Freitag, 20. Juli 2018


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Die Perlen des Frankfurter Museumsufers

Frankfurt am Main, (lifePR) - Zahlreiche Museen reihen sich am Ufer des Mains nacheinander auf. Ihnen zu Ehren veranstaltet die Stadt im Mai und im August Festivals, welche Kulturfreunde begeistern. Exzellente Ausstellungen finden die Besucher der Frankfurter Kulturinstitutionen auch über das ganze Jahr hinweg.

Am 4. Mai nehmen wie jedes Jahr mehr als 40 Ausstellungshäuser in Frankfurt und Offenbach an der NACHT DER MUSEEN teil. Bis in die späten Abendstunden können Kulturfreunde ein vielfältiges Sonderprogramm mit Livemusik, Lesungen, Theater und Performances besuchen oder sich internationale Gastronomie schmecken lassen. Diesjähriger Schwerpunkt der NACHT DER MUSEEN ist der Frankfurter Osten mit einer spannenden Ausstellung zur 100-Jährigen Geschichte des Frankfurter Osthafens. Hier und rund um den neuen EZB-Bau erwartet die Besucher ein spannendes Programm in verschiedenen In- und Outdoor-Locations. Mit dem Ticket für 12,00 Euro haben die Besucherinnen und Besucher freien Eintritt in alle teilnehmenden Museen und Ausstellungshäuser. Zwischen den Museen verkehren kostenlose Shuttle-Busse. Zusätzlich pendelt ein Shuttle-Schiff zwischen Eisernem Steg und Städel.

Gleichfalls kann man in der NACHT DER MUSEEN ein weiteres Kunstevent besuchen, welches schon einen Abend vor der NACHT startet. vkunst frankfurt findet am 3. sowie 4. Mai in der Fahrgasse zwischen dem Museum für Moderne Kunst (MMK) und der Alten Brücke statt. Die Ausstellung widmet sich zum fünften Mal in Folge der Video- und Medienkunst. 25 Galerien und eigentümergeführte Geschäfte bieten Projektsfläche für die Filme. Dabei wechselt das Motto von Jahr zu Jahr. 2013 lautet die thematische Überschrift aller Beiträge "Wherever you are" und nimmt damit Bezug auf das Verschwinden der nationalen Grenzen und das Nomadentum unserer zeitgenössischen Gesellschaft.

Jedes Jahr am letzten August-Wochenende feiern Frankfurter und ihre Gäste das Museumsuferfest. Das Großevent ist bei manchen Einheimischen derartig beliebt, dass sie sogar ihren Sommerurlaub danach planen. Zahlreiche der Frankfurter Ausstellungshäuser haben bis spät in die Nacht geöffnet, überall gibt es Kulinarisches aus aller Welt zu probieren und vor den Musik- und Konzertbühnen kann das Tanzbein geschwungen werden. Ganz besonders beliebt sind die Führungen durch die Unternehmenssammlungen der Banken. Wer hier teilnehmen möchte, sollte sich aufgrund hohen Nachfrage rechtzeitig um die kostenfreien Tickets kümmern. Mit dem Museumsuferfest-Button für 4,00 Euro erhalten die Besucherinnen und Besucher Eintritt in sämtliche teilnehmenden Ausstellungshäuser inklusive der Bankensammlungen.

Das einzigartige Museumsufer wurde in den achtziger Jahren als Synthese aus anspruchsvollem Kulturangebot und durchdachter Stadtgestaltung realisiert. Mehrere Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert wurden entkernt sowie renoviert und prägen mit ihrer historischen Fassade bis heute die Häuserfront entlang der Südseite des Flusses.

Angefangen beim Haus Giersch im Westen des südlichen Museumsufers, welches sich dem Schwerpunkt regionaler Künstler widmet über die Liebieghaus Skulpturensammlung, welche Plastiken ab der Antike ausgestellt. Das Städel Museum gilt als eines der renommiertesten Museen Deutschlands und wurde 1816 als ältestes Stiftungsmuseum der Bundesrepublik gegründet. Heute bietet die Sammlung einen Überblick durch 700 Jahre Kunstgeschichte, wobei die Arbeiten ab 1945 in einem spektakuläreren unterirdischen Erweiterungsbau untergebracht sind. Das Museum für Kommunikation Frankfurt widmet sich hauptsächlich der Dokumentation von Kommunikationstechniken und in Wechselausstellungen auch Fragestellungen der sozialen Aspekte von Kommunikation. Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) war das erste seiner Art in Deutschland und präsentiert Baugeschichte von der Hütte bis zum Hochhaus. Das Deutsche Filmmuseum dokumentiert die Technikgeschichte des Bewegtbildes und betreibt eins der drei Frankfurter kommunalen Kinos. Das Weltkulturenmuseum stellt Kunst und Objekte aus exotischen Ländern aus. Angefangen bei historischen bis hin zu zeitgenössischen Designpositionen widmet sich das Museum für Angewandte Kunst (MAK) schönen und funktionalen Objekten der Alltagswelt. Im Ikonen Museum, welches das Sachsenhäuser Museumsufer in Richtung Osten abschließt, können Heiligendarstellungen orthodoxer Herkunft bestaunt werden. Studenten und Absolventen der Frankfurter Kunstakademie Städelschule, zeigen ihre Arbeiten im Portikus auf der Maininsel zwischen Nord- und Südufer. Stadtgeschichte wird greifbar im historischen museum frankfurt, welches derzeit an einem Neubau arbeitet, der 2015 eröffnet wird. Die Schirn Kunsthalle zählt zu den international renommiertesten Ausstellungshallen der Stadt und präsentiert künstlerische Positionen von der Moderne bis hin zu zeitgenössischen Perspektiven. Das Caricatura - Museum für Komische Kunst verfügt mit der Sammlung von Werken der Frankfurter Neuen Schule über Arbeiten der bedeutendsten Satiriker und Zeichner der Bundesrepublik. Das Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main (MMK) zählt mit Arbeiten von Joseph Beuys, Bill Viola oder auch Andreas Slominski zu den bedeutendsten Museen zeitgenössischer Kunst. Das Archäologische Museum nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Das Jüdische Museum dokumentiert jüdisches Leben in Frankfurt am Main ebenso wie das Museum Judengasse.

Die Museen am Museumsufer finden Ergänzung durch viele weitere Ausstellungshäuser im Kern der Stadt. So gilt das Senckenberg Naturmuseum als eines der ältesten und größten naturkundlichen Museen Deutschlands. Das EXPLORA Museum im Nordend lässt den Besucher Physik experimentell erfahren. Im Dialog Museum finden Führungen und Veranstaltungen in absoluter Dunkelheit statt, was dem Sehenden die Welt von blinden Mitmenschen näher bringt. Das Dommuseum im Frankfurter Kaiserdom stellt liturgische Objekte sowie Grabbeigaben aus. Im Stuwwelpeter-Museum können sich interessierte Besucher den Nachlass des Frankfurter Arztes und Schriftstellers Heinrich Hoffmann anschauen.

Selbst diese umfangreiche Aufzählung Frankfurter Ausstellungshäuser entbehrt sich jedoch immer noch der Vollständigkeit. Am besten entdeckt man die kulturellen Sehenswürdigkeiten bei einem Besuch der Stadt am Main vor Ort.
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