Im Fokus: Cybersecurity-Normen für Fahrzeugkomponenten

Kooperation mit DRIVESEC

(lifePR) ( München, )
Das Thema Cyber-Sicherheit begleitet die Entwicklung von Steuergeräten für Fahrzeuge von Beginn an. In diesem Zusammenhang startet TÜV SÜD nun eine weitreichende Kooperation mit dem italienischen Cybersecurity-Unternehmen DRIVESEC. Mit dem von TÜV SÜD und DRIVESEC entwickelten Dienstleistungspaket Cybersecurity Assessment for Automotive Components unterstützen die Experten Hersteller von Komponenten – wie beispielsweise Steuergeräte, Software- oder Hardwarekomponenten – im gesamten Entwicklungszyklus. Das Ziel: Bereits in der Startphase, aber auch bei der Herstellung und im Betrieb sicherzustellen, dass stets alle relevanten Normen und Regularien eingehalten werden.

„Mit der neuen Kooperation senden wir ein klares Signal für die Einführung automatisierten Fahrens in den international relevanten Märkten und unterstreichen unseren Führungsanspruch als neutraler Dienstleister im Bereich Cybersecurity für vernetzte und automatisierte Fahrzeuge“, sagt Patrick Fruth, Leiter der Division Mobility bei TÜV SÜD. Dr. Matthias Wachs, Lead Engineer Cybersecurity & Connectivity bei TÜV SÜD, ergänzt: „Wir freuen uns, mit den Experten von DRIVESEC die richtigen Partner für unser Dienstleistungspaket Cybersecurity Assessment for Automotive Components gefunden zu haben. Gemeinsam werden wir unsere Kunden beim Schutz ihrer Komponenten umfassend unterstützen.“

Auf dem Programm von Cybersecurity Assessment for Automotive Components stehen die unabhängige Prüfung und Bewertung des Schutzniveaus von Steuergeräten sowie Hard- und Software-Komponenten. Die Fachleute überprüfen, ob alle relevanten Sicherheitsnormen eingehalten werden. Dazu gehören etablierte Normen und solche, die sich noch in der Entwicklung befinden, genauso wie regulatorische Vorgaben und Handlungsempfehlungen zur Cybersecurity. Aufbauen können die Experten des TÜV SÜD hierbei auf ihre langjährige Erfahrung in internationalen Standardisierungsgremien und der Mitarbeit an aktuellen Standardisierungsprojekten wie beispielsweise den Normen ISO/SAE 21434 für Cybersicherheit im Fahrzeugbereich und ISO 24089 für Softwareupdates.

Mit dem Programm liefern die Fachleute von TÜV SÜD und DRIVESEC den Herstellern einen detaillierten technischen Sicherheitsbericht, der Stärken und Schwächen von Produkten und Prozessen genau aufzeigt und konkrete Empfehlungen gibt, wie die Sicherheit und die Qualität insgesamt verbessert werden können. „Mit Cybersecurity Assessment for Automotive Components ergänzen wir unsere breite Service-Palette rund um das Thema Cybersecurity im Automobilbereich“, sagt Patrick Fruth.

Dr. Giuseppe Faranda Cordella, CEO bei DRIVESEC, zur Kooperation: „Durch die Zusammenarbeit mit TÜV SÜD ergeben sich enorme Synergien. Das internationale Netzwerk, die enormen Erfahrungen gerade hinsichtlich der Sicherheit vernetzter und automatisierter Fahrzeuge und Fahrfunktionen von TÜV SÜD und unsere breite Expertise im Bereich der Sicherheit eingebetteter Hardware- und Software bei Automotive-Bauteilen, wie etwa E/E-Komponenten, ergänzen sich perfekt.“

Das italienische Cybersecurity-Unternehmen DRIVESEC mit Sitz in Turin arbeitet vor allem an der Entwicklung von Produkten und Lösungen für die Sicherheit des Internets der Dinge (IoT). Die Produkte von DRIVESEC bieten der vernetzten und digitalen Welt Schutz vor Cyber-Angriffen und gewährleisten so eine sichere Entwicklung der Digitalwirtschaft. Hauptschwerpunkte sind der Schutz von IoT-Geräten, die Absicherung drahtloser Kommunikation, die Verwaltung digitaler Nutzeridentitäten sowie der sichere Zugriff auf sensible Daten in Übereinstimmung mit Datenschutzregularien (DSGVO).

Weitere Informationen unter www.tuvsud.com
Informationen zu DRIVESEC unter www.drivesec.com
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