World Vision: Corona ist nicht alles - Globale Aktion auch gegen Armutskrankheiten nötig

(lifePR) ( Friedrichsdorf/Cornwall, )
Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision begrüßt die ‚Gesundheitserklärung von Carbis Bay‘ der G7, fordert aber mehr. 

Die bisherigen Maßnahmen und Reaktionen zur Pandemiebekämpfung waren zu oft unkoordiniert und nicht weitreichend genug. Hieraus müssen die richtigen Lehren gezogen werden, fordert die Gesundheitsexpertin von World Vision, Fiona Uellendahl: „Die Carbis Bay Erklärung gibt eine gute Richtung vor, muss jetzt aber unbedingt schnell konkretisiert, und auch erweitert werden, um künftige Pandemieprävention wirklich effektiv zu machen.“

In der Erklärung der G7 ist vorgesehen, die Entwicklung von Impfstoffen, Medikamenten und Diagnostika, für Krankheiten mit Pandemiegefahr auf unter 100 Tage zu drücken.

Es sei essenziell wichtig, dass weltweit Präventionsmaßnahmen ergriffen und Möglichkeiten auch in ärmeren Ländern ausgebaut werden. Dem muss der Gedanke zu Grunde liegen, dass Gesundheit ein globales Gut ist und alle gleichermaßen Zugriff haben müssen, so Uellendahl.

Fiona Uellendahl weiter: „Dass so schnell hocheffiziente Impfstoffe und Diagnostika gegen COVID-19 entwickelt wurden, war herausragend und möglich durch die vorherige Grundlagenforschung. Daher sollte auch künftig und noch mehr in Forschung und Entwicklung investiert werden. Es läuft aber etwas fundamental falsch, wenn nur in die Erforschung von Krankheiten investiert wird, von welchen sich die reichen Länder der Welt bedroht sehen.“

Andere Krankheiten, die jedes Jahr Millionen Menschen in ärmeren Ländern das Leben kosten, so genannte Armutskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose und HIV/Aids, dürften nicht außer Acht gelassen werden.  Auch hier gebe es engagierte und koordinierte Forschung, die aber mit einem Bruchteil der Mittel auskommen muss. Hier zeige sich eine große Forschungsungerechtigkeit.
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