Neuer Chefarzt für Onkologie in der Habichtswald-Klinik
Die Habichtswald-Klinik stellt ihre onkologische Abteilung neu auf: Zum 1. Mai 2026 übernimmt Harald Müller-Huesmann die Position als Chefarzt.
Mit dem Wechsel verfolgt die Klinik das klare Ziel, die onkologische Rehabilitation enger an die moderne Tumormedizin anzubinden. Damit werden Versorgungsbrüche zwischen Akuttherapie, ambulanter Behandlung und Reha reduziert.
Müller-Huesmann ist Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der stationären und ambulanten Versorgung. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Immunonkologie und der modernen systemischen Tumortherapie. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Oberarzt am Christlichen Klinikum Paderborn leitete er zuletzt als Ärztlicher Leiter ein MVZ.
Darüber hinaus bringt er Erfahrung in der klinischen Forschung sowie in der Führung medizinischer Teams mit. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorsitzender des Palliativnetzes Paderborn/Höxter e. V.
„Wir wollen Rehabilitation nicht isoliert denken, sondern als Teil einer durchgängigen onkologischen Behandlung“, sagt Müller-Huesmann. „Gerade neue Therapien verändern die Anforderungen an die Reha – darauf müssen wir reagieren.“
Als ein zentraler Baustein werden neue Rehabilitationskonzepte entwickelt, die sich stärker an modernen Therapieverfahren orientieren. Dafür sind Kooperationen mit universitären und regionalen Partnern geplant. Darüber hinaus wird der Ausbau der onkologischen Privatambulanz weiter angestrebt.
Auch die Digitalisierung wird gezielt vorangetrieben, um Therapieprozesse transparenter zu machen und die individuelle Betreuung zu verbessern.
„Mit Herrn Müller-Huesmann gewinnen wir einen erfahrenen Onkologen mit klarem inhaltlichem Anspruch und strategischem Blick auf die Weiterentwicklung der Versorgung“, sagt Lukas Mann, Kaufmännischer Leiter der Habichtswald-Klinik.
Müller-Huesmann folgt auf Dr. med. Hristo Boyadzhiev, der die Abteilung seit 2022 geleitet hat. Die Klinik dankt ihm für sein Engagement und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.