Meditatives Wandern in Zeiten von Corona

Serie „Meditatives Wandern“, Teil 5: „Kreuzweg, Kirchen und Kapellen“

Wanderer auf dem LTM5 „Kirchen und Kleindenkmale“ am Schlossplatz in Tauberbischofsheim. Im Hintergrund der Turm der Stadtkirche St. Martin. Foto: Tourismusverband Liebliches Taubertal / Peter Frischmuth
(lifePR) ( Tauberbischofsheim, )
Ein zeitgemäßes Wanderangebot im „Lieblichen Taubertal“ ist das „Meditative Wandern“ – gerade in Zeiten von Corona. Unter freiem Himmel kann durchgeatmet werden, und Abstandsregeln werden eingehalten. Neun Wege zwischen acht und 18 Kilometern Länge führen zu Kirchen, Kapellen oder Bildstöcken. Hier können sich die Wanderer Zeit nehmen, ein wenig inne zu halten.

Der Wanderweg LTM-5 „Kirchen und Kleindenkmale“ führt auf einer rund 13 Kilometer langen Wanderung durch die Talaue der Tauber und durch ausgedehnte Waldgebiete mit wunderbaren Ausblicken ins Liebliche Taubertal und die umgebenden Höhen. Sehenswert sind die Kirchen in Impfingen und Tauberbischofsheim, der Impfinger Kreuzweg sowie Bildstöcke und Feldkreuze an der Wegstrecke.

Von Impfingen führt die Rundwanderung durch die Tauberaue und ein Seitental zum so genannten „Silberbrünnle“, einer Quelle mit großzügigem Rastplatz. Ein Pavillon lädt in dem ausgedehnten Waldgebiet in natürlicher Stille zum Verweilen ein. Danach verläuft die Route auf mäßig ansteigenden Forstwegen auf die Hochfläche des „Oberen Sprait“. Nach Verlassen dieses Waldgebiets ist die Sicht frei auf Tauberbischofsheim mit dem dominanten Türmersturm am Schloss und dem Turm von St. Martin.

Die Stadtkirche St. Martin ist die dritte Kirche an diesem Platz. Sie wurde in den Jahren 1910 bis 1914 nach Plänen von Ludwig Maier im neugotischen Stil erbaut. Die innere Gestaltung zeigt Kunstwerke von Professor Thomas Buscher wie Hochaltar, Kreuzweg, Christkrönung und Liobaaltar. In Tauberbischofsheim sind die St. Liobakirche und die Peterskapelle ebenfalls Besichtigungen wert.

Nach der Durchwanderung des Stadtgebiets und dem Überqueren der Tauberbrücke wendet sich der Weg nach Norden. Auf durch Hecken gesäumten Wegen geht es zurück nach Impfingen, wo die Wanderroute auf ihrem letzten Abschnitt von den gusseisernen Stationen des Impfinger Kreuzwegs begleitet wird.

Jede Tour ist mit einem Sinnspruch zur Begleitung der meditativen Wanderung verbunden. Der Sinnspruch zum LTM-5 stammt von Johann Wolfgang von Goethe und lautet: „Man reist nicht, um anzukommen, sondern um unterwegs zu sein.“

Die meditativen Rundwanderwege, die mit LTM-1 bis LTM-9 markiert sind, sollen bewusst zur Erholung und zur Besinnung beitragen. Meditatives Wandern führt zur Ruhe und lässt die eigene Mitte spüren. Es beinhaltet die Einladung, in der Natur sich selbst und Gott zu begegnen. Bei einer meditativen Wanderung geht es nicht darum, eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit abzulaufen. Man kann tief durchatmen und den Moment genießen – der Weg ist das Ziel. An den jeweiligen Startpunkten finden die Wanderer eine Informationstafel. Darauf sind der Routenverlauf sowie die wesentlichen sakralen und natürlichen Höhepunkte der einzelnen Wanderung beschrieben. Jede Tour ist mit einem Sinnspruch zur Begleitung der meditativen Wanderung verbunden. Die Meditationswege wurden vom europäischen Programm LEADER in den Kulissen Badisch-Franken und Hohenlohe-Tauber gefördert.

Den Prospekt „Meditationswandern im Taubertal“ sowie weitere Informationen zu den Wanderrouten in der Ferienlandschaft gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/82-5806, Telefax: 09341/82-5700, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de, Internet www.liebliches-taubertal.de. tlt

 
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