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Theater und Philharmonie Essen GmbH Opernplatz 10 45128 Essen, Deutschland http://www.theater-essen.de
Ansprechpartner:in Herr Christoph Dittmann +49 201 8122210

Premiere: Orfeo|Euridice

Azione teatrale per musica von Christoph Willibald Gluck. Libretto von Ranieri de' Calzabigi. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

(lifePR) (Essen, )
Premiere am Samstag, 26. September 2020, 19:00 Uhr, Aalto-Theater

Als erste Opernpremiere der Spielzeit 2020/2021 präsentiert das Aalto-Musiktheater mit „Orfeo|Euridice“ erstmals ein Werk des bedeutenden Opernreformers Christoph Willibald Gluck (Premiere: 26. September 2020, 19 Uhr, Aalto-Theater). Paul-Georg Dittrich, ursprünglich als Regisseur der Corona-bedingt abgesagten „Tannhäuser“-Premiere vorgesehen, inszeniert das Stück gemeinsam mit dem Videodesigner Vincent Stefan. Die Essener Inszenierung von Glucks Komposition „Orfeo ed Euridice“ versteht die Handlung als inneren Monolog des isolierten Titelhelden Orfeo, der in seiner gepeinigten Seelenlandschaft eingeschlossen ist. Dittrich wurde für seine Inszenierungen von „Wozzeck“ (2016) und „La damnation de Faust“ (2017) am Theater Bremen jeweils für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. In der vergangenen Spielzeit konnte er unter anderem mit „Boris“ an der Staatsoper Stuttgart und mit der Uraufführung „Wolfsschlucht“ an der Deutschen Oper Berlin für Aufmerksamkeit sorgen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Tomáš Netopil.  

Das 1762 in Wien uraufgeführte Werk gilt als Reformoper par exellence. Mit seiner „Azione teatrale“, die den natürlichen Ausdruck der Figuren in den Mittelpunkt stellt, forderte Gluck die „Opera seria“ mit ihrem barocken Plüsch heraus. Es ist sicher kein Zufall, dass hierbei die Wahl des Sujets auf den Orpheus-Mythos fiel, der die Macht der Musik selbst in den Vordergrund stellt. Doch im Gegensatz zur Vertonung Claudio Monteverdis, welcher mit eben diesem Mythos über 150 Jahre zuvor die Form der Oper selbst begründete, wählte Gluck eine reduzierte Form des Stoffes, die sich ganz auf das Schicksal des Protagonisten konzentriert.

Orfeo wird von einer unbändigen Trauer erfüllt, denn seine über alles geliebte Euridice wurde ihm von den Schlingen des Todes geraubt. Er beschließt in die Unterwelt hinabzusteigen und Euridice aus dem Reich des Hades zu befreien. Der Gott Amor wird Orfeo zur Seite stehen. Gelingt es ihm die Götter der Unterwelt mit der Schönheit seines Gesangs zu bezwingen, darf er Euridice wiedersehen. Doch ein verhängnisvolles Gebot wird ihm auferlegt: Orfeo darf sich im Totenreich nicht zu seiner Geliebten umwenden, bis diese das Tageslicht erneut erblickt hat. Wird Orfeo diese Prüfung meistern? Ist die Kraft der Liebe stark genug um den Tod zu überwinden oder schafft sie es gar diesen zu akzeptieren?

Musikalische Leitung Tomáš Netopil | Inszenierung und Raum Paul-Georg Dittrich

Video Vincent Stefan | Choreinstudierung Jens Bingert | Dramaturgie Svenja Gottsmann

Orfeo Bettina Ranch (26.9.; 3., 25., 29.10.; 1., 8.11.)/Liliana de Sousa (30.9.; 18.10.; 7.11.; 13., 27.12.) | Euridice Tamara Banješević (26.9.; 3., 25., 29.10.; 1., 8.11.)/Giulia Montanari (30.9.; 18.10.; 7.11.; 13., 27.12.) | Amors Stimme Christina Clark | Amor Miriam Gad/Leonie Hauffe/Emma Heinrich Euridice (Video) Larissa Machado | Orfeo (Video) Dale Rhodes

Essener Philharmoniker | Opernchor des Aalto-Theaters

Ein herzlicher Dank gilt den Sport- und Bäderbetrieben Essen, der Stiftung Zollverein sowie dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, deren Schauplätze uns für Videoaufnahmen zu dieser Inszenierung zur Verfügung stehen. Wir danken außerdem Prof. Dr. Dirk Woitalla (Chefarzt der Klinik für Neurologie der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel gGmbH), Univ.-Prof. Dr. med. Martin Köhrmann (stellv. Direktor der Klinik Universitätsklinikum Essen (AöR), Klinik für Neurologie, Medizinisches Zentrum) sowie Prof. Dr. med. Roland Veltkamp (Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid, Neurologische Klinik) für ihre fachliche Beratung.

Premiere Samstag, 26. September 2020, 19:00 Uhr, Aalto-Theater

Weitere Vorstellungen 30. September; 3., 18., 25., 29. Oktober; 1., 7., 8. November; 13., 27. Dezember 2020

Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

Biografien:

Tomáš Netopil (Musikalische Leitung)

ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“, „Der Freischütz“, „Così fan tutte“ und „Pique Dame“ verantwortlich. Tomáš Netopil ist ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.

Paul-Georg Dittrich (Regie)

studierte Regie an der Theaterakademie Hamburg. Er inszenierte u. a. am Schauspiel Frankfurt, Theater Heidelberg, Schauspielhaus Wien, Theater Augsburg, Theater Aachen, Theater Kiel und auf Kampnagel Hamburg. Für seine Inszenierungen „Wozzeck“ (2016) und „La Damnation de Faust“ (2017) am Theater Bremen wurde er zweimal in Folge für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Er erhielt 2018 den Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares in der Kategorie „Herausragende Inszenierung“ für „I.th.Ak.A.“ von Samuel Penderbayne an der Staatsoper Hamburg. Zuletzt inszenierte er „Otello“ am Theater Bielefeld, „Ariadne auf Naxos“ an der Oper Halle, „Wolfsschlucht“ an der Deutschen Oper Berlin, „Fidelio“ am Theater Bremen sowie am Staatstheater Darmstadt und „BORIS“ an der Staatsoper Stuttgart. Mit „Orfeo|Euridice“ stellt er sich erstmals am Aalto-Theater als Regisseur vor.

Vincent Stefan (Video)

arbeitet als Videodesigner, Musiker, Regisseur, Komponist und Fotograf. Neben Kompositionsaufträgen führten ihn Engagements im deutschsprachigen Raum u. a. an die Staatsoper Berlin, an die Volksbühne Berlin, zur Semperoper Dresden, zur Deutschen Oper Berlin, zum Schauspielhaus Frankfurt, zur Oper Halle, zum Steirischen Herbst, zur Ruhrtriennale, zum HAU 1+2, an das Berghain und an das Nationaltheater Weimar. Er arbeitete u. a. mit Peter Konwitschny, David Mouchtar-Samorai, Christoph Schlingensief, Sibylle Berg und Heta Multanen und inszenierte den weltweit größten Lipdubs zum Opus-Hit „Live is Life“. Als Regisseur wirkte er bei „Trond Reinholdtsens Music as Emotion“ und wird 2020/2021 auch am Theater an der Parkaue Berlin inszenieren. Zuletzt war er für das Video bei der Uraufführung „BORIS“ an der Staatsoper Stuttgart verantwortlich.

Bettina Ranch (Orfeo)

Die Berlinerin gastierte in den vergangen Jahren u. a. an den drei Berliner Häusern, der Hamburgischen Staatsoper, dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und der Nederlandse Opera Amsterdam. Im Konzertfach arbeitete sie wiederholt mit Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Markus Poschner, Simone Young, Helmuth Rilling, Rinaldo Alessandrini, Paul Goodwin und Ivor Bolton. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied am Aalto-Theater und sang hier u. a. Adalgisa („Norma“), Maddalena („Rigoletto“), Sesto („La clemenza di Tito“), Gertrude („Hans Heiling“), Fricka/Schwertleite („Die Walküre“) und Annina („La Traviata“). 2018 debütierte sie als Carmen und erweitert ihre Palette an Verdi-Rollen mit Emilia („Otello“) und Federica („Luisa Miller“). In der vergangenen Spielzeit stand sie u. a. als Dorabella („Così fan tutte“) und als Kain („Kain und Abel“) auf der Bühne.


Tamara Banješević (Euridice)

Die serbische Sopranistin studierte in Mannheim sowie an der Juilliard School New York. Als Blumenmädchen („Parsifal“) debütierte sie an der Opéra de Paris und als Fortuna/Damigella („L’incoronazione di Poppea“) bei den Salzburger Festspielen sowie an der Carnegie Hall. 2013 gastierte sie beim Festival Baden-Baden und im darauffolgenden Jahr beim Festival d’Aix-en-Provence. 2015 kehrte sie für „Der Rosenkavalier“ (Simon Rattle/Berliner Philharmoniker) nach Baden-Baden zurück. Ab 2012 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim und sang dort Partien wie Susanna, Ännchen, Adele, Nannetta und die Titelpartie in „Zaide“. Seit 2018/2019 ist sie Ensemblemitglied am Aalto-Theater und war hier bereits als Annina („Eine Nacht in Venedig“), Micaëla, Ännchen, Pamina, Gretel sowie als Fiordiligi („Cosi fan tutte“) und Eva („Kain und Abel“) zu erleben.

Liliana de Sousa (Orfeo)

stammt aus Portugal und studierte ab 2010 an der Escola Superior de Música, Artes e Espectáculo Porto. 2013 wurde sie für zwei Jahre Mitglied der International Opera Academy Gent in Belgien. Am Aalto-Theater war sie 2014/2015 erstmals zu Gast und ist seit 2016/2017 festes Ensemblemitglied. Seitdem war sie hier u. a. als Annio („Titus“), Smeraldina („Die Liebe zu den drei Orangen“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Cherubino („Le Nozze di Figaro“), Tempelsängerin („Aida“), Mercédès („Carmen“), Page (Salome), Hänsel, Floßhilde („Der Ring an einem Abend“), Kreusa („Medea“, Aribert Reimann) und Despina („Così fan tutte“) zu erleben.

Giulia Montanari (Euridice)

Die deutsch-italienische Sopranistin studierte Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Am Deutschen Nationaltheater Weimar debütierte sie in der Spielzeit 2017/2018 als Papagena („Die Zauberflöte“). In der Spielzeit 2018/2019 war sie als Sand- und Taumännchen („Hänsel und Gretel“) und in der Uraufführung der Kinderoper „Der Eisblumenwald“ von Jörn Arnecke in der Hauptrolle zu sehen. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Stefan Parkman, Anu Tali, Mariss Jansons, Ulf Schirmer und Peter Dijkstra zusammen. Dem Essener Publikum stellte sie sich im Juni 2018 bereits als Rosita in Jacques Offenbachs „Ein Ehemann vor der Tür“ vor. In der Spielzeit 2019/2020 war sie Mitglied im Opernstudio NRW und wurde daraufhin ins Ensemble des Aalto-Musiktheaters engagiert.

Christina Clark (Amors Stimme)

Die amerikanische Sopranistin erhielt ihre Gesangsausbildung an der University of Michigan. Seit 2001 ist sie Ensemblemitglied des Aalto-Theaters und stand u. a. als Lois Lane („Kiss me, Kate“), Sophie („Werther“), Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), Dalinda („Ariodante“), Nanetta („Falstaff“), Susanna („Le Nozze di Figaro“), Servilia („La Clemenza di Tito“), Papagena („Die Zauberflöte“), Zerlina („Don Giovanni“), Ninetta („Die Liebe zu den drei Orangen“), Frasquita („Carmen“), Sand- und Taumännchen („Hänsel und Gretel“) und als Ciboletta („Eine Nacht in Venedig“) auf der Bühne. Gastengagements führten sie u. a. an die Oper Zürich und an die Komische Oper Berlin. Gerne widmet sie sich auch dem Konzert- und Liedgesang, u. a. bei Jazz-Veranstaltungen im Aalto-Foyer.

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