Premiere: COSÌ FAN TUTTE

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Lorenzo Da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Porträt Martijn Cornet / Foto: Guglielmo (lifePR) ( Essen, )
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Premiere: Samstag, 1. Juni 2019, 19:00 Uhr, Aalto-Theater Essen

Das Aalto-Musiktheater präsentiert Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Così fan tutte“ als letzte Premiere der Spielzeit 2018/2019. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Tomáš Netopil, der damit seinen Mozart-Schwerpunkt am Aalto-Theater fortsetzt. Der englische Regisseur Stephen Lawless feiert sein Regie-Debüt am Essener Opernhaus. In der Vergangenheit konnte man seine Arbeiten an etlichen großen internationalen Bühnen sehen, darunter die Metropolitan Opera New York („Don Giovanni“), das Royal Opera House Covent Garden („Titus“), die Opera Philadelphia („Die Hochzeit des Figaro“) und das Mariinsky-Theater St. Petersburg („Boris Godunov“). Auf der Aalto-Bühne zu erleben sind die Ensemblemitglieder Tamara Banješević (Fiordiligi), Dmitry Ivanchey (Ferrando), Karin Strobos (Dorabella), Martijn Cornet (Guglielmo), Baurzhan Anderzhanov (Don Alfonso) und Liliana de Sousa (Despina).

Mit „Così fan tutte“ schufen Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte eine psychologische Versuchsanordnung über Liebe, Treue, verborgene Sehnsüchte und Enttäuschungen, die bis heute hinsichtlich ihrer Raffinesse ihresgleichen sucht. Was als scheinbar heiteres Spiel beginnt, wird bald bitterer Ernst. Einzig die Musik wagt es, den Kern des Spiels zu enthüllen und die wahren Leidenschaften der Protagonisten ans Licht zu bringen. Alles beginnt mit einer Wette. Angestachelt von dem lebenserfahrenen Don Alfonso wollen Ferrando und Guglielmo die Treue ihrer Verlobten Dorabella und Fiordiligi testen. Also täuschen die beiden jungen Männer eine Kriegseinberufung vor, kehren verkleidet zurück und werben über Kreuz um die Gunst der jeweils anderen Frau. Bald schon unterliegen diese ihren Verführungskünsten, denn Così fan tutte – So machen’s alle (Frauen?). Doch nun entspinnt sich ein emotionales Verwirrspiel. Wer liebt jetzt eigentlich wen?

Kaum zu glauben, dass Kaiser Joseph II. diesen brisanten Stoff persönlich initiiert haben soll und das Werk ausgerechnet zur Zeit der Französischen Revolution 1790 am Wiener Burgtheater zur Uraufführung kam, wo es doch in einer Zeit politischer Unruhen demonstriert, dass auch gesellschaftliche Institutionen wie die Ehe nicht unantastbar sind.

Musikalische Leitung Tomáš Netopil | Inszenierung Stephen Lawless
Bühne und Kostüme Frank Philipp Schlößmann | Choreinstudierung Patrick Jaskolka
Dramaturgie Svenja Gottsmann

Fiordiligi Tamara Banješević | Dorabella Karin Strobos | Ferrando Dmitry Ivanchey | Guglielmo Martijn Cornet | Don Alfonso Baurzhan Anderzhanov | Despina Liliana de Sousa

Essener Philharmoniker | Opernchor des Aalto-Theaters

Premiere Samstag, 1. Juni 2019, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 5., 9., 12., 22., 27. Juni; 4., 13. Juli 2019
Einführungsmatinee Sonntag, 26. Mai 2019, 11:00 Uhr, Aalto-Theater
Plauderstunde „It’s Teatime“ Freitag, 31. Mai 2019, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer.

Gefördert von der RST HANSA Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH

Biografien:

Tomáš Netopil (Musikalische Leitung)
ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“ und „Der Freischütz“ verantwortlich. In dieser Spielzeit ist er zusätzlich ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.

Stephen Lawless (Regie)
Der englische Regisseur war von 1986 bis 1991 Künstlerischer Produktionsleiter beim Glyndebourne Festival. Zu seinen wichtigen Stationen zählen u. a. die Deutsche Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Oper Graz („L’elisir d’amore“, „Guillaume Tell“, „Otello“), die Metropolitan Opera New York („Don Giovanni“), die New York City Opera („Der fliegende Holländer“, „Cavalleria rusticana/Pagliacci“), das Royal Opera House Covent Garden („La clemenza di Tito“), das Bolschoi-Theater Moskau („Der Rosenkavalier“), die Canadian Opera Company, die Opernhäuser von Amsterdam, Dallas, Los Angeles, Nürnberg („Der Ring des Nibelungen“), Santa Fe („Roméo et Juliette“), Toronto („Anna Bolena“) und Saint Louis („Troilus and Cressida“ von William Walton).

Frank Philipp Schlößmann (Bühne und Kostüme)
studierte Bühnen- und Kostümgestaltung am Mozarteum in Salzburg. Mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Götz Friedrich, Harry Kupfer, Philipp Himmelmann, Aron Stiehl und Stephen Lawless arbeitete er u. a. an den Staatsopern Berlin, München, Hamburg, Hannover, der Semperoper Dresden, der Deutschen und Komischen Oper in Berlin sowie den Opern Köln, Düsseldorf, Dortmund und Leipzig, an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, der Finnish National Opera Helsinki, sowie bei den Bayreuther Festspielen („Der Ring des Nibelungen“, Regie: Tankred Dorst, 2006-2010; „Tristan und Isolde“, Regie: Katharina Wagner, 2015). Am Aalto-Theater Essen übernahm er für „Werther“ in der Spielzeit 2013/2014 die Ausstattung.

Tamara Banješević (Fiordiligi)
Die serbische Sopranistin studierte in Mannheim sowie an der Juilliard School New York. Als Blumenmädchen („Parsifal“) debütierte sie an der Opéra de Paris und als Fortuna/Damigella („L’incoronazione di Poppea“) bei den Salzburger Festspielen sowie an der Carnegie Hall. 2013 gastierte sie beim Festival Baden-Baden und im darauffolgenden Jahr beim Festival d’Aix-en-Provence. 2015 kehrte sie für „Der Rosenkavalier“ (Simon Rattle/Berliner Philharmoniker) nach Baden-Baden zurück. Ab 2012 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim und sang dort Partien wie Susanna, Ännchen, Adele, Nannetta und die Titelpartie in „Zaide“. Mit Beginn dieser Spielzeit ist sie Ensemblemitglied am Aalto-Theater und war hier bereits als Annina („Eine Nacht in Venedig“), Micaëla, Pamina und Ännchen zu erleben.

Karin Strobos (Dorabella)
Die niederländische Mezzosopranistin schloss ihr Studium am Konservatorium in Utrecht ab und war 2006/2007 Mitglied des Opera Studio Nederland. Von 2009 bis 2011 gehörte sie zum Ensemble der Opera Zuid Maastricht. 2011 sprang Karin Strobos als Octavian an der Nationalen Opera Amsterdam unter Sir Simon Rattle ein. Am Aalto-Theater, dessen Ensemble sie seit 2013/2014 angehört, war sie u. a. als Charlotte („Werther“), Idamante („Idomeneo“), Amando („Le Grand Macabre“), Dorabella, Karolka („Jenůfa“), Siébel („Faust“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Adalgisa („Norma“) und sowohl als Zerlina als auch als Donna Elvira („Don Giovanni“) zu erleben. Sie gastierte an der Nederlandse Reisopera als Komponist („Ariadne auf Naxos“) und übernahm die Partie der Fortuna in der Uraufführung von Mohammed Fairouz’ „The new Prince“.

Dmitry Ivanchey (Ferrando)
Der Tenor studierte Violine und Gesang an der Gnessin Akademie und am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau. Von 2007 bis 2011 war er Mitglied des Moskauer Philharmonischen Orchesters. Ab 2012/2013 gehörte er vier Spielzeiten zum Ensemble des Opernhauses Zürich und wechselte anschließend ans Aalto-Theater Essen, wo er bisher u. a. als Almaviva („Il Barbiere di Siviglia“), Titus („La Clemenza di Tito“), Tamino („Die Zauberflöte“), Nemorino („L’elisir d’amore“) Wenzel („Die verkaufte Braut“), Don Ottavio („Don Giovanni“) und als Guido („Eine Nacht in Venedig“) zu erleben war. Gastauftritte führten ihn u. a. ans Moskauer Bolschoi-Theater, an die Opéra National de Lyon, die Brüsseler Oper und ans Théâtre du Capitole, Toulouse.

Martijn Cornet (Guglielmo)
Der niederländische Bariton studierte am Conservatorium van Amsterdam und war 2008/2009 Mitglied des Opera Studio Nederland. Danach war er u. a. als Horatio („Hamlet“), Ivan Zhuran („Der Zauberer“) und Hermann/Schlémil („Les contes d’Hoffmann“) am Theater an der Wien, als Falke („Die Fledermaus“) an der Opéra National de Lorraine und als Papageno an der New Israeli Opera verpflichtet. Seit 2013/2014 ist er Ensemblemitglied am Aalto-Theater und war u. a. als Johann („Werther“), Guglielmo, Moralès („Carmen“), Masetto („Don Giovanni“), Valentin („Faust“), Schaunard („La Bohème“), Falke, Pappacoda („Eine Nacht in Venedig“), Papageno und Ottokar („Der Freischütz“) zu erleben.

Baurzhan Anderzhanov (Don Alfonso)
wurde in Kasachstan geboren und studierte an der Kazakh National Academy of Music in Astana sowie an der Accademia d’Arte Lirica in Osimo. Gastengagements führten ihn u. a. zum Wiener Konzerthaus, Teatro dell’Opera di Roma, Opernhaus Graz, Opéra Théâtre de Saint-Etienne, Rossini-Festival in Wildbad und Pesaro sowie an die Astana Opera. Seit 2013/2014 Mitglied des Aalto-Ensembles, stand er u. a. als König („Aida“), Colline („La Bohème“), Monterone („Rigoletto“), Lindorf/Coppélius/Doktor Miracle/Dapertutto („Les contes d’Hoffmann“), Don Bartolo („Il Barbiere di Siviglia“), Figaro („Le Nozze di Figaro“), Köchin („Die Liebe zu den drei Orangen“), Ferrando („Der Troubadour“), Onkel Bonze („Madama Butterfly“) und als Graf von Walter („Luisa Miller“) auf der Bühne.

Liliana de Sousa (Despina)
stammt aus Portugal und studierte ab 2010 an der Escola Superior de Música, Artes e Espectáculo Porto. 2013 wurde sie für zwei Jahre Mitglied der International Opera Academy Gent in Belgien. Am Aalto-Theater war sie 2014/2015 erstmals zu Gast und ist seit 2016/2017 festes Ensemblemitglied. Seitdem war sie hier u. a. als Annio („Titus“), Smeraldina („Die Liebe zu den drei Orangen“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Cherubino („Le Nozze di Figaro“), Tempelsängerin („Aida“), Mercédès („Carmen“), Page (Salome), Hänsel, Floßhilde („Der Ring an einem Abend“) und Kreusa („Medea“, Aribert Reimann) zu erleben.
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