Depressionen - eine ernst zu nehmende Krankheit

Das Gefühl unerträglicher Leere

(lifePR) ( München, )
Noch immer sind Depressionen ein Thema über das man nicht gerne spricht - vor allem nicht, wenn es einen selbst trifft. Doch etwa jeder fünfte Deutsche leidet in seinem Leben einmal an einer Depression. Betroffene können dann ihrem Leben kaum noch etwas Positives abgewinnen und lassen sich leicht verunsichern. Starke Selbstzweifel und Hoffnungslosigkeit können dabei bis hin zu Suizidgedanken führen. Wird die Erkrankung erkannt, ist sie in der Regel jedoch gut behandelbar. Die Experten von TÜV SÜD wissen, welche Ursachen und Auswirkungen Depressionen haben können und wie sie behandelt werden.

"Menschen, die unter Depressionen leiden, verlieren oft auch ihren Lebensmut. Alles erscheint sinnlos und leer. Dieses Gefühl wirkt sich auf die Gesamtpersönlichkeit aus", erklärt Diplom-Psychologin Kerstin Reviol, Leiterin der Arbeitspsychologie bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. "Zieht sich ein eigentlich geselliger und aktiver Kollege, Freund oder Partner zurück, wirkt unsicher und traurig, können dies bereits Anzeichen für eine depressive Phase sein. Daneben gibt es einige körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Schwindel, Übelkeit und Kraftlosigkeit. Wer bei sich erste Anzeichen erkennt, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen."

Wussten Sie schon, dass…
… rund vier Millionen Bundesbürger unter Depressionen leiden und jährlich etwa 5 Milliarden Euro an Krankheitskosten für Depressionen ausgegeben werden?

Depressionen werden nicht durch den einen Auslöser verursacht. Das Entstehen ist vom Zusammenwirken unterschiedlicher innerer und äußerer Faktoren abhängig. Dabei treten Depressionen nicht plötzlich auf, sondern entwickeln sich fast immer schleichend. Besonders feinfühlige und sensible Menschen haben ein höheres Risiko an Depressionen zu erkranken, da sie sich durch negative Lebensereignisse oder Stress stärker belastet fühlen und schneller überfordert sind. Aber auch einschneidende Lebensereignisse wie der Verlust des Partners oder des Arbeitsplatzes können die Ursache für eine Depression sein. Zudem geht man von einer erblichen Vorbelastung aus. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, daran zu erkranken, wenn bereits Depressionen in der Familie aufgetreten sind.

Heute sind Depressionen meist gut behandelbar. Dabei variieren die Methoden je nach Ausprägung der Erkrankung. Bei leichten Depressionen reicht meist eine ambulante Psychotherapie aus, während bei mittelschwerer Ausprägung zusätzlich Antidepressiva eingesetzt werden. Bei schweren Depressionen ist häufig eine stationäre Behandlung notwendig, die in der Regel aus Medikamenten und psychotherapeutischen Maßnahmen besteht. Wird die Behandlung nach geltenden Richtlinien durchgeführt und nicht frühzeitig abgebrochen, kann damit 60 bis 80 Prozent der Betroffenen geholfen werden.

TÜV SÜD unterstützt Unternehmen in puncto Gesundheitsmanagement

Die TÜV SÜD Life Service GmbH betreut die Mitarbeiter von knapp 10.000 Unternehmen in Deutschland beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und entwickelt individuelle Lösungen zum Umgang mit Stress, zur Förderung der Arbeitsmotivation, bei Suchtgefährdung sowie bei Über- oder Unterforderung. Das Ziel ist stets, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen. "Die Mitarbeiter honorieren dies durch bessere Leistungsfähigkeit. Kosten durch Arbeitsunfälle, einseitige Belastungen und Krankheiten helfen wir zu verringern und auch Leistungseinbrüche durch psychischen Stress oder Überforderung können unsere Experten durch ein durchdachtes Betriebliches Gesundheitsmanagement wirksam abfedern", erläutert Herbert Huss, Geschäftsführer der TÜV SÜD Life Service GmbH.
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