Heizölpreise stoppen Abwärtsbewegung

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(lifePR) ( Hamburg, )
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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl


Die Entwicklung der Heizölpreise wird weiterhin von einem deutlichen Angebotsüberhang geprägt. Auch wenn die Preise in den letzten Tagen übersichtlich gesunken sind, verhinderten die jüngsten Vorgaben des Rohölmarktes deutlichere Preisrückgänge. Zum Start in den Handelstag bleibt es bei den nur übersichtlichen Preisbewegungen und es kommt zu einer marginalen Preissteigerung von 0,1 Cent/Liter. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit am Dienstagmorgen 58,34 €uro/100 Liter. Im Laufe des heutigen Handelstages sollten deutliche Auf- und Abbewegungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich im frühen Handel ein differenziertes Bild. In sieben Bundesländern waren heute Morgen Preisrückgänge zu verzeichnen und in den anderen neun Bundesländern legte der Heizölpreis leicht zu bzw. blieb unverändert. Mit 0,4 bis 0,6 Cent/Liter konnten die kräftigsten Preisnachlässe in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen festgestellt werden. Die deutlichsten Preiserhöhungen zwischen 0,4 und 0,6 Cent/Liter waren am Dienstagmorgen hingegen in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Entwicklung der Heizölpreise mit seinen teils massiven Preisschwankungen im zurückliegenden Jahr berechtigterweise als außergewöhnlich bezeichnet werden. Auch wenn im noch jungen Jahr 2021 die Preisbewegungen nicht mehr so deutlich ausfallen wie noch im Vorjahr, stellt die jüngste Preisentwicklung dennoch eine Besonderheit dar. Ein über mehr als zwei Wochen konstant anhaltenden Seitwärtstrend mit Preisschwankungen innerhalb eines Preiskanals von weniger als zwei Dollar/Barrel konnten wir in unseren Statistiken zuletzt im Dezember 2019 feststellen.

Nachdem die Rohölpreise Mitte letzter Woche noch in die Nähe eines 11-Monats-Hochs kletterten konnten, wurde der Aufwärtstrend abrupt ausgebremst. Auch wenn eine Gegenbewegung mit sinkenden Rohölpreisen ausgeblieben ist, bewegten sich die Notierungen in den letzten Handelstagen lediglich innerhalb eines äußerst schmalen Preiskanals von weniger als einem Dollar je Barrel. Dem Ölmarkt fehlt es aktuell an richtungsweisenden Meldungen, sodass die Preise zuletzt seitwärts tendierten. Da auch heute von den Finanzmärkten keine unvorhersehbaren Vorgaben zu erwarten sind, gehen wir von einer Fortsetzung der jüngsten Preisentwicklung aus.

Auch wenn in den ersten Wochen des Jahres mehrmals zu beobachten war, dass die Nachfrage kurzfristig deutlich angestiegen ist, scheinen diese „Nachfrage-Ausschläge“ vorerst ein Ende gefunden zu haben. Die durchschnittliche Anzahl von Heizölbestellungen ist zuletzt deutlich zurückgegangen und die aktuellen Preisentwicklungen sollten auch nur wenige unserer Kunden dazu animieren, am heutigen Handelstag eine Bestellung auszulösen. Verbraucher mit ausreichend Vorrat können sich aktuell beruhigt zurücklehnen und die weitere Preisentwicklung beobachten.
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