Freitag, 22. September 2017


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1. Trifelser Gespräch: "Was verspricht uns die Synthetische Biologie?"

Einladung zur Podiumsdiskussion am 4. September 2014, um 20.00 Uhr im Kurhaus Annweiler,Kurhausstraße 25, 76855 Annweiler

Kaiserslautern, (lifePR) - .
Öffentliche Podiumsdiskussion mit
Julia Klöckner MdL (CDU)
Prof. Dr. Florian Bauer, Wein-Biotechnologie, Universität Stellenbosch / Südafrika
Dr. Jürgen Eck, Technischer Vorstand (CTO), BRAIN Biotech AG / Zwingenberg
Prof. Dr. Klaus Tanner, Vorsitzender, Ethik-Kommission für Stammzellenforschung der Bundesregierung,
Universität Heidelberg

Moderation:
Prof. Dr. Thomas Holstein, Molekulare Evolutionsbiologie, Universität Heidelberg

Die Medien berichteten Ende März über ein US-Forschungsteam, dem es zum Mal gelang, ein komplettes Chromosom der Hefe Saccharomyces cerevisiae im Reagenzglas nachzubauen. Dies ist zweifellos ein bedeutender Schritt für die Grundlagenforschung und das noch junge Forschungsgebiet der "Synthetischen Biologie".

Doch jeder Schritt auf diesem Gebiet sorgt auch für neue Diskussionen über damit einhergehende ethische Bedenken, Risiken und Missbrauchsmöglichkeiten. Den großen Versprechungen der Forschung stehen nicht minder große Befürchtungen gegenüber. In der Podiumsdiskussion soll erörtert werden, wie realistisch oder unrealistisch die Versprechungen und Befürchtungen sind. Besondere Beachtung soll den ethischen und gesellschaftlichen Fragen geschenkt werden. Dabei soll ausgelotet werden, wie die Gesellschaft mit den Erkenntnissen der synthetischen Biologie ethisch vertretbar umgehen könnte und welche medizinischen, ökologischen und ökonomischen Chancen ein verantwortlicher Umgang mit diesem Forschungszweig eröffnen könnte.

Im Laufe der Veranstaltung sollen auch die Teilnehmer/innen der Summerschool (Doktorandinnen und Doktoranden aus den Natur- und Geisteswissenschaften) sowie das Publikum in die Diskussion einbezogen werden. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit bei einem Umtrunk mit den Experten das Thema zu vertiefen.

Das Trifelser Gespräch soll ein in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft diskutiertes Thema aufgreifen und in Form einer Podiumsdiskussion den Stand des Expertenwissens mit der Öffentlichkeit teilen.

Dieses Jahr ist das Trifelser Gespräch Teil des Programms der Marsilius-Akademie Heidelberg - Summerschool im Kurhaus Trifels zum Thema "Synthetische Biologie - Versprechungen und Risiken moderner Biotechnologie" (1.-5.9.2014), mit freundlicher Unterstützung der BASF SE.

Zu den Mitgliedern des Vereins Begegnungszentrum Kurhaus Trifels e.V. gehören die drei Technischen Universitäten Darmstadt, KIT Karlsruhe und Kaiserslautern sowie die Universitäten Heidelberg, Koblenz-Landau und Mannheim als auch die Mannheim Business School. Ferner sind das Deutsche Institut für künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), das Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik GmbH (IFOS), die Villa Denis GmbH und die proCampus GmbH aus Kaiserslautern, die Unterländer Studienfonds GmbH aus Heidelberg sowie die Kurhaus Trifels Seminarhotel GmbH in Annweiler selbst.

Das Marsilius-Kolleg, Organisator der Summerschool, ist ein zentraler Baustein des Zukunftskonzepts der Universität Heidelberg im Rahmen der Exzellenzinitiative. Die Arbeit ist darauf ausgerichtet, ausgewählte Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Wissenschaftskulturen zusammenzuführen und damit den forschungsbezogenen Dialog zwischen Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften einerseits und den Natur- und Lebenswissenschaften andererseits zu fördern.
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