Buchtipp zum Internationalen Frauentag: Umgang mit Gewalterfahrungen

Buchtipp zum Internationalen Frauentag: Umgang mit Gewalterfahrungen
(lifePR) ( Ilmenau, )
Am 8. März ist Internationaler Frauentag, an dem medial der Blick auch zahlreiche Themen gelent wird, die Frauen betreffen. Leider gehört dazu auch Gewalt und Missbrauch. Die Weltgesundheitsorganisation WHO benennt Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen weltweit.

Es kostet betroffenen Frauen viel Mut, über erlittene Gewalt zu reden - Schläge, Vergewaltigung, Treppenstürze, Freiheitsberaubung. Vielfach beginnt die Gewalterfahrung bereits mit sexuellem Missbrauch im Kindesalter. Betroffene Frauen kämpfen ihr ganzes Leben mit den Folgen, konfrontieren sich therapeutischer Behandlung mit den zerstörerischen Erinnerungen. So schwer es ihnen auch fällt, über erlittene Gewalt zu sprechen: Einige Frauen haben den Mut, ein Buch darüber zu schreiben.

Unter dem Pseudonym Kathi Berg schrieb sich eine Betroffene den ganzen Schmerz von der Seele. Sie schildert sie ihre niederdrückenden Erinnerungen an jahrelangen Missbrauch in der Kindheit mit dem Mut machenden Titel „Emma, du hast es geschafft!“ (ISBN 978-3-95716-118-5). Ein Mädchen wird sexuell ausgebeutet. Als junge Frau kämpft sie jahrelang gegen die zerstörerischen Folgen dieser Gewalterfahrung. Trotz jahrelanger Misshandlungen durch sexuelle Gewalt und emotionale Ausbeutung schaffte es die Autorin und alleinerziehende Mutter, ihre Berufsausbildung zu Ende zu bringen.

„Die Kraft besitzt jeder Mensch tief in seinem Inneren. Nur nicht jeder weiß davon. Auch ich wusste es nicht, bis ich meine Freundin kennenlernte. Es ist nicht einfach nur eine normale Freundin, denn es ist etwas, was man heut zu Tage sowas wie Seelenverwandte nennt“, beschreibt sie den Entstehungsprozess des Buches. „Das Problem, warum nicht jeder seine Kraft entdecken kann, ist, dass nicht jeder die Möglichkeit bekommt, seinen Seelenverwandten zu finden.“

Als kleines Mädchen war Mira Far den fortgesetzten sexuellen Übergriffen des Großvaters schutzlos ausgesetzt. Übergriffe anderer Männer folgten. Die Täter zwangen sie zu schweigen. Aber sie will sich nicht länger verstecken und schreibt das Erfahrene auf. Mira Far schreibt über die körperlichen und seelischen Verletzungen, die die Vergewaltigungen anrichteten, über das Wegsehen und Ignorieren der Erwachsenen, über die lebenslang andauernden Spätfolgen. Dennoch wählt die Autorin den positiven, ja poetischen Titel „Mit Hoffnung meinen Garten pflanzen“ (ISBN 9783957162212).

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