25. Tage des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts in Thüringen

(lifePR) ( Bad Berka, )
Die Veranstaltung findet am 27. und 28. März 2019 in der Universität Erfurt statt. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Thema: "Die Schule in einer digitalen Welt" Auch im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Schule bleiben grundlegende Ziele schulischer Bildung erhalten, es werden jedoch ebenso Anpassungen und Erweiterungen notwendig. Neben der Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen gilt es, u. a. Problemlösefähigkeit, Teamfähigkeit sowie die Selbstständigkeit der Schüler*innen zu stärken. Der Plenarvortrag von Prof. Dr. Axel Krommer trägt den Titel: "Wider den Mehrwert! Oder: Wie Common Sense Pädagogik Schulentwicklung erschwert". Der Grundsatz "Pädagogik vor Technik", der im aktuellen Diskurs über Bildung und Digitalisierung sehr häufig zu hören ist, hat nach seiner Ansicht mindestens drei Lesarten: Erstens, dass Technik dem Menschen dienen sollte, nicht der Mensch der Technik. Zweitens, dass man sich zunächst auf das pädagogische Kerngeschäft konzentrieren sollte, bevor man das Klassenzimmer für Technik öffnet. Drittens, dass pädagogische Entscheidungen vor technischen Entscheidungen getroffen werden müssen. Krommer wird verdeutlichen, dass die erste Lesart zwar wahr, aber trivial ist, während die beiden anderen Lesarten falsch sind und schlimmstenfalls dazu führen, insbesondere die Potenziale digitaler Medien für den Unterricht zu verkennen. Zahlreiche Impulse durch Workshops und Präsentationen auf dem Gelände der Universität Erfurt runden diese Tagung ab. Mehr Informationen und das gesamte Programm können auf den Internetseiten des Thüringer Schulportals abgerufen werden.

"Digitalisierung von Schule ist eine Daueraufgabe und nicht nur eine einmalige Ausstattungsfrage", so Martin Seelig, der stellvertretende Direktor des ThiLLM. "Es geht um Endgeräte, Präsentationstechnik, Internetzugang, die Nutzung von Plattformen, Software- und Medienlizenzen, technischer Betrieb und Support und nicht zu vergessen, die pädagogische Unterstützung. Da sind zahlreiche Institutionen gefordert, die in für Schule tätig sind. Das ThILLM trägt dazu bei, indem wir den Thüringer Schulen Material an die Hand geben, das bei der Entwicklung eines schulinternen Medienkonzepts unterstützen will. Nach Vorstellung der Studie durch Professor Wolling von der Technischen Universität Ilmenau wird zudem empfohlen, unter Fortschreibung des integrativen Ansatzes ein Fach Medienkunde in Thüringen einzuführen. Solche und andere dynamische Entwicklungen werden bei der Erstellung von Konzepten und nicht zuletzt auch in der Lehrplanarbeit zu berücksichtigen sein."

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