch die zwischen den regionalen Wirtschaftsförderinstituten und der ZAB praktizierte Zusammenarbeit. Die regionale Verankerung der ZAB mit fünf RegionalCentern ist dabei eine grundlegende Voraussetzung", ergänzte ZAB-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze. Komplettiert wird das Netzwerk "Partner für die Zukunft" durch die gemeinsame Arbeit mit den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der Landesagentur für Struktur und Arbeit sowie den Wirtschaftsverbänden und dem Land.

"Die Investitionsbereitschaft der Brandenburger Wirtschaft hat sich 2007 deutlich erhöht. Das Angebot der neu ausgerichteten Förderpolitik wurde sehr gut angenommen. Über 60 Prozent des Gesamtzusagevolumens der ILB von 1 Milliarde Euro entfiel auf den Bereich Wirtschaft", erklärte der Vorsitzende des Vorstandes der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB), Klaus-Dieter Licht.

Wichtigstes Förderinstrument für Projekte in der gewerblichen Wirtschaft, so Licht weiter, sei die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die zunehmende Investitionsdynamik in Brandenburg zeige sich deutlich an der Entwicklung der Anträge in diesem Förderprogramm: Gegenüber dem Vorjahr hätten sich die angekündigten Investitionen und die damit verbundenen Arbeitsplätze verdoppelt.

Die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften zogen ebenfalls eine positive Bilanz der Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Edelgard Schimko, Geschäftsbereichsleiterin Wirtschaft, Bau, Kataster des Landkreises Prignitz, sagte: "Das westliche Eingangstor in das Land Brandenburg - die Prignitz - spürt deutliche Aufwärtsentwicklungen bei den über 6000 kleinen und mittelständischen Unternehmen im Landkreis. In einem guten Branchenmix wurden rund 95 Millionen Euro im Jahr 2007 investiert und ein Absinken der Arbeitslosenquote um vier Prozentpunkte erreicht." Wulf-Hendrik Goretzky, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Cottbus (EGC), unterstrich: "Cottbus hat gezeigt, dass es ein großes Potenzial in der Energie und in der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie aufweist."
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