Sonntag, 26. Februar 2017


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Kein Missbrauch von Studienbeiträgen

Bericht bescheinigt Universität Siegen vorbildliche Transparenz und Offenheit

(lifePR) (Siegen, ) Einen ersten Bericht über die Verwendung der seit dem Wintersemester 2006/2007 an den nordrheinwestfälischen Universitäten und Fachhochschulen möglichen Erhebung von Studienbeiträgen haben jetzt das Deutsche Studentenwerk und der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft vorgelegt. Darin wird den Hochschulen ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Einnahmen aus den Studienbeiträgen bescheinigt. Es wird allerdings auch festgestellt, dass die Verwendung der Mittel noch zeitnaher, zielgenauer und innovativer erfolgen könnte. Für die Übersicht sind an allen 29 NRW-Hochschulen, die Studienbeiträge erheben, nur vier verzichten auf diese Einnahmemöglichkeit, die Berichte über die Verwendung der Studienbeiträge geprüft und Studierende über die Praxis der Mittelverwendung, ihre Einflussmöglichkeiten z. B. über die Gremien der universitären Selbstverwaltung und ihre Zufriedenheit hinsichtlich der mit den Mitteln erreichten Verbesserungen der Studienbedingungen befragt worden.

Für die Universität Siegen ist besonders erfreulich, dass in der Untersuchung die Transparenz in der Berichterstattung über die Verwendung der Studienbeiträge lobend hervorgehoben wird. "Transparenz und Offenheit in allen Entscheidungsprozessen zu gewährleisten gehört zu den zentralen Aussagen, die ich zu Beginn meiner Amtszeit als Rektor der Universität Siegen ge-macht habe. Um so mehr freue ich mich darüber, dass dieser Aspekt bei der Frage der Verwendung der Studienbeiträge für uns so positiv bewertet wurde", so Rektor Prof. Dr. Ralf Schnell in einer ersten Stellungnahme. "Auf Grund der ersten Erfahrungen auch mit der Arbeit des hälftig mit Studierenden besetzten Prüfgremiums werden wir die Berichte über die Mittelverwendung weiter verbessern und insbesondere eine weitere Vereinheitlichung der Berichte aus den Fachbereichen und der Zentralverwaltung herbeiführen", so der Rektor weiter.

In der Untersuchung von Studentenwerk und Stifterverband wird den Hochschulen insgesamt ein verantwortungsvoller Umgang mit den Studienbeiträgen bescheinigt. Sie hätten die Mittel zweckentsprechend zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen eingesetzt, konkrete Hinweise auf eine missbräuchliche Verwendung hätten nicht vorgelegen. Die Zufriedenheit der Studierenden sei dort am größten, wo sie über die Verwendung der Studienbeiträge umfas-send mitbestimmen dürfen oder die Hochschule - wie z. B. an der Universität Siegen - die Verwendung sehr transparent offen legt.

Im Haushaltsjahr 2007 sind den NRW-Hochschulen insgesamt 250 Millionen Euro (davon Uni Siegen: 8 Millionen) aus Studienbeiträgen zugeflossen, fast jeder fünfte eingeschriebene Studierende war von der Zahlung der Studienbeiträge z. B. wegen eines Auslands- oder Praxissemesters oder aus sozialen Gründen befreit.
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