Auch Hitze macht die Autobatterie schlapp

(lifePR) ( München, )
Der Sommer gilt gemeinhin nicht als Zeit großer Probleme mit der Autobatterie. Wenige wissen jedoch, dass gerade Hitze die Selbstentladung fördert. Darauf weist TÜV SÜD hin. Das Nachladen kann genauso wie im Winter notwendig sein, wenn ein Auto oder Wohnwagen länger gestanden hat oder bei stehendem Motor Strom verbraucht wurde. Die Experten sagen, wie das Nachladen problemlos und sicher funktioniert.

Anzeichen: Nachlassende Leistung fällt im Sommer nicht so schnell auf wie im Winter. Der Grund: Die Kapazität ist bei Wärme höher. Dafür gehen auch ohne Verbrauch schneller Amperestunden verloren. Werden die Lichter beim Anlassen oder im Stand deutlich dunkler, ist es höchste Zeit zum Nachladen.

Abklemmen: Wer die Batterie zum Aufladen abklemmt, ist auf der sicheren Seite. Immer zuerst den Minuspol abklemmen. Manche Ladegeräte erzeugen nämlich eine höhere Spannung, als es der Bordelektronik verträglich ist. Das gilt vor allem für leistungsstarke Schnellladegeräte. Aber Achtung: Oft muss nach dem Abklemmen das Radio neu codiert werden.

Anschluss: Auf korrekte Polarität achten! Pole und Anschlussklemmen sind mit Plus- und Minuszeichen oder mit Schwarz und Rot markiert. Rot gehört zum Pluspol.

Abfolge: Stets die Batterie zuerst an das Ladegerät anschließen, dann erst die Netzleitung mit der Steckdose verbinden.

Abnehmen: Hat die Batterie Verschlussstopfen oder entfernbare Abdeckleisten für die sechs Zellen, sollten sie abgenommen werden (Vorsicht Säure). Beim Laden kann vor allem in der Schlussphase und bei älteren Ladegeräten Knallgas entstehen, das bei offenen Zellen leichter seinen Weg aus der Batterie findet. Eine gute Lüftung der "Ladestelle" ist deshalb nötig.

Abstand: Das explosive Knallgas ist auch der Grund, warum Feuer und Zigaretten in der Nähe von ladenden Batterien nichts zu suchen haben. Beim Abklemmen der Anschluss-Zangen ist ebenfalls Vorsicht angesagt, damit kein Funken das Gas zünden kann. Deshalb immer zuerst das Ladegerät vom Netz trennen.

Abschalten: Moderne Ladegeräte schalten sich automatisch aus, wenn der Auto-Akku voll ist. Die meisten gehen dann zur Erhaltungsladung über, ersetzen also den schleichenden Energieverlust.

Auffüllen: Nur bei völlig wartungsfreien Batterien entfällt die Kontrolle des Säurespiegels nach dem Laden. Bei ihnen sind die Zellen oft gar nicht mehr zugänglich und zu prüfen. Bei allen anderen Typen muss der Flüssigkeitsspiegel bis zu den Marken in den Zellen reichen. Wenn nicht, ist destilliertes Wasser zum Nachfüllen nötig. Vorsicht, Säure zersetzt Textilien.

Anbringen: War der Stromspender zum Laden ausgebaut, ist die sorgfältige Befestigung im Auto oder Wohnwagen wichtig. Keinesfalls sollte man sich auf die Fahrt begeben so lange die 15 bis 20 Kilogramm schwere Batterie nicht sorgfältig in der Halterung befestigt ist, warnen die Experten von TÜV SÜD. Beim Anklemmen der Leitungen ist die des Pluspols als erste an der Reihe.

Weitere Informationen für Autofahrer unter www.tuev-sued.de
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