Samstag, 23. September 2017


Schlösser- und Burgen-Zauber entlang der Romantischen Straße

Dinkelsbühl, (lifePR) - Mehr als 22 Schlösser und Burgen entlang Deutschlands beliebtester Ferienstraße, z.B. in Weikersheim das Renaissance-Schloss mit barockem Garten oder in Wertheim die Steinburgruine aus dem Mittelalter

Prachtvolle Residenzen, wehrhafte Festungsanlagen und zu Stein gewordene Monarchen-Träume – mehr als 22 Schlösser und Burgen reihen sich an der Romantischen Straße aneinander und erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Neben Schloss Neuschwanstein, dem Traumziel vieler Touristen schlechthin, das in Schwangau den Auftakt macht, gibt es von den Alpen bis zum Main zahlreiche unterschiedliche Bauten zu entdecken. Ob Wittelsbacher Schloss in Friedberg mit seiner Schatzkammer voll wertvoller Uhren, die auf einem schroff abfallenden Felsen thronende Harburg oder das Barockschloss der Fürsten zu Hohenlohe-Schillingsfürst – alle Monumente lassen ihre Besucher tief in die Vergangenheit eintauchen.

Ein besonderes Erlebnis für alle Generationen ist eine Stippvisite im Schloss und Schlossgarten Weikersheim. Der prunkvolle Bau, der einen dreieckigen Grundriss hat, lag Jahrzehnte lang im Dornröschenschlaf, ist deshalb einzigartig erhalten und bietet Besuchern einen authentischen Blick in eine längst vergangene Epoche. Maskenbälle, Ritterspiele, Jagdgesellschaften und üppige Tafeln – einen Einblick in das höfische Leben und die Feste, die um 1600 ausgiebig gefeiert wurden, gibt eine Führung durch das Schloss. Wer im 40 Meter langen Rittersaal an den Wänden entlang geht, begegnet vielen nahezu aus der Wand springenden Tieren – darunter dem berühmten Elefanten von Weikersheim. Ein weiteres ungewöhnliches Exponat ist die Kunstuhr, ein technisches Wunderwerk von 1747. Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch den Monat und Tag, die Mondphase und das Tierkreiszeichen und lässt Engel und andere Figuren lebendig werden.

Weniger verspielt, dafür umso trutziger ist die Burg Wertheim, eine der größten Steinburgruinen Süddeutschlands. Bei einer Führung durch die Anlage aus dem 12. Jahrhundert erfährt man unter anderem, dass man früher im Verteidigungsfall Strohballen an Eisenringen der Turmbrüstung befestigte, um dadurch die Wucht einschlagender Kanonenkugeln abzumildern. Das Bollwerk – mächtige, fünf Meter dicke Mauern mit drei runden, turmartigen Verstärkungen – war anno dazumal ein großer Fortschritt für die Wehrhaftigkeit einer Burg. Vom Bergfried, einst überdachter Turm, in dem die Wächter nach Angreifern Ausschau hielten, kann man heute den Blick auf das mittelalterliche Städtchen Wertheim am Zusammenfluss von Main und Tauber genießen.
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