Von der Theorie zur Praxis: Technikerklasse erarbeitet Wanderausstellung zur Biodiversität

Foto (Sebastian Schmidtke): Die Technikerklasse L2 der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau an der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Biodiversität.
(lifePR) ( Gräfelfing bei München, )
Die Diskussion um den Rückgang der Artenvielfalt ist in aller Munde. Auch die Technikerklasse der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau an der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema. In ihrem Projekt „Biodiversität“ entwerfen die Studierenden kreative Ansätze zur Sensibilisierung und Aufklärung rund um die biologische Vielfalt.

Das Projekt „Biodiversität“ startete ursprünglich im Herbst 2019 mit der damaligen Technikerklasse und sollte im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Die aufkommende Corona-Pandemie im März dieses Jahres machte die Planung jedoch obsolet, weshalb die Projektarbeit an die aktuelle Technikerklasse L2 des Jahrgangs 2020/2021 übergeben wurde. Gegenwärtig erarbeiten 24 angehende Technikerinnen und Techniker des Garten- und Landschaftsbaus sowie drei Lehrkräfte des Instituts für Stadtgrün und Landschaftsbau an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim das Konzept und die Inhalte für eine Wanderausstellung. Fachlich und finanziell unterstützt wird das Projekt vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) sowie dem Verband Ehemaliger Veitshöchheimer.

Ziel der Wanderausstellung ist es, verschiedenen Bevölkerungskreisen die unterschiedlichsten Aspekte des Artenreichtums näherzubringen. Durch informative Bilder und Texte sollen unter anderem Hausbesitzern die Möglichkeiten einer Gartengestaltung aufgezeigt werden, die die Biodiversität im eigenen „grünen Wohnzimmer“ nachhaltig schützt – beispielsweise als sinnvolle Alternative zu den vermehrt aufkommenden Schottergärten. Die erstmalige Präsentation ist für den März 2021 vorgesehen, im Rahmen der Mitgliederversammlung des VGL Bayern in Fürstenfeldbruck bei München. Anschließend soll die Ausstellung einem breiteren Publikum auf verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt werden, unter Beteiligung des VGL Bayern und dessen Verbandsmitgliedern.

Ergänzend zur geplanten Wanderausstellung erstellten die Studierenden einen Flyer mit dem Titel „Vielfalt auf kleinstem Raum – Lebensräume im Garten gestalten und erhalten“. Die erste Auflage ist bereits vergriffen. Für die Neuauflage sind weitere, für jedermann verständliche Themen vorgesehen. Die entsprechenden Inhalte und das Design werden im Projektunterricht ausgearbeitet und in den Flyer eingepflegt. Darüber hinaus initiierte die Technikerklasse am 12. Oktober einen Fotowettbewerb auf ihrer Instagram-Seite „g.arten.reichtum“. Gartenliebhaber, Biodiversitätsfreunde und Hobbyfotografen sind eingeladen, ihre schönsten Schnappschüsse zum Thema auf der Social Media-Plattform zu veröffentlichen. Die zehn besten Fotos werden mit Preisen belohnt. Für den ersten und zweiten Platz winken Gutscheine für einen dreitätigen Aufenthalt in einem Biohotel. Das Gewinnspiel endet am 15. Januar 2021.

In einem Workshop beschäftigten sich die Studierenden außerdem mit dem Thema Tot- beziehungsweise Abfallholz und deren Bedeutung für Insekten. Hierbei ging es darum, aus herkömmlichen Gartenabfällen eine naturnahe Alternative zu den in Baumärkten erhältlichen Insektenhotels zu erschaffen. Dabei entstanden aus toten Weinstöcken, Schnittgut von Sträuchern und alten Wurzelstöcken regelrechte Kunstwerke und Skulpturen. Ein gelungenes Beispiel, wie das Thema Biodiversität mit einfachen Mitteln in jedem Hausgarten umgesetzt werden kann.
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