Illegale Käfig-Eier in Nudeln, Fertigprodukten und Backwaren

VIER PFOTEN fordert Kennzeichnungspflicht

Für Hühner ist nur die Freilandhaltung tiergerecht © VIER PFOTEN (lifePR) ( Hamburg, )
In deutschen Supermarktregalen liegen stapelweise Nudeln, Fertigprodukte, Kuchen und Kekse, die illegal produzierte Käfig-Eier enthalten. Seit dem Jahreswechsel sind herkömmlichen Legebatterien EU-weit verboten. Doch nach Schätzungen der Geflügelwirtschaft werden zum Jahreswechsel immer noch etwa 100 Millionen Legehennen in vermutlich 15 EU-Ländern in den illegalen Käfigen gehalten. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert darum eine klare Kennzeichnung von Fertigprodukten. Die Herkunft der Eier müsse deutlich deklariert werden. Nur so könne der Verbraucher sicher sein, keine Produkte aus tierquälerischen Legebatterien zu kaufen.

"Wenn Sie nach einem Fertigprodukt im Supermarkt greifen wissen Sie nicht, ob das angegebene "Flüssig-Ei", "Voll-Ei" oder "Voll-Ei-Pulver" aus der Legebatterie oder aus der Freilandhaltung stammt", kritisiert Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. "Das ist Verbrauchertäuschung im großen Stil, und darum brauchen wir dringend eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht." VIER PFOTEN weist darauf hin, dass Legebatterien in Deutschland schon 2010 abgeschafft wurden. Doch noch immer leiden hierzulande Millionen Legehennen in "Kleingruppen"-Käfigen. Bis zu 60 Hennen sitzen in einem Kleingruppenkäfig. Auch hier leben die Vögel so dicht gedrängt, dass sie weder flattern noch scharren können. Jede Henne hat gerade einmal 800 Quadratzentimeter Platz. Das sind im Vergleich zu den alten Legebatterie-Käfigen nur etwa zwei Bierdeckel mehr Platz pro Henne.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de im Bereich Kampagnen / Nutztiere / Eier.
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