Montag, 11. Dezember 2017


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Hoch über der Stadt oder mitten in der Szene

Wo sich "Menschen im Hotel" in Frankfurt wohl fühlen können

Frankfurt am Main, (lifePR) - Wohin in Frankfurt? Vielleicht mal ins Hotel? Um vom Liegestuhl am Swimmingpool aus über die Stadt zu sehen. Um in einem Zimmer zu wohnen, das eine Geschichte erzählt. Um in einer Umgebung zu sein, in der sich Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann oder die Rolling Stones wohlfühlten. An die 200 Adressen mit 33.000 Betten für ein "Zuhause auf Zeit" bietet die Mainmetropole. Eine schwierige Entscheidung also. Aber eine, die die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) erleichtern kann. Um nur einen kleinen Eindruck von Frankfurts Hotelvielfalt zu geben, stellt die TCF im Folgenden nur eine sehr geringe Auswahl für diejenigen vor, denen die Geschichte und Architektur ihres gewünschten Hotels - innen und/oder außen - ein Kriterium sind und die allesamt auf Komfort und besten Service nicht verzichten wollen.

Zwei, die nicht zu übersehen sind

"Die Scheibe" nennen einheimische Frankfurter schlicht das Radisson SAS Hotel im Westen der Stadt. Als die Planung für das 428-Zimmer-Haus mit seinen 20 Stockwerken vorgestellt wurde, waren sie nicht irritiert. Da war es nur ein weiterer Hochhausbau in Deutschlands Stadt mit der einzigen Skyscraper-Kulisse. Doch als es fertig gestellt war, hat seine außergewöhnliche Form für viel Gesprächsstoff gesorgt. Von "futuristischer Architektur" nämlich ist das Gebäude mit viel Glas, umgeben von einer scheibenförmigen Fassade in dezentem Blau. Scheiben, in denen sich das Licht der untergehenden Sonne reflektiert, sich die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel reflektieren.

Entworfen hat das Hotel der Engländer John Seifert. Der Londoner Architekt ist für seine "visionäre Gestaltung von Hotels-, Wohn- und Bürokomplexen bekannt." Wen schon die Fassade ins Staunen bringt, der wird von der Innenarchitektur umso mehr beeindruckt sein. Nur eine der Besonderheiten: die Lichtgestaltung. Einen Durchmesser von dreieinhalb Metern hat die Pendelleuchte mit spezieller reflektierender Chintzbespannung vor den Konferenzräumen. Doch würde sie ihre effektvollen Lichtimpulse nicht entfalten können, träfe sie nicht auf eine hochflexible Kaschierfolie. Das Charakteristikum der Leuchte: Sie besteht aus einem Ring mit 48 Leuchtstofflampen, entworfen vom Architekturbüro BHPS. Optisch angezogen werden die Gäste schon am Eingang des Hotels: durch einen zehn Meter langen leuchtenden Zylinder.

Doch die Lichtgestaltung ist nicht die einzige (Innen-)Attraktion in dem im November 2005 eröffneten Hotel in der "City West". Eine weitere ist die von der abgehängten Decke einsehbare Konstruktion aus Glas und Stahl mit ihrer Sammlung von rund 1500 Weinflaschen. Und noch eine: der Wellness-Club ganz oben, dessen Swimmingpool einem das Gefühl beschert, "direkt in die Frankfurter Skyline hineingezogen zu werden". Und die Zimmer: Sie bieten vier unterschiedliche Stilrichtungen, die sich Fresh, Fashion, Chic und At Home nennen und "über Panoramascheiben von der Decke bis zum Boden verfügen".

Auch für das Main-Plaza haben die Frankfurter Kose-Namen gefunden: "Termitenhügel" oder "Hohler Zahn" nennen sie das Gebäude des Lindner Hotel & Residence Main Plaza mit seinen 118 Zimmern und Suiten am Deutschherrnufer. Die Zeitschrift "Living at home" hat allerdings eine ganz andere Qualifizierung gefunden. Sie stufte das 2002 fertig gestellte Familien- und Wellnesshaus mit seiner "atemberaubenden Aussicht und seiner modernen Lebensart" als "hervorragendes Hotel mit außergewöhnlichem Komfort" ein. Die Silhouette des Lindner Hotel Main Plaza im Stil der klassischen New Yorker Hochhaus-Architektur der 30er Jahre, für die das das American Radioator Building Manhatten aus dem Jahr 1924 Pate stand, prägt die südliche Mainuferpromenade am östlichen Rand des Stadtteils Sachsenhausen. Rund 100 Meter hoch ist das Gebäude, das vom Berliner Architektenbüro Kollhoff-Timmermann geplant wurde. Mit insgesamt 118 Zimmern bietet es neben den elegant ausgestatteten Zimmern auch Appartements, Residences und Penthouses bis zur Größe von circa 150 Quadratmetern auch zur wochen- oder monatsweisen Nutzung.

"Mit seiner gravitätischen Erscheinung ist der gedrungen wirkende, zwischen Gotik und Art deco oszillierende 20-Stöcker als nobelster Himmelstürmer der Stadt nicht nur die Anti-These zum verlorenen Zürich Haus, sondern auch einer der glücklichsten Frankfurter Neubauten der letzten vier Jahre..." beschrieb die Neue Züricher Zeitung am 21. März 2003 den 26-stöckigen Bau - ein Jahr nach seiner Fertigstellung.

Charakteristisch für das Gebäude sind sein achteckiger Grundriss, die Ziegelfassade aus handgestrichenen Klinkersteinen und die 84 vergoldeten krönenden Zinnen auf dem sich nach oben verjüngendem Giebel. Stein auf Stein wurden zur Außengestaltung des Hauses 800 000 Klinker und circa 70 000 Formziegel verarbeitet. Während sich von den gen Westen gelegenen Zimmern eine grandiose Sicht auf die Skyline der Stadt bietet, offeriert Harrys New York Bar im Parterre für Genießer guter Drinks Genüsse aus allen Kontinenten. Wem schon kleine Fluchten in der Mittagspause vom Büroalltag genügen, der kann im Sommer von den Liegen des Restaurants "Leon Garcia" den Blick auf die Wasserspiele am Walther-von-Cronberg-Platz oder die vorbeiziehenden Schiffe auf dem Main genießen.

Die Grande Dame residiert am Platz für den Kaiser

Für zehn Millionen Euro hat das Hotel-Imperium Steigenberger die denkmalgeschützte Fassade seines Flagschiffs in Frankfurt renovieren lassen. Zudem sind viele Zimmer neu gestaltet und die Ehrenhof-Terrasse erneuert worden - in 2006, fünf Monate lang, bei laufendem Hotelbetrieb. Eine umfassende Schönheitskur für die Grande Dame. Denn das ist das 320-Zimmer-Haus seit 1876 bis heute geblieben. Eine First Lady, die Bewunderer aus aller Welt hat. Erst 2007 wurde der Frankfurter Hof am Kaiserplatz wieder unter die zehn besten Hotels der Welt gewählt.

Schon zu seiner Eröffnung waren die städtische Bevölkerung und internationale Experten von dem imposanten Gebäude mit seinen drei Flügeln, der Fassade aus Sandstein mit ihren Figuren und der Säulenarkade überwältigt. Vorbild für die Luxusherberge waren den Architekten Karl Jonas Mylius und Alfred Friedrich Bluntschli die barocken (Hotel-)Palais des Pariser Adels. Mit der Wahl von Möbeln im Louis-seize-Stil und edlen Dekor-Stoffen unter anderem aus England für die Neuausstattung der Zimmer hat die Frankfurter Innenarchitektin Gräfin Berrit Douglas die Tradition des Hauses auf charmante Art gewahrt, ohne sie mit historischer Verliebtheit zu belasten.

Den Speisesaal für 800 Gäste aus den Gründungstagen des Hauses gibt es längst nicht mehr. Doch mit dem in zarten grau-weiß Tönen erfrischend hell umgestalteten Restaurant Francais im Chateau-Stil (Küchenleitung: Sternekoch Patrick Bittner) eine erstklassige Adresse für Gourmets.

Kaum vorstellbar, dass es sich heute im Kaminzimmer des gleichen Gebäudes stilvoll tafeln lässt, in dem 1918 der revolutionäre Arbeiter- und Soldatenrat die Matrosensuppe aufgetischt bekam. Der Frankfurter Hof ist eben ein geschichtsträchtiges Haus, dessen Bedeutung der Vorgänger des heutigen Hotel-Managers Reinhard Heermann, Gerhard Mitrovits, einmal kurz zusammen fasste: "Uns kann man nicht neu bauen." Und dem der Nobelpreisträger Thomas Mann mit seinem Urteil nach einem Besuch des Hauses 1907 ein (literarisches) Denkmal setzte: "Was ein wirkliches Grand-Hotel ist, habe ich erst wieder in Frankfurt gesehen, im Frankfurter Hof. Da weiß man doch, für was man zahlt und tut's mit einer Art Freudigkeit" - selbst wenn man nur auf der elegant gestalteten Hotelterrasse zwischen Buchsbaum und Palmen seinen Kaffee genießt oder bei einem Glas Wein vor der Café-Bar "Oscar's" den Passanten zuschaut.

Ohne Schnick und Schnack

Nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof liegt ein Hotel, das seinem Namen alle Rechnung trägt: "The Pure". Zu nächtlicher Stunde leuchtet über dem Eingang des fünfstöckigen Gebäudes in der Niddastraße 86 das Neonlicht mit dem Namenszug des Hauses - sonst nichts. Understatement? Weiß, weiß und nochmals weiß charakterisiert die Ausstattung des 50-Zimmer-Hauses in der Vier-Sterne-Kategorie: Vom Empfangstresen über die Ledermöbel in der Lobby bis zur Bettwäsche in den Zimmern und den Handtüchern im Bad, ist in dem Haus in dem Loft einer ehemaligen Textilfabrik klarer Minimalismus angesagt. Mit ihm das Konzept des "offenen Raums". Ein erfolgreiches Konzept: In 2006 wurde "The Pure" in die Bestenliste der "True Stylist Hotels" für den World Hotel Award aufgenommen.

Vor allem ein jüngeres, künstlerich angehauchtes Publikum fühlt sich vom Interior des "The Pure", das auch über einen kleinen Patio mit einem im Sommer plätschernden Springbrunnen verfügt, angezogen: Musiker, Maler, Modemacher. Nicht zuletzt ein Grund, warum "The Pure" mit seiner ebenso kosmopolitischen wie intimen Atmosphäre auf Platz fünf der Design Global Hotels in Deutschland rangiert.

Mit orientalischem Flair

Am 5. Februar diesen Jahres konnte Alexander Gorjinia den ersten Gast in der "Villa Oriental" in der Baseler Straße 21 begrüßen. Der 35-Jährige ist nicht nur der Besitzer des 30-Zimmer-Hauses, sondern war zugleich auch Ideengeber für die Innenarchitektur und Leiter der Umbauarbeiten des einstigen fünfstöckigen Wohnhauses. Mit seinem ochsenblutroten Anstrich und den weiß abgesetzten Fenstern hebt sich das Hotel schon von außen von den tristen Nachbargebäuden erfreulich ab. Drinnen wähnt man sich bereits am (äußerst kleinen) Empfang in einer Herberge wie im Orient. Ein Ort, der zugleich Wärme und Liebe zum Detail ausstrahlt. Nicht nur, weil die Wände in strahlendem Sonnengelb gestrichen sind. Bunt verglaste Hängelampen aus Syrien verbreiten farbiges Licht, ausgewählte Mosaikböden und metallbeschlagene schwere Holzmöbel orientalisches Flair in den Zimmern. Aus acht Ländern hat der Geschäftsmann Baumaterial, Möbel und Accessoires für das erste Themen-Hotel der Stadt zusammengetragen. In der Raucherlounge im ersten Stock können sich die Gäste zwischen Dutzenden von Leder- und Stoff-Kissen im Liegen bei einer Wasserpfeife entspannen. Das Frühstück serviert ihnen das Team der Villa Oriental in dem nach dem persischen Mystiker benannten Restaurant Hafez, das über das Erdgeschoss des Hotels zu erreichen ist.

Zwischen Kunst und Kitsch

Für Gäste der Mainstadt, die es bunt, schräg, trendig mögen, gibt es seit vergangenem Jahr eine (nicht nur) Übernachtungs-Adresse in der Hanauer Landstraße, die vor allem ein jüngeres Publikum auf die Ostend-Meile mit ihren Clubs, Discos, Lokalen und Design-Läden zieht: das "Goldman 25hours". Erklärte Absicht der Betreiber des Lifestyle-Hotels ist es, die Phantasie anzuregen. Anregungen dafür bietet das "Goldman 25hours" jede Menge: mit Kunst und Kitsch. Wer sich für eine Unterkunft im Goldmans entscheidet, sollte ein Faible für Außergewöhnliches haben: beispielsweise für Lampen, die von Pinguinen getragen werden, für lindgrüne Sitzmöbel mit weißen Spitzendeckchen auf der Lehne im sogenannten Wohnzimmer des Hauses oder für Bettwäsche mit Comic-Motiven.

In auffallendem Orange und Blau, Rot und Gelb leuchtet die Fassade des Design-Hotels im siebenstöckigen Gebäude des einstigen Henniger Hofs. Farbe ist auch im Innern angesagt - für jedes Stockwerk eine andere, von hellgrün über rosa bis zu curry oder petrol. Die gleichen Farben bilden auch die Grundtöne der 49 Zimmer. Zimmer, die eine Geschichte erzählen. Denn der Namensgeber des Lifestyle-Hotels, der Frankfurter Projektentwickler und Investor Ardi Goldman, hat Personen und Persönlichkeiten aus seinem Bekanntenkreis gebeten, von ihren Phantasien, Wünschen und Sehnsüchten zu erzählen. Umgesetzt haben die Emotionen und Schwärmereien der Zimmerpaten die Künstlerin Delphine Buhro und der Bildhauer Michael Dreher. In ganz Europa sind sie auf die Suche nach passenden Einrichtungsgegenständen gegangen, haben Flohmärkte besucht, sich in Deko-Läden umgesehen und auch schon mal im Sperrmüll gestöbert.

Aus Holland stammt beispielsweise die Figur einer Meerjungfrau, die im Ostfriesland-Zimmer an der Decke hängt. In Belgien entdeckte das Kreativ-Team die Tapete mit einem New Yorker Stadtpanorama aus den 1940er-Jahren - Blickfänger im Zimmer des Life-Style-Schreiners Thommy Tritsch. Die Begeisterung der Frankfurter Journalistin Ingrid Schick für Indianer setzten die beiden mit dem gemalten Wandbild eines Original-Teppichs der Navajo-Indianer um. Nachlesen lassen sich die Geschichten der Zimmer-Paten in dem Text- und Bildband "Tausend tolle Sachen" von Angelika Zintzow (Fotos) und Thorben Leo (Texte). Oder man schaut für einen ersten persönlichen Eindruck einfach mal im Restaurant des "Goldman 25hours" vorbei. Das Lokal ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern bietet auch eine "sehr gute Küche" - wie ihm das Fachmagazin "Der Feinschmecker" erst kürzlich mit einer Auszeichnung bescheinigte.

Moderne Architektur an historischer Stätte

Wünsche, Träume, Sehnsüchte: Sie müssen auch Johann Wolfgang von Goethe umgetrieben haben, als er in der Sommerresidenz des Frankfurter Bankiers Johann Jakob von Willemer zu Gast war. In der von dem Finanzier gepachteten Gerbermühle im heutigen Stadtteil Oberrad traf der schon über 60-jährige Goethe Marianne von Willemer, die einstige Ziehtochter des Hauses, mittlerweile Gattin des Bankiers - und verliebte sich in die 30-Jährige. Seiner "Suleika" hat der Dichterfürst in dem Werk "West-östlicher Divan" ein literarisches Denkmal gesetzt.

Mit Sehnsucht haben Ausflügler, Spaziergänger und Radler die Wiedereröffnung der Gerbermühle an den Ufergestaden des Mains erwartet. Wegen des Aus- und Umbaus des beliebten Gartenlokals in einen gastronomischen Betrieb mit Außenbewirtschaftung, Restaurant und Hotel war das Auflugsziel mehr als drei Jahre geschlossen. Seit Juli 2007 bieten die Betreiber Micky Rosen und Alex Urseanu im Garten (bis zu 600 Plätze) unter alten Kastanien mit Blick auf die Hochhauskulisse der Stadt wieder typische lokale Gerichte wie Handkäs' mit Musik zum Äppler für Jedermann an.

Zudem haben sie aber das heute im Besitz von Werner Kindermann befindliche Ensemble um ein Restaurant mit gediegener Einrichtung in den Farbtönen Weiß und Mocca, mit Böden aus belgischem Granit sowie Tischen und Stühlen aus gekalkter Eiche erweitert. Die Farb- und Formgestaltung - Lampen aus Hirschgeweih eingeschlossen - hat die Innenarchitektin Oana Rosen entworfen. Drinnen ein Interieur im aktuellen Landhausstil - und draußen noch immer Geschichte: Gleich neben dem Eingang eine geheimnisvolle Inschrift von Mitte der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: "Die Mühle ruht, das Rad schlief ein / Sein Name nur geht in dem Haus / Der jede Stätte ewigte / Die er betrat: So warst du sein." Und im Garten ein hoher Sandstein-Bildstock, der im 16. Jahrhundert zur Sühne für die Ermordung eines Pfarrers gestiftet worden war.

Ausgezeichnetes Luxus-Palais

Ebenfalls auf der südmainischen Seite gelegen ist jenes Hotel, das selbst bei nur Vorbeifahrenden den Wunsch weckt, einmal wie im englischen Schloss wohnen zu wollen. Wer allerdings hinter der mit Sandstein verkleideten Fassade der Villa Kennedy schwere Möbel, vergoldete Wasserhähne und barocke Spiegel vermutet, wird überrascht sein - und zwar aufs Angenehmste. Statt Pomp und Plüsch strahlt das Fünf-Sterne-Plus-Hotel klare Eleganz aus, vom Entrée mit seiner gewundenen Holztreppe über die weißen Bogengänge rund um den begrünten Innenhof bis zu den 163 Classic-Zimmern und Suiten mit ihren Design-Bädern.

Im Dezember 2001 hatte die Mannheimer Immobiliengesellschaft Fay das Projekt präsentiert. Nach mehr als fünf Monaten Bauzeit wurde es im März 2006 eröffnet. Seine Realisierung war kein leichtes Unterfangen, galt es doch in den geplanten Hotelbau die denkmalgeschützte Villa Speyer, 1904 im neogotischen Stil von der Frankfurter Bankiersfamilie gleichen Namens errichtet, zu integrieren.

Die "Fusion" aus alter und neuer Bausubstanz gelang: Für seine "herausragende Architektur" wurde das Haus 2006 auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes als "bestes Immobilienprojekt des Jahres" ausgezeichnet. Und diese gilt auch im Innern. Gemäß der Philosophie des Betreibers, des britischen Privathoteliers Sir Rocco Forte, strahlen die Räume klare Eleganz mit Understatement aus. Pastelltöne dominieren die Farbgestaltung in den Zimmern, der als Kontrapunkt expressionistische Gemälde entgegengesetzt sind. Das Interieur ausgewählt hat der Londoner Designer Martin Brudnitzki mit seinem Team. Der von "minimalistischem Luxus" bestimmte Stil herrscht bis in die mit Chrom und Glas ausgestatteten Badezimmer mit ihren hellen Mosaikböden und Waschtischen aus Kalkstein vor.

Seit seiner Eröffnung haben die rund 130 Mitarbeiter um den Schweizer Manager Georg Plesser schon viele prominente Gäste bewirtet: von Liza Minelli über Billy Joel bis zu den Rolling Stones. Bevorzugt wird das Haus, zu dem auch ein 580 Quadratmeter großer Spa- und Wellnessbereich mit einem 15 Meter langen Pool, das Restaurant "Gusto" und ein parkähnliches Areal gehören, von Geschäftsleuten. Vom European Business Magazine erhielt es im September 2006 die Auszeichnung "Bestes Business Hotel Europas". Und noch einen Superlativ hat die Villa Kennedy zu bieten: Mit der 326 Quadratmeter großen Georg-Speyer-Suite im Turm des historischen Teils verfügt sie über die größte Präsidentensuite des Landes - und wohl auch über die sicherste. Die Aussicht auf die Bankentürme im Westen können zahlungskräftige Gäste (3600 Euro pro Nacht) durch Panzerglas gesicherte Fenster genießen.

Ein sehenswertes Detail

Über ein einzigartiges bauliches Charakteristikum verfügt das jüngste in der Innenstadt eröffnete Hotel. Vorsicht beim Ein- und Aussteigen, denn er fährt unaufhörlich, hält nicht an, nicht im ersten und nicht im sechsten Stock - der Paternoster im Fleming's Hotel Deluxe am Eschenheimer Tor 2. Seit 6. April dreht sich der Personen-Umlaufaufzug im ersten Haus auf Fünf-Sterne-Niveau der Hotel Management & Service GmbH der Brüder Josef und Filip Blodinger. Der Paternoster ist zwar nicht der einzige seiner Art in Frankfurt - weitere gibt es im Poelzig-Bau an der Goethe-Universität (Uni-Campus im Westend) oder im Degussa-Gebäude am Willy-Brandt-Platz - und doch ist er einzigartig: Denn allein der Paternoster im Fleming's in der City ist öffentlich zugänglich.

Zukünftige Zuhause auf Zeit

Dass ein Aufenthalt in Frankfurt - für Geschäftsreisende wie für Touristen oder Kurzurlauber - immer attraktiver wird, zeigen die aktuellen Übernachtungszahlen der Tourismus+Congress GmbH für das Jahr 2007. Mit 5,4 Millionen Übernachtungen verzeichnen sie gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von fast sechs Prozent. Im bundesweiten Städtevergleich mit den "Magic Cities" liegt Frankfurt damit an vierter Stelle, bei den Übernachtungszahlen ausländischer Gäste sogar mit 2,53 Millionen nach Berlin und München auf Rang drei. Und die Stadt baut ihr Zimmerangebot unaufhörlich aus. Seit 2005 sind alleine 17 neue Hotels entstanden. Weitere Beherbergungsbetriebe der Spitzenkategorie sind in Planung oder im Bau. Bis 2011 wird im Europaviertel das zweite deutsche Haus der Grand Hyatt-Gruppe entstehen. Zwischen Zeil und Großer Eschenheimer Straße wird bereits der Rohbau für das Hotel im Turm des Palais Quartier hochgezogen. Weitere Hotel-Projekte der Luxus-Klasse stehen mit dem "Doppel-Hilton" am Flughafen, dem "Mandarin Oriental" an der Alten Oper und dem Solis-Hotel an der Berliner Straße an. Damit wird es in Frankfurt in wenigen Jahren 2500 weitere neue "Zuhause auf Zeit" geben.
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