Heizölpreise steigen auf Dienstag erneut

(lifePR) ( Hamburg, )
Auch am dritten Werktag in Folge kennen die Heizölpreise weiterhin nur den Weg nach oben, sodass durch den heutigen Preisanstieg von 0,7 Cent/Liter eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im frühen Handel 69,21 €uro/100 Liter kostet. Die Heizölpreise haben sich in den letzten Wochen in einem Seitwärtstrend bewegt, der zumindest kurzfristig in einen Aufwärtstrend übergehen könnte. Da sich bei den Vorgaben an den internationalen Finanzmärkten aber bereits eine Beruhigung andeutet, könnte die Aufwärtsbewegung bei den heimischen Heizölpreisen bald enden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,6 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Die kräftigsten Preisanstiege waren hingegen zwischen 0,8 Cent/Liter und 1,3 Cent/Liter in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, im Saarland, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.

In der Vorweihnachtszeit sollte Besinnlichkeit und Ruhe herrschen, doch das Ergebnis der Vermittlungsverhandlungen zwischen Bundesrat und Klimakabinett dürfte für viele Heizölverbraucher für unerfreulichen Gesprächsstoff sorgen. Klammheimlich wurde in den Verhandlungen der noch vor gut acht Wochen festgelegte Einstiegspreis von zehn €uro, auf 25 €uro je Tonne angehoben. Ab 2021 werden sich die Kraftstoff- und Heizölpreise somit statt der ursprünglich geplanten drei Cent/Liter, gleich um mehr als das doppelte auf rund sieben Cent/Liter verteuern.

Durch die offizielle Bestätigung des Teilabkommens zwischen den beiden Wirtschaftsmächten China und den USA, hat sich die Stimmung an den internationalen Börsen merklich gebessert. Nach der jüngsten Rally, die die Rohölpreise auf ein Drei-Monats-Hoch ansteigen ließen, kehrt langsam Ruhe am Ölmarkt ein. Nach der Euphorie, die durch den „Deal“ ausgelöst wurde, kehrt nun das Bewusstsein zurück, dass sich das grundsätzliche Fundament des Marktes nicht wesentlich verändert hat. Neben dem Abkommen, werden die Notierungen auch von den jüngsten OPEC-Kürzungen gestützt.

Im aktuellen und auch kommenden Jahr, bleiben die Heizölpreise zunächst von der CO2-Bepreisung unberührt. Bedauerlicherweise folgen die Heizölpreise weiterhin den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte, sodass sie sich dem Jahresdurchschnitt immer weiter nähern. Heizölverbraucher, die kurz- bis mittelfristig Heizöl benötigen, raten wir die anhaltende „Zurückhaltung der Heizölpreise" für eine zeitnahe Heizölbestellung zu nutzen. Die Heizölpreise haben trotz erneuter Aufwärtsbewegung, noch nicht so deutlich nachgezogen, wie es die Vorgaben des Ölmarktes erlauben würden.
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